Erste Schritte: Ein Licht am Ende der Passage

2. Juni 2010, 15:24

Während die Kritik an einer mangelnden Anbindung des künftigen Hauptbahnhofs an die öffentlichen Verkehrsmittel nicht abreißen will, haben die Projekt-Verantwortlichen die Medien zu einer ersten Begehung der Passage, die den Bahnhof mit der U1 verbinden wird, geladen.

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foto: derstandard.at/gedlicka

Insgesamt 335 Meter müssen Benutzer der U1 künftig zurücklegen, um zu den Bahnsteigen des neuen Hauptbahnhofs kommen. Medienvertreter konnten probeweise erstmals die Passage von der U1 bis zu jener Wand abgehen, hinter der die Bahnhofshalle entsteht.

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Papa.Geno73
00
17.12.2010, 09:26
Viel Laerm um wenig.

also, schoen ists nicht, aber katastrophe ist das auch keine. In Tokyoter Bahn/U-BahnStationen sind 350 m Verbindung "Kurzstrecke". Mit einem Rollweg kein Problem. Wichtiger ist eine gescheite beschilderung. Viellelicht schaffts ja Wien auch einmal, durchgehend