Offener Hochschulzugang hemmt Qualität des Studienangebots

7. Juni 2010, 11:38

Hochschulreformen brachten mehr Absolventen, aber auch mehr Bürokratie - Fachhochschulen sorgten für mehr soziale Durchlässigkeit

Wien - Der offene Zugang an Österreichs Universitäten ist laut einer im Auftrag der EU-Kommission erstellten Studie "ein Hemmnis für hohe Qualität beim Studienangebot". Das Fehlen von Beschränkungen habe nicht die erhoffte höhere soziale Durchlässigkeit gebracht, heißt es im nationalen Detailbericht von "Governance and Funding Reform in the European Higher Education Area". "Sowohl die Überlastung der Universitäten, als auch die positiven Auswirekungen von Zugangsbeschränkungen an den Fachhochschulen (FH) sprechen dafür, den offenen Uni-Zugang abzuschaffen."

Überhaupt haben heimische Unis ein "spezielles Problem", heißt es in der Analyse der österreichischen Hochschullandschaft durch das deutsche Centrum für Hochschulentwicklung (CHE): Immerhin könne dort jeder mit einer Studienberechtigung studieren was er will, wo er will und so lange er will - ganz im Gegensatz zu innerhalb des vergangenen Jahrzehnts neu geschaffenen FH, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen (PH). Trotz dieses freien Zugangs sei die soziale Durchlässigkeit an den FH, wo Studienplätze beschränkt, die Bewerber selektiert und in den meisten Fällen Studiengebühren eingehoben werden, deutlich besser als an den Unis mit ihrem freien Zugang.

Leistungssteigerung an Österreichs Hochschulen

Insgesamt haben die Reformen ab dem Jahr 2002 laut der Untersuchung zu einer Leistungssteigerung der österreichischen Hochschulen geführt. Verbesserungen habe es etwa beim Zugang gegeben: Zwischen 1995 und 2007 ist der Anteil eines Altersjahrgangs, der eine tertiäre Ausbildung beginnt, um 15 Prozent auf 42 Prozent gestiegen. Am massivsten fielen die Steigerungen bei den FH aus, wo sich zwischen dem Sommersemester 2000 und dem Wintersemester 2008 die Zahl der Studenten auf rund 11.700 fast verdreifacht hat.

Positive Auswirkungen gab es auch auf die Hochschulabsolventenquote, auch wenn sie noch immer deutlich unter dem OECD-Schnitt von 39 Prozent (2007) liegt: Zwischen 1995 und 2007 ist der Anteil eines Altersjahrgangs, der ein Studium erfolgreich abschließt, von zehn auf 22 Prozent gestiegen; in absoluten Zahlen gab es eine Steigerung von 19.136 (Sommersemester 2000) auf 28.542 (Ende Wintersemester 2006). Auch hier gab es die dynamischste Entwicklung an den FH, was der Bericht u.a. darauf zurückführt, dass mehr als die Hälfte der Studenten an öffentlichen Unis das Studium abbricht.

Drittmittelsteigerung durch Studiengebühren

Weitere Pluspunkte der Reformen: Ab 2001 hätten die Hochschulen den Anteil von Drittmitteln an ihrem Budget deutlich steigern können. Ausschlaggebend dafür war die Einführung der - mittlerweile de facto wieder abgeschafften - Studiengebühren von 363 Euro pro Semester bzw. der doppelten Summe für Ausländer. Außerdem sind zwischen 2000 und 2008 die Forschungsausgaben mit einer der höchsten Steigerungsraten in Europa auf 2,63 Prozent angewachsen.

Die Autonomie der Unis im Jahr 2002 führte aus Sicht der Studienautoren dazu, dass die Unis Management-Strukturen schaffen mussten, wirtschaftlich und zielorientiert handeln müssen und - da die Uni-Mitarbeiter nun keine Beamte mehr sind - zu mehr Flexibilität in Personalfragen. Gleichzeitig bestehe aber die Gefahr einer Überbürokratisierung der Unis, bei der viel Energie in Management gesteckt werde, ohne dass dies direkte Auswirkungen zeigt.

