Stimmen aus Ashdod/Tel Aviv

"Es ging um töten oder getötet werden"

Anna Giulia Fink, 2. Juni 2010, 18:21
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    foto: privat

    Ron Ben-Yishai hat sich als Kriegsberichterstatter international einen Namen gemacht. Berühmt gemacht haben ihn vor allem seine Reportagen vom Sechs-Tage-Krieg sowie jene aus Bagdad. Er wirkte als Kriegsberichterstatter in Ari Folmans Film über den Libanon-Krieg "Waltz with Bashir" mit.

    Ron Ben-Yishai wurde dreimal verwundet, während er über  Schlachten berichtete. Er erhielt die Ehrenmedaille des Generalstabschefs, die höchste Auszeichnung für Tapferkeit, die ein israelischer Soldat erhalten kann, weil er in ein heftiges ägyptisches Bombardement geriet, während er beim Yom-Kippur-Krieg für das Fernsehen berichtete und dabei eigenhändig viele verwundete Soldaten rettete.

Der renommierte israelische Journalist und Kriegsberichterstatter Ron Ben-Yishai im derStandard.at-Interview darüber, warum die Israelis "keine andere Wahl hatten, als zu den Waffen zu greifen"

Der Journalist Ron Ben-Yishai sollte darüber berichten, wie die Marine den internationalen Gaza-Hilfskonvoi enterte. Er befand sich auf einem Schiff der Armee, keinen Kilometer vom geenterten Schiff "Mavi Marmara" entfernt. Im Gespräch mit derStandard.at erzählt er, wie den Vorfall erlebt hat, was ihm die beteiligten Soldaten erzählt haben und warum Israel lieber völlig isoliert lebt als auf das Recht auf Selbstverteidigung zu verzichten.

***

derStandard.at: Sie haben den Vorfall aus nächster Nähe mitbekommen, wie kam es dazu?

Ron Ben-Yishai: Ich war Teil einer Gruppe von Journalisten, die eingeladen worden war, um die israelische Marine zu begleiten. Die Marine wurde losgeschickt, um die Hilfsflotte zu stoppen und wir waren dazu da, das Geschehene aus der Nähe zu beobachten. Meine Aufgabe war es, zu schauen, was die Armee macht und das dann der Bevölkerung zu berichten.

derStandard.at: Wie nahe waren Sie dran an dem Geschehen?

Ron Ben-Yishai: Von der "Mavi Marmara" war ich etwa einen Kilometer entfernt. Aber es war Nacht und so habe ich nicht genau verfolgen können, was an Deck passiert. Ich habe nur von Entfernung aus gesehen, dass geschossen wurde und dass es Explosionen gab. Durch die Funkverbindung habe ich mitbekommen, dass israelische Soldaten verletzt wurden, die auf unser Boot zurückgebracht wurden. Mit ihnen habe ich anschließend auch gesprochen.

derStandard.at: Was wussten Sie im Vorhinein über den Einsatz?

Ron Ben-Yishai: Die Regierung hat gesagt - und das hat man auch die ganze Nacht über den Funkdienst mitbekommen -, dass der Hilfskonvoi kurz davor war, das Sperrgebiet zu betreten. Da sie dort nichts verloren hatten, wurden sie darum gebeten, umzudrehen oder die Richtung zu ändern. Ihnen wurde auch von Anfang an freundlich mitgeteilt, dass sie die Konsequenzen und die Verantwortung zu tragen hätten, wenn sie sich dafür entscheiden sollten, nicht kehrt zu machen.

Die Israelis haben ihnen im Vorfeld explizit gesagt, dass der Konvoi den israelischen Hafen Ashdod ansteuern soll und Israel anschließend unter internationaler Aufsicht die Hilfsgüter nach Gaza weiterbringen würde. Genau das tut Israel ja derzeit auch. Anfangs gab es aus dem türkischen Schiff überhaupt keine Antwort, dann hieß es, dass sie sich nicht davon abbringen lassen würden. Dass sie die Blockade durchbrechen werden und Israel für den weiteren Verlauf verantwortlich sein würde. Das war Stunden, bevor die israelische Marine die "Mavi Marmara" geentert hat.

derStandard.at: Warum ist das Entern des Schiffes aus dem Ruder geraten?

