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Auch in Wien kam es am Freitag zu Demonstrationen.
Indessen steuert ein weiteres Schiff mit Hilfsgütern auf den Gazastreifen zu.
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Tel Aviv/Kairo/Wien - Die Türkei beabsichtigt die Beziehungen zu ihrem langjährigen Verbündeten Israel auf "ein Minimum" zu reduzieren, sagte der türkische Vizepremier Bulent Arinc am Freitag beim Begräbnis eines türkischen Journalisten. Dieser war bei dem Angriff von Israels Armee auf den Hilfskonvoi der türkischen Organisation IHH am Montag getötet worden. "Wir planen möglicherweise, unsere Beziehungen zu Israel auf ein Minimum zu reduzieren" , sagte Arinc. Israel ließe sich aber nicht von einem Tag aus dem anderen "aus dem Adressbuch" der Türkei streichen, schränkte er jedoch ein.
Auch in anderen muslimischen Ländern gab es weitere empörte Reaktionen auf den Angriff. "Wenn ein anderes Land so etwas getan hätte, dann hätte es eine internationale Untersuchungskommission und Sanktionen gegeben" , sagte der einflussreiche schiitische Prediger Scheich Abdulmahdi al-Kerbelai vor Tausenden von Gläubigen in der irakischen Pilgerstadt Kerbala.
Araber fordern Resolution
Die Arabische Liga beschloss indessen in Kairo, die Blockade des Gazastreifens "mit allen Mitteln zu durchbrechen" . Die Gruppe der arabischen Staaten will bei der Uno gemeinsam mit der Türkei eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates beantragen, um eine Resolution zu beschließen, die Israel zur umgehenden Aufhebung der Blockade zwingt.
Es gebe jedoch auch verhaltenere Reaktionen. Der in der Türkei populäre islamische Prediger Fethullah Gülen distanzierte sich von der Organisation IHH, die die Hilfsflotte organisierte. In einem Interview sagte Gülen, Hilfslieferungen ohne Zustimmung Israels seien "eine Herausforderung der Autorität, die keine Früchte tragen wird" . Gülen gilt unter türkischen Säkularisten als Islamist.
US-Präsident Barack Obama bezeichnete die Attacke auf die Schiffe in einem Interview mit CNN in der Nacht zum Freitag als "Tragödie" . Er brachte jedoch seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich daraus eine Möglichkeit ergebe, dem Friedensprozess im Nahen Osten neue Energie zu verleihen. Israel habe zwar "berechtigte Sicherheitsbedenken" , seine Grenzen zum Gazastreifen zu öffnen, der von der radikalislamischen Hamas kontrolliert wird. Die Blockade verhindere jedoch die wirtschaftliche Entfaltung der Palästinenser im Gazastreifen.
Obama sagte, die USA würden eine eventuelle unabhängige Untersuchung der Militäraktion unterstützen. Er erwarte eine Zustimmung Israels, da die Reaktionen auf die internationale Wahrnehmung des Vorfalls sonst "langfristig die Sicherheit Israels" kompromittieren würden.
Weiteres Schiff unterwegs
Ein weiteres Schiff mit Hilfsgütern für die Menschen im Gazastreifen war am Freitag unterwegs in das Gebiet. Israel kündigte an, auch diesen von ihm nicht genehmigten Transport stoppen zu wollen. Das Schiff irischer Herkunft solle zu einem israelischen Hafen umgeleitet werden, wo es die Hilfsgüter entladen könne. Von dort aus sollten sie dann von Israel in den Gazastreifen gebracht werden. Laut Berichten hat Premier Benjamin Netanjahu das Militär angewiesen, das Schiff behutsam und ohne Anwendung von Gewalt nach Israel zu bringen.(red/DER STANDARD, Printausgabe, 5.6.2010)
... ist typisch für die ganze arabische bzw. islamische Welt. Trotz blockade Israels, die ja nur eine Kontrolle der Lieferungen vorsieht und alles durchlässt, was nicht kriegstauglich ist, kann man in Gaza alles kaufen, was man will. Erstens weil die UNO so viel Geld wie wie in keine andere Bevölkerungsgruppe hineinsteckt, zweitens weil Israel hilft, drittens weil der Schmuggel auf Hochtouren läuft.
In vielen arabischen Ländern sieht es genau so schlecht aus wie im Gazastreifen. Schaun sie mal in Teile Kairos, Damaskus, Iran, Türkei - da finden sie gleich schlimme Situationen vor. Oder sind da auch die Israelis schuld?
Besatzung von Gaza, die nun seit Jahrzehnten anhält PLUS die Blockaden natürlich die Ursache für die verherrenden Zustände dort sind.
Nicht die Ursachen verdrehen und von Tatsachen ablenken.
Von einer allgemeinen Armut in islamischen Ländenr zu sprechen ist wohl ein Witz, wo europäische Millionäre und Gastarbeiter in den Golfstaaten und sogar Saudi Arabien aber auch teilweise in Malaysia FREIWILLIG leben wollen und arbeiten.
so wird es seinen Kopf auch nicht retten. 100000 Versprechungen, Unmengen leerer Worte, keine Ergebnisse. Frieden wird er auch nicht in Nahost schaffen; der einzig und wahre Friedensfürst ist Jesus Christus. Daran führt kein Weg vorbei, für ALLE.
da hast du recht! Jesus Christus ist der wahre Friedensfürst!
die islamisten erkennen Jesus nicht als Gottessohn und Erlöser dieser welt!
es geht auch um den geistigen kampf jerusalem!
auch die meisten israelis warten immer noch auf das kommen Jesus! auch sie erkannten Jesus vor etwa 2000 jahren in seinem wirken nicht als Gottessohn!
und dann gibt es die christen mit taufschein und diese erkennen ebenfalls Jesus nicht!
deshalb kennt diese welt keinen frieden!