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 53
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obibiber
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"Offener Hochschulzugang hemmt Qualität des Studienangebots"

ja, aber nur dann, wenn die qualität nicht durch ausreichend lehrpersonal gewährleistet ist...

oder wie's so schön am bsp. Ö vorgerechnet wird, wenn nicht mind. 2% des BIP in hochschulbildung investiert wird, sondern nur um die 1,2%

Der Kreter
 
03
Man muß nur die Überschrift lesen, und man weiß sofort, wer die Studie verfaßt hat.

Natürlich der Bertelsmann-Ableger CHE - das inoffizielle Wissenschaftsministerium Deutschlands. Das CHE betreibt seit bald 2 Jahrzehnten äußerst erfolgreich die Entdemokratisierung und Ökonomisierung der deutschen Hochschulen, und verdient mittlerweile auch noch gut daran. So wurde obige Studie z.B. von der EU-Kommission in Auftrag gegeben. D.h. wir zahlen mit unseren Steuern dafür, daß uns der eigenwillige und alles andere als uneigennützige Bildungbegriff von Bertelsmann als wissenschaftliche "Tatsache" präsentiert wird.

Zu Bertelsmann und CHE siehe auch:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=5294

stefan81
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quod erat demonstrandum.

Firemonkey
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Soziale Durchlässigkeit an FHs größer.

Naja vielleicht liegts einfach auch an der Gesellschaft! In Bildungsfernen Schichten muss man sich hierzulande als Student ja reglrecht rechtfertigen wieso man studiert. Jeder Student kennt sicher in der einen oder anderen Form diesen gehässigen Teil: "für was haben wir euch studieren LASSEN". Es ist ein Hammer wie in diesem Land über Studenten hergezogen wird. Ist es der Neid? Keine Ahnung was es ist, es ist auf jeden Fall krank.

Dass man aus einer Familie ohne hohen Bildungshintergrund lieber auf eine FH statt auf eine Uni geht ist verständlich, schließlich erspart man sich viel Gesudere, weil eine FH ist ja eine "Schule".
Die breite Masse (vor allem Ältere) hasst GStudierte!

Fritz Meyer
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Traue keiner Studie...


die Du nicht selber in Auftrag gegeben und bezahlt hast.

Eindeutig eine Schande für das "Institut", das sich für so billige Propaganda hergegeben hat.

Fritz Meyer.

pfs79
00

Sie scheinen ja auch sehr objektiv zu sein. Schon mal daran gedacht, dass die Ergebnisse der Studie vielleicht doch so richtig sind, auch wenn es Ihnen nicht passt? Tut mir leid, aber ich finde solche Wortmeldungen wie die Ihre absolut kindisch. Nur weil Sie eine Meinung haben, die mit den Studienergebnissen nicht kompatibel ist, werfen Sie den Autoren Korruption vor. Das ist nicht ok.

The Chaos Path
01

aich hab die studie nicht gelesen, aber zumindest dieser artikel ist eher unseriös. von der höchsten steigerunsrate der unibudges zu sprechen, ohne die zahlen in % vom bip anzugeben, ist ja total daneben.

Fritz Meyer
21
Sie sagen es genau richtig:

"vielleicht doch so richtig sind"

Entweder die Studie ist seriös und basiert auf korrekt erhobenen Zahlen und einer entsprechenden These, dann ist sie zwangsläufig "richtig".

Oder aber es ist eine "gekaufte" Studie, dann entspricht das Ergebnis dem Wunsch des Auftraggebers.

Sie sind sich also selber nicht sicher und wollen mir einen Vorwurf machen?

Wird es nicht eher so sein, dass Sie mit der Aussage der Studie übereinstimmen und mir meine andere Meinung nicht gönnen?

Fritz Meyer.

pfs79
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Statistik

In der Statistik werden Wahrscheinlichkeiten abgeschätzt. Wenn bei einer Studie also ein bestimmtes Ergebnis rauskommt, dann entspricht das mit einer angegebenen Wahrscheinlichkeit der Tatsache. Es bleibt so immer noch eine Irrtumswahrscheinlichkeit übrig. Deswegen 'vielleicht'. Und Ihre Wortglauberei können Sie sich sparen.

Fritz Meyer
01
Ihre Umgangsformen sprechen für sich.


Es geht Ihnen nicht um die wissenschaftliche Methode sondern um die Meinung.

Ich halte die Methode für unseriös, weil die Studie eindeutig unter einem propagandistischen Aspekt durchgeführt wurde. (Und eine solche Studie ohne einen wesentlichen statistischen Anteil ist generell unseriös.)