Ron Ben-Yishai: Der Marine fehlten die Informationen über die Passagiere, die an Bord des Marmara-Passagierschiffs waren. Insgesamt waren rund 600 Leute an Bord, und die meisten von ihnen, sicher über 500, waren auch wirklich politische Aktivisten, Parlamentsabgeordnete, Vertreter von Hilfsorganisationen. Es waren aber auch andere dabei: Organisiert hat sich auch eine sehr gewaltbereite Gruppierung, darunter waren viele Türken, aber auch Jemeniten, Indonesier, Marokkaner, Nigerianer und andere. Die hatten Waffen mit, vor allem Messer jeder Art, Eisenstangen, Steinschleudern - Instrumente, die sehr wohl Schaden anrichten können. Instrumente, die Friedensaktivisten in der Regel nicht bei sich tragen.

Diese Gruppe hatte sich zuvor organisiert, um die israelische Einheit aus dem Hinterhalt anzugreifen. Sie wussten, dass die Armee das Schiff entern würde. Ihr Ziel war es, Israel zu provozieren. Sie haben Israel dazu gebracht, Gewalt anzuwenden und haben Israel so in Verlegenheit gebracht. Die Armee hat das vorher nicht gewusst, das war ein großer Fehler des Geheimdienstes. Deshalb haben die Soldaten anfangs auch nur Paintball-Pistolen bereitgehalten.

derStandard.at: Warum war die Armee mit Paintball-Pistolen ausgerüstet? Womit waren die geladen?

Ron Ben-Yishai: Mit Farbe. Sie wollten das Schiff entern, aber friedlich, und im schlimmsten Fall eben mit Paintballs auf sie schießen. Israel dachte, dass es sich ausschließlich um Friedensaktivisten handle. Das waren gewalttätige Provokateure, keine Demonstranten. Die Medien im Ausland nennen sie weiterhin Demonstranten, aber das war diese Gruppe schlichtweg nicht. Man protestiert nicht mit Messern und Eisenstangen. Man protestiert mit Zeichen, Plakaten, mit Schreien und Zurufen, mit Beschimpfungen. Wir reden hier allerdings von roher Gewalt und von dem Versuch, gezielt zu töten.

derStandard.at: Die Gewalt ging also von den Passagieren des "Mavi Marmara"-Schiffs aus?

Ron Ben-Yishai: Ja.

derStandard.at: Und die Israelis hatten keine andere Möglichkeit, als sie zu erschießen?

Ron Ben-Yishai: Nein. In der Situation, in der sie sich plötzlich vorgefunden haben, hatten sie keine andere Wahl, als zu den Waffen zu greifen. Da mussten sie sich entscheiden: Getötet werden oder töten. Ich glaube, Israel wäre anders vorgegangen, wenn die Soldaten davor gewusst hätten, dass diese gewalttätige Gruppe sich an Bord befindet.

derStandard.at: Die Einheit, die das Schiff enterte, war laut BBC auf Kampfeinsätze spezialisiert, nicht auf das Unter-Kontrolle-Bringen von Menschenmengen. Hat die Armee die falsche Einheit losgeschickt?

Ron Ben-Yishai: Das Schiff war in Bewegung und sie wollten nicht stehen bleiben. Um ein Schiff zu entern, das sich bewegt und nicht stehen bleiben will, mussten die Hubschrauber herumkreisen, um auf Deck zu kommen. Sie konnten dort aber nicht landen, weil das Schiff zu klein war, und deshalb wurden die Soldaten heruntergelassen. Israel ist von einer anderen Ausgangslage ausgegangen. Die Absicht war, Präsenz an Deck zu zeigen, das Schiff zu übernehmen und Richtung Ashdod zu steuern. Dadurch waren die Soldaten ein leichtes Ziel. Letztendlich mussten sie schießen, um nicht selbst getötet zu werden. Ich glaube nicht, dass eine andere Einheit anders reagiert hätte. Das Problem waren die fehlenden Informationen.

derStandard.at: Sie haben in einem Artikel geschrieben, dass diese Gruppe den Soldaten zwei Pistolen gestohlen hat. Woher entnehmen Sie Ihr Wissen?