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich!!!
Jesus spricht hier natürlich, nicht ich!!!!
Die von Gott geschenkte Freiheit und Menschenwürde lässt es zu dies zu glauben oder nicht. Die Antwort auf ja oder nein hat er auch unmissverständlich gegeben!
Die ganzen antiisraelischen Suderanten hier sitzen schön gemütlich in ihren Polstersesseln und warten auf das Abendprogramm.
Sie begreifen nicht, dass Israel seit 60 Jahren in seiner Existenz bedroht wird und dass daher selbstverständlich mit ihnen in Sicherheitsfragen nicht zu spaßen ist, und dass sie dadurch auch dazu neigen, über das Ziel hinauszuschießen.
Doch, das begreifen die meisten,und deswegen hatte Israel immer einen Bonus und Vertrauensvorschuß, bekam viel Solidarität von der westlichen Welt.
Seit dem Libanon Krieg und der Operation Gegossenes Blei ist aber weitgehend - auch in den USA - der Eindruck entstanden, dass sich Israel an überhaupt keine Konventionen mehr hält und rücksichtslos und überzogen agiert,ständig auf seine Sonderstellung pocht.
Abwurf von Phosphor,Bombardement von Hilfskonvois,Bombardierung einer UNO Station,Gewalt gegen die Zivilbevölkerung,viele getötete Frauen und Kinder, Behinderung von Journalisten, Weigerung, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten, aggressive Siedlungspolitik,unverhohlene Götzzitate an die UNO - da fängt das Faß dann mal an, überzulaufen.
israel hätte es nie geben dürfen.
es ist das produkt der kolonialistischen schnapsidee des theodor herzl. der ging davon aus, dass in dem gebiet eh kaum menschen seien bzw. war sein historischer kontext eben das zeitalter des kolonialismus.
heute wäre so ein projekt völlig undenkbar. israel hat nur eine chance, und das ist die einstaatenlösung, wie sie auch von den wirklich religiösen juden, für die die existenz israels eine gotteslästerung darstellt, gefordert wird.
bürgerrecht und freie wahlen für alle in einem einheitsstaat israel-palästina!
das ist doch die einzige lösung in der heutigen zeit. alles andere läuft nur auf rassismus und apartheid hinaus. das geht einfach nicht mehr.
Und was ist mit den Menschen im Gaza Streifen die Hunger und Not leiden und bedroht werden?
Sie sind offensichtlich der Meinung, dass eine Nahrungsmittellieferung die Sicherheit Israels bedroht? Das meinen Sie aber doch nicht wirklich ernst oder? Aus welchem autistischen Universum kommen Sie dann?
die israelis liefern lebensnotwendige hilfsgüter weiter
das israel diese hilfsgüter nach waffen durchsuchen wird bzw. möchte, sollte verständlich sein!
immerhin sind bei diesen aktivisten personen dabei, die sicher keine freunde israel sind!
man kann schon den verdacht haben, dass diese aktivisten das HELFEN in den vordergrund schieben, aber das PROVOZIEREN israel vorrang hat!
...notwendige Hilfsgüter weiterliefern. Ja wers glaubt - alles nur Gewäsch. - Israel möchte diese Leute aushungern - so wie es die Russen nach dem 2. Weltkrieg mit Westberlin vorhatten. So schauts aus. Aber das wird es nicht spielen, denn die Weltgemeinschaft wird dieser menschenverachtenden Vorhehensweise Israels einen Riegel vorschieben.
...Attacke auf die Hilfsflottile...: Die Besatzung u Mitreisenden waren fest entschlossen, sich nicht aufhalten zu lassen: Das Schiff sollte die Blockade durchbrechen. Sie waren überzeugt, dass es ihr Recht u ihre Pflicht sei, in Palästina anzulegen. Noch in internationalen Gewässern wurde das Boot aufgebracht. Im Widerstand gegen die Angreifer ließen einige der Passagiere ihr Leben. Das ist nicht die Geschichte der „Mavi Marmara“ ... Die Story erzählt ein Ereignis, das zum Gründungsmythos des israelischen Staates wurde. Es war 1947, als das Flüchtlingsschiff „Exodus“ jüdische Migranten trotz der von der britischen Mandatsmacht verhängten Seeblockade in das „gelobte Land“ bringen sollte...http://www.profil.at/articles/... 70210/nach
Ja, Menschenrechte gelten halt nicht für alle. Gibt Hitzköpfe, die übers Ziel hinausschießen. Die quasi nichts dafür können, Kollektivstrafen und Kriegsverbrechen gegen Zivilbevölkerungen zu verhängen und zu begehen.
Dass Israel seit 60 Jahren in seiner "Existenz bedroht" ist, weiss jeder. Warum das so ist wird hierzulande allerdings recht wenig diskutiert - ein Land, das auf grobem Unrecht (Vertreibung, Mord, Deportation, Enteignung, Vergewaltigung aufgrund der Ethnie und Religion) gebaut ist, sicher unter dem Schock der Shoa (wofür aber die Europäer die Rechnung hätten zahlen müssen), wird vielleicht, nur vielleicht, nicht ganz zu Unrecht in Frage gestellt.
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