Wenn Sie das einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dann hat das nichts mit "Wortglauberei" sondern schlicht und ergreifend Ignoranz von Ihrer Seite zu tun. Man will eben nur das sehen, was man sehen will.

Fritz Meyer.

Schurli Schorsch
 
00

keine ahnung ob smea_gol hier irgendwo ist? ich nehm es mal an. wollte nur gesagt haben, dass ich das hier ebenso für schwachsinn halte, da hier irgendwas mit irgendwas verglichen wird um dann irgendwelche schlüsse daraus zu ziehen. irgendwie eigenartig, oder nicht? irgendwie...

smea_gol
00

ich bin ganz begeistert von dieser wunderbaren wortmeldung!
was genau missfällt ihnen denn?

mir missfällt, dass hier einerseits von gesteigerten Zahlen gesprochen wird, was Studienanfänger angeht (was ja Fr. Karl nach eigener Aussage eher wieder runterfahren will), andererseits aber gemeint wird, dass dieser "offene" Zugang mit "unbeschränkten" (wir wissen alle, dass das in realität anders ist) Plätzen die Qualität des Studienangebots hemmt, aber vor einigen Wochen noch so etwas im raums tand wie Österreich bietet zuviele Bachelor und Masterstudien an...

Anyway - es krankt an der finanzierung durch den Staat. Wenn das mal gescheid funktioniert, bin ich davon überzeugt, dass die unis sehr problemlos vielmehr leisten können.

Franz Bim
 
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Wie wird Qualität definiert?

Durch schwindelige Benchmark-Tests, wie das Zahlenverhältnis zwischen Professoren und Studierenden? Das ist derart nichtssagend, da die Betreuung der Studierenden ja in der Regel über Assistenten und Tutoren erfolgt. Außerdem sind ein nicht unbeachtlicher Teil der Studierenden nur scheininskribiert, "verbrauchen" also keinerlei Betreuungsleistung.

oder anhand der Absolventen: Da haben die FHen natürlich einen Vorteil, da sie ja im Gegensatz zu den Unis schon auf Bologna umgestellt haben und da natürlich doppelt so viele Absolventen produzieren. Dass die Unis einfach nur dumm sind, hier säumig zu sein, ist eine andere Geschichte.

tatsaechlich
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das che

ist kein Forshcungsinstitut, sondern teil des Bertelsmann Propagandapparates. Und wenn es nach denen geht, sollen auch die Unis zu solchen werden.

Veronika Lenz
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falsche Fragestellung

Die Studie vergisst Grundlegendes: sie vergisst, dass FHs in vielen Fällen für Geistesmenschen inakzeptabel sind=> jemand aus dem Bildungsbürgertum kommt gar nicht auf die monströse Idee Ausbildung (FH) gegen Bildung (Uni)einzutauschen.
Ein Verlust an Lebensqualität wäre die Folge- ein Verlust an Denk, Kritikfähigkeit und letztlich langfristig gesehen auch der beruflichen Aufstiegschancen. Wenn ich die Wahl habe, stelle ich für Posten mit Sozialverantwortung jemanden ein, der gelernt hat sich zu organisieren und keinesfalls jemanden,der sich ständig an fixen Vorgaben orientiert, ferngesteuert ist => Die Studie ist zielorientiert im Sinne der Eliten, die Interesse daran haben, dass Ihnen möglichst wenig wirklich Gebildete Konkurrenz machen

b_o_n_y
 
11

"Verlust an Denk, Kritikfähigkeit und letztlich langfristig gesehen auch der beruflichen Aufstiegschancen"? glauben Sie, dass nur Leute die eine Uni besuchen diese Eigenschaften besitzten? Gleiches gilt bei der Organisation... Personen die diese Fähigkeit vor einem Studium nicht haben, werden sich diese wahrscheinlich im laufe des Studium aneignen müssen (oder eben auch nicht), aber es gibt genau so genügend Personen die diese scho vor einem Studium sehr gut beherrschen...
Wie stellen Sie fest ob jemand Sozialverantwortung hat? Scheint irgendwie, dass Sie das nur anhand des Lebenslaufes feststellen können...Vielleicht ein "Verlust von Denken, Kritikfähigkeit und Sozialerverantworung "?

