Plattform "Linzer Auge" abgeschleppt

5. Juni 2010, 11:24
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Schaden noch nicht absehbar - "Ist vermutlich Geschichte" - mit Video

Linz - Die schwimmende Aussichtsplattform "Linzer Auge", die durch das Hochwasser in der Nacht auf Freitag 50 Meter von ihrem Standort auf der Donau in Linz abgetrieben wurde, ist in der Nacht auf Samstag geborgen worden. Trotzdem, dürfte das Linz09-Projekt "Geschichte" sein, wie Christiane Karner von der Kammer der Architekten und Ingenieurskonsulenten am Samstag bekannt gab.

Die für das Europäische Kulturhauptstadtjahr Linz09 errichtete Plattform wurde durch die Hochwasser-führende Donau in der Nacht auf Freitag aus der Verankerung gerissen und trieb rund 50 Meter weit ab. Sie kam zwischen dem Ufer und einer Schiffsanlegestelle zum Stillstand. Mit drei Windenfahrzeugen und einem Bergekran konnte die Plattform zu Mitternacht wieder an das Donau-Ufer geschleppt werden, so die Berufsfeuerwehr Linz.

Beträchtlicher Schaden

Die Höhe des Schadens sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar, so Karner, dürfte aber beträchtlich sein. Man habe eine Haftpflichtversicherung und versuche nun, sich am Planer und der Werft, die das "Auge" in Bratislava herstellte, schadlos zu halten. Durch die starken Beschädigungen, die bei dem Vorfall entstanden, sei die Plattform aber vermutlich "Geschichte", wie Karner sagte. (APA)

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    Untergetaucht und abgedriftet: Die Aussichtsplattform "Linzer Auge"

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