Ron Ben-Yishai: Ich habe die Funkverbindung während des gesamten Vorgangs gehört und einiges haben mir die Soldaten danach erzählt. Ich habe mit sechs, sieben Soldaten gesprochen. Alle haben gesagt, dass sie komplett überrascht waren, dass plötzlich auf sie geschossen wurde. Zwei der sechs verwundeten Soldaten - die Einheit bestand aus weniger als 30 Leuten - liegen mit Schussverletzungen im Krankenhaus. Es ist also nicht so, dass Israel das einfach erfunden hat.

derStandard.at: Auf dem Video, das das Entern zeigt, fragen Soldaten um Schieß-Erlaubnis, und bekommen die auch. Man sieht einen Teil der Kämpfe, aber man sieht die Erschießung vonseiten der Soldaten nicht. Warum nicht?

Ron Ben-Yishai: Weil die Kamera vermutlich nicht so eingestellt war. Man hört allerdings das Geräusch. Die Armee ist nicht CNN und Schießereien sieht man schließlich nicht. Man kann nicht davon ausgehen, dass die Kamera genau in der richtigen Sekunde die richtige Stelle filmt.

derStandard.at: Gibt es Aufnahmen davon? Gibt es mehrere Videos?

Ron Ben-Yishai: Es gibt viele Videos und es wird mit der Zeit bestimmt noch mehr geben.

derStandard.at: Sind die neun Toten auf Deck gestorben? Und handelt es sich bei den Toten Ihren Beobachtungen nach um dieselben, die auf die Israelis losgegangen sind?

Ron Ben-Yishai: Ja. Und verletzt wurde die, die zu dem Zeitpunkt angegriffen haben.

derStandard.at: Wird Israel weiterhin auf der Blockade beharren?

Ron Ben-Yishai: Auf jeden Fall. Es gibt den Druck, aber trotzdem will Israel nicht, dass mit der Hamas in Gaza dassselbe passiert wie mit der Hizbollah im Libanon. Die Hamas beschießt Israel seit acht Jahren mit Raketen aus dem Gazastreifen und diese Raketen werden ohnehin immer vernichtender. Wenn nun zusätzlich die Seeblockade fallen würde, käme auch noch schwereres Geschoss dazu. Da Israel aber kein Interesse daran hat, zusätzlich zu den Raketen auch noch mit schwerem Geschoss beschossen zu werden, wird die Blockade bestehen bleiben. Gestern erst wurden wieder Raketen auf Zivilisten gefeuert. 1962 haben die USA eine Flotte der Sowjetunion, die sich - mit Raketen - auf dem Weg nach Kuba befand,  zum Stehen gebracht. Niemand hat damals hinterfragt, ob sie das Recht dazu hatten.

derStandard.at: Israel steht auf internationaler Ebene nach diesem Vorfall immer isolierter da...

Ron Ben-Yishai: Das war es davor auch. Trotzdem wird sich Israel weiterhin selbst beschützen. Es ist nicht angenehm, isoliert zu sein, und es ist natürlich schlecht für die Wirtschaft. Aber zu sterben, ist schlimmer. Von einer Rakete getroffen zu werden, ist schlimmer, als dass uns ein Land nicht mag. Wenn Israel sich selbst verteidigt, sieht das nicht gut aus. Das wissen unsere Feinde auch und sie werden alles dafür tun, zu versuchen, uns das Recht zu nehmen, uns zu verteidigen.

derStandard.at: Welche Konsequenzen wird der Vorfall für den Nahost-Friedensprozess haben?

Ron Ben-Yishai: Nein. Konsequenzen wird es insofern geben, als die fanatischen Muslime sich gestärkt fühlen werden durch Rückhalt aus der internationalen Gemeinschaft. Sie werden waghalsiger werden. Aber Krieg wird es nicht geben. Sie haben bekommen, was sie wollen, ohne selbst eine Kugel abgefeuert zu haben. (fin, derStandard.at, 2.6.2010)

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SeZ54
00
18.7.2010, 03:53
neugier...

ich bin mal gespannt was nun aus dem ganzen wirklich rauskommen wird.... vieleicht ist es in ein paar wochen auch vergessen, so als hätte es den vorfall nie gegeben wäre ja nicht das erste mal :)

gentileforever
00
27.8.2010, 17:56
na no na ned!

war der kameramann, der einen kopfschuss abkommen während er gefilmt hat auch ein radikaler?

z1303
21
13.7.2010, 14:00
nicht mehr ganz aktuell!

Mittlerweile gibt es von ganz oben (Israel) einen gegenteilige Meinung. Nämlich der Oberbefehl hat grobe Fehler gemacht und nicht die Gaza-Flottile-Passagiere.
Aber die Kommission war mehr als 1 km weit weg, so gilt die Aussage wahrscheinlich nicht.

Michael Food
12
18.7.2010, 10:21

Ja, allerdings Fehler bei der Einschätzung der Gewaltbereitschaft der Flottile-Passagiere. Man hielt die türkischen Islamisten und Rechtsextremisten in der Tat für Friedensaktivisten, die sie nicht waren. http://www.swr.de/report/-/... index.html

z1303
00
18.7.2010, 16:34
... ein alter Hut ...

Auch in der taz gab es damals (juni) eine Analyse mit diesem Inhalt. Aber links extrem und neofaschistisch oder sonst was, erlaubt nicht die Leute einfach auf neutralem Boden zu ermorden. Wie auch immer ...

Oder Aug um Aug ... wie im alten Testament.
(1) Dazu hätten wir aber die Investitionen in die Aufklärung und in die Wissenschaft über einige Jahrhunderte hindurch nicht gebraucht.
(2) Es geht ja nicht um Recht - so wir kleinen das verstehen sollen, sondern darum, wer das R(r)echt m(M)acht.

Sushi-Fraß Fresser
22
19.7.2010, 13:27

Es war aber kein 'Ermorden', sondern Notwehr. Wenn jemand mit einer Eisenstange auf meinen Kopf oder mit einem Messer auf meinen Bauch zielt und ich habe eine Pistole dabei, dann schieße ich. Und zwar ohne lang zu zielen, was im Kampfgetümmel mein Ende sein könnte. Die islamistischen und rechtsextremistischen Gewalttäter der Gaza-Flotte haben die Folgen ihres Verhaltens selbst zu verantworten. Mein Beileid gilt den Verletzten Israelis, die der wilden Meute anfänglich unbewaffnet ausgesetzt waren.

Sahin A.
10
29.7.2010, 11:38
Genau

In Wahrheit haben die Aktivisten auf offener See die israelischen Helikopter und Schnellboote geentert und die israelischen Spezialkommandos mussten deswegen aus Notwehr reagieren.

zimbo
 
55
24.6.2010, 08:15
Für alle die den Artikel nicht auf Anhieb verstanden haben:

Wenn man schießend in eine Wohnung eindringt, fühlt man sich bedroht, wenn die Bewohner Widerstand leisten wollen, und muss sie in der Folge, weil ja bedroht, gezielt mit Kopfschüssen hinrichten.

Danke für das
Interview.

Kein Witz
12
24.6.2010, 07:56
Das gefällt mir! Ich kann allem nur zustimmen!

Trotzdem wird sich Israel weiterhin selbst beschützen. Es ist nicht angenehm, isoliert zu sein, und es ist natürlich schlecht für die Wirtschaft. Aber zu sterben, ist schlimmer. Von einer Rakete getroffen zu werden, ist schlimmer, als dass uns ein Land nicht mag. Wenn Israel sich selbst verteidigt, sieht das nicht gut aus. Das wissen unsere Feinde auch und sie werden alles dafür tun, zu versuchen, uns das Recht zu nehmen, uns zu verteidigen.

pepitant
20
15.7.2010, 10:39
Ja, so schauts aus,

die moderne Vorwärtsverteidigung.

nimsaj1980
23
23.6.2010, 10:07
Propaganda

der Artikel schaut sehr nach Propaganda aus... und sehr zusammen geschusterst..... *-*

Also das ist eindeutig was faul.

angus1
35
24.6.2010, 14:38

der ganze nahostkonflikt ist propaganda. es gibt kaum eine kleiner Volksgruppe als die palestinenser , die so viel publicity für ihre probleme bekommen. wo anders passieren genozide und keiner schaut hin. z.B sudan. wer kümmert sich um die vielen toten dort ? dort werden christen und animisten von muslims vertrieben und ermordet und in europa ist es allen wurscht. aber wenn ein palestineser nachdem er einen stein geworfen oder eine rakete gezündest hat ein aufs dach kriegt, geht die humanistische welt unter.....

Sushi-Fraß Fresser
00
19.7.2010, 13:31

Als Nachkomme sudetendeutscher Vertriebener errichte ich demnächst ein Flüchtlingslager im Waldviertel um von dort aus Raketen auf tschechische Städte abzufeuern. Bin schon gespannt wie das österreichische Gesundheitswesen und die Weltöffentlichkeit auf diese Palästinenserimitation reagieren.

zimbo
 
22
21.6.2010, 08:30
Wieso hält sich der Artikel soooo lange.

Etchno
00
29.6.2010, 14:57

Vielleicht interessiert doch einige auch die Sichtweise der Israelis. Ein sehr aufschlussreiches Interview!

pepitant
01
15.7.2010, 10:38
Jetzt sind doch

mehr als zwei Wochen vergangen, zeigen Sie mir doch wenigstens einen Artikel in wenigstens einem westlichen Printmedium der die Vorgänge aus der Sicht der Teilnehmer an dem Hilfskonvoi darstellt.
Vielen Dank für die Objektivität.

Besonders aufschlussreich ist, dass der Zeuge das Geschehen nachts aus 1 km Entfernung beobachtete und ansonsten seine objektiven Informationen von den eigenen Soldaten bezog.
Wie Sie richtig bemerkten: Ein sehr aufschlussreiches Interview, allerdings muss man neben genau lesen auch noch eine Menge richtig interpretieren.

Manfred Hagen
66
21.6.2010, 00:01
blöd ist nur...

dass bei dieser verunglückten Kommandoaktion nicht 9 Kurden umgekommen sind, statt 9 Türken. In dem Fall hätte Erdogan nämlich den IDF Soldaten einen Orden umgehängt.

universelles recht auf atomwaffen
44
21.6.2010, 22:33
zur info wachbirn:

es waren 7 türken und 2 kurden

und alle waren sie helden.

Sockn
 
00

denn gegen den ewigen sündenbock stehen sie dann doch alle zusammen.

zwergleviathan
01
19.6.2010, 15:48
also sehr freundlich eigentlich diese Streitkräfte die zur Wahrhung ihrer Interessen Waffen einsetzen

"wurden sie darum gebeten, umzudrehen oder die Richtung zu ändern. Ihnen wurde auch von Anfang an freundlich mitgeteilt, dass sie die Konsequenzen und die Verantwortung zu tragen hätten"

ob "freundlich" oder "gebeten" in Funksprüchen von Marineoffizieren mitschwingen darf man sich fragen

eine Färbung ist zweifellos vorhanden, die Macht der Medien gr0ß wie nie

ob man erwarten darf von Medienprofis "objektive" Wahrnehmungen verkauft zu bekommen?

ich zweifle daran

das gilt ja übrigens für Beide Seiten...

master of puppets
23
18.6.2010, 11:37
sehr, sehr einseitig dieses interview

schon klar, dass der journalist mit ehrenmedaille ausgezeichnet wurde u gerne mitgenommen wird, wenn er die aktionen der armee oder die isr. politik kein bisschen kritisch hinterfragt.

eher ein armutszeugnis, u leider muss man das interview wohl als propaganda abtun (sowie wie wohl manch tuerk. darstellungen der geschehnisse)

derFried
 
20
19.6.2010, 10:13
worauf berufen Sie Ihre Aussage..?????

waren Sie dabei???

rumps 2
00
22.6.2010, 16:58
nein, ich war 1 km davon entfernt.

1km ist zu Fuss 15 Minuten. zu Schwimmen für einen Durchschnittsbürger 1 Stunde. Sichtweite in der Nacht bei Vollmond?, bei Neumond?

dasBeobachter.blogspot.com
01
19.6.2010, 09:55

du kannst nicht von einem renomierten israelischen kriegsberichterstatter verlangen, sich ein objektives bild zu machen.

warum nimmt die IDF solche journalisten mit?
und warum ist er 'renomiert'?

manfred schutt
57
16.6.2010, 15:19
ha ha ha

der bericht von dem besten journalisten aus israel, ist aber sehr schnell eingetroffen.

kein beweis, dass dieser mensch dort war. lügentheater aus israel wieder.

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