Gekündigter Pornodarsteller stürzte bei Verfolgungsjagd von Klippe

6. Juni 2010, 12:02
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Mann starb bei Sturz von dem 15 Meter hohen Felsen - Hat zuvor Kollegen mit Samuraischwert getötet

Los Angeles - In Kalifornien ist der zuvor gekündigte Pornodarsteller Stephen Hill Amok gelaufen. Nachdem er einen Kollegen mit einem Samuraischwert getötet hat, stürzte der von der Polizei Betäubte bei der Verfolgungsjagd von einem 15 Meter hohen Felsen und starb. Die Verfolgung wurde über weite Strecken im TV übertragen.

Der 30-Jährige, der unter dem Namen "Steve Driver" in Sexfilmen auftrat, erfuhr am Dienstag von seinem Arbeitgeber, dass er nicht mehr gebraucht werde. Der Pornodarsteller, dem damit seine Lebensgrundlage genommen wurde und der auch seine Wohnung verlieren sollte, lief daraufhin Amok. Noch im Büro der Pornofirma ging er plötzlich mit einem Samuraischwert auf Kollegen los. Dabei hat er einen Kollegen getötet und zwei weitere schwer verletzt. Dann flüchtete der Mann. Woher das Schwert stammt ist noch unklar. Die Polizei vermutet, dass es aus dem Kostümfundus der Pornofirma stammt.

Nach einem Hinweis gelang es der Polizei die Verfolgung aufzunehmen. Der Pornodarsteller flüchtete sich im San Fernando Valley auf einen Felsvorsprung und drohte sich umzubringen. Nach stundenlangen Verhandlungen beschlossen die Beamten, den Mann mit einer Elektroschock-Pistole zu betäuben. Fernsehbilder zeigten, wie der verzweifelte Mann die Polizisten zunächst mit dem Schwert bedrohte und ihnen zurief, sich ihm nicht zu nähern. Später ist zu sehen, wie er betäubt zur Felskante kriecht und mit den Füßen voran in die Tiefe stürzt. (APA)

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