Schöner Wohnen nach der Apokalypse

7. Juni 2010, 15:14
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Der Weltuntergang naht. Und da Vorsorgen besser ist als Nachsorgen, sorgt ein US-Amerikaner für krisenfeste Unterkünfte

Damit man's hat, wenn man's braucht. Das steht wohl auch im Stammbuch von Robert Vicino. Der US-Amerikaner plant nämlich mit seiner Firma Vivos, an strategisch wichtigen Orten Riesenbunker unter der Erde zu bauen. Der Weltuntergang ist nahe. Für alles wird gesorgt sein, Strom, Wasser, Essen, Trinken. Außerdem sollen diese "Doomsday Save-Haven" auch über Atrium, Fitnesscenter und Gefängnis verfügen.

Schließlich darf da auch nicht jeder rein. Weil Geldmacherei ist das natürlich nicht. Es reicht auch nicht, die 50.000 Dollar (etwa 40.000 Euro) pro Erwachsenem oder die 25.000 Dollar pro Kind aufzubringen. Nein, es wird sorgfältigst ausgewählt, ob die Anwärter auch ein wertvolles Mitglied der unterirdischen Gesellschaft werden können. Haustiere dürfen übrigens gratis mit unter die Erde.

Warum überhaupt die Notwendigkeit für einen solchen atomwaffensicheren Bunker besteht, ist, wie man der Homepage von Vivos entnehmen kann, nebensächlich. Kommen wird der ultimative Crash sowieso, sei es durch Naturkatastrophen, Terrorismus oder schlicht und ergreifend durch die gute alte Anarchie. Wann der Breakdown kommt? Ist doch egal, er kommt. Darauf weist auch ganz dezent der Countdown auf der Internetseite hin - erster möglicher Termin für den Weltuntergang ist nämlich 2012. (Daniela Rom, derStandard.at, 7.6.2010)

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