Veronika Lenz
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Leider bestätigt ihr Posting meine These, dass es eine größer werdende Menge ungebildeter Menschen gibt. Ihre Rechtschreibfähigkeiten sprechen eine eigene Sprache

/. nerd
 
45
Wie bei den meisten Studien ist den Autoren eines nicht bewusst: Korrelation != Kausalität

Kommt davon, wenn man sich ohne Verständnis durch die einzige nicht ganz triviale Prüfung eines geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studiums geschummelt hat: Statistik.

FHs bieten eine Erfolgsgarantie bei bravem Absitzen der vorgeschriebenen Zeit.

Unis erfüllen gerade die feuchten Elite-Träume der Professoren: wenn der Andrang so groß ist, kann man endlich den Sadismus beim Aussieben voll ausleben.

Dreimal darf man raten, welches Modell für jene attraktiver ist, die jeden Euro mehrmals umdrehen müssen.
Das sind gleichzeitig jene, deren Eltern nicht jemanden kennen, der wenn kennt, ..., der Professor XY gnädig stimmen könnte.

beos
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Der erste Absatz ist Schwachsinn. Wirtschaftsmathematik und Statistik war mir und viele anderen zB wesentlich lieber als 20 seitige Seminararbeiten über irgendwelche Theorievergleiche zu schreiben nur weil der Prof. meint...

Das mit dem rausprüfen ist mEn (SoWi Graz) auch nicht so wild. Das mit schwindligen Klausuren mit bis zu 80 % Durchfallquote stimmt schon, aber mit lernen schon schafbar vor allem, wenn man eh 5 mal antreten kann.

Bezogen auf die "feuchten Eliteträumerein" mancher Profs. wie du es formulierst und vor allem der Willkür stimmt schon. Da kanns schon vorkommen, dass man die sogenannte "Arschkarte" zieht, was anscheinend an FHs nicht so üblich ist, bzw. hab ich da noch nie was von gehört...

FranzKpunkt
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Man munkelt im dunklem, dass wir gerade eine Medienkampagne gegen den freien Hochschulzugang erdulten müssen. Frage mich wem das nützt, unsere Akademikerquote ist eh schon unter aller Sau. Und verlgeicht jetzt bitte net freier Hochschulzugang mit dem anglikanischen Hochschulen, die haben ca 10mal mehr Geld, mit soviel Geld bekommt jeder a grandiose Hochschule hin...

pfs79
00

Die englischen Unis haben aber 10 mal mehr Geld, weil sie extrem hohe Studiengebühren haben, und nicht weil sie vom Staat solche Riesensummen bekommen.

CCulv
 
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Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich

Vielleicht liegt die bessere Performance der FHs daran, dass dort die (beschränkten) Studienplätze ausfinanziert sind, und nicht durch Studiengebühren, und die Unis unfinanziert alle ausbilden müssen/dürfen. Natürlich wird die Ausbildung der/des Einzelnen besser, wenn man den Zugang beschränkt, ist das aber zielführend? Politisch wird anderes gefordert! Und bei Studiengebühren: Ich höre oft: Wer zahlt, schafft an!
Also Abschlüsse gegen Geld??

triebstrü
 
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"Offener Hochschulzugang hemmt Qualität des Studienangebots"

Man hätte besser formulieren können :

"Unterfinanzierung hemmt Qualität des Studienangebots".

Aber das wäre nicht im Sinne des Auftraggebers gewesen.

So lügen sich die EU und ihre Lakaieninstitutionen durchs Leben.

pfs79
10
So wenig Geld wird für die Unis ja nun auch nicht ausgegeben...

Natürlich ist es zu wenig, um (nur um das golden Kalb 'freier Hochschulzugang' am Leben zu erhalten) ohne klare Zugangsregelungen jeden auszubilden. Aber bei beschränktem Etat muss man halt überlegen was man haben will: Qualität oder Quantität. Das ist wie wenn man 100 € zur Verfügung hat, und man will ein Dinner ausrichten. Man kann (a) 4 Leute einladen und das Feinste vom Feinsten servieren, oder (b) das ganze Dorf, und es gibt dafür nur Brotsuppe. Die österreichischen Unis servieren halt Brotsuppe. Und wenn man nicht völlig verblendet ist, wird man auch einsehen, dass es momentan keine Budgeterhöhung geben wird, mit denen man eine Ausfinanzierung der Unis erreichen kann. Also, weniger Gäste einladen, dann gibt's Seeteufel!

smea_gol
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ja, und der rest des dorfes darf verhungern.
feiner vergleich, wenn auch nur geringfügig zynisch.,

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