Südafrikanische Gesundheits-Organisationen hatten Weltverband mangelnde Kooperationsbereitschaft vorgeworfen
Johannesburg - Knapp eine Woche vor dem Beginn der
Weltmeisterschaft in Südafrika hat der
Fußball-Weltverband FIFA Kritik mehrerer Gesundheitsorganisationen
an seiner angeblich mangelnden Kooperationsbereitschaft im Kampf
gegen HIV und AIDS zurückgewiesen. Der Verband und das
Organisationskomitee hätten keine HIV-Beratungs- und Testkampagnen
blockiert, hieß es in einer Mitteilung am Samstag.
Zudem
sicherte die FIFA der südafrikanischen Regierung in
derem Kampf gegen die Immunschwächekrankheit ihre volle
Unterstützung zu und betonte, dass gerade während WM eine erhöhte
Verbreitungsgefahr des Virus bestünde. Um dem entgegenzuwirken,
würden während der Veranstaltung Millionen von Kondomen und
Informationsbroschüren an die Bevölkerung des WM-Gastgeberlandes
sowie die angereisten Fans verteilt.
Im Rahmen der Fan-Feste
bindet die FIFA zudem
Aufklärungsmitteilungen in sein Infotainment-Programm ein und
gestattet Werbeeinblendungen eines Kondomherstellers.
Südafrikanische Gesundheits-Organisationen hatten gegen die FIFA protestiert. Diese habe ihnen
nicht erlaubt, während der Weltmeisterschaft Informationsstände zu
errichten, Broschüren zu verteilen und Kondome auszugeben. (sid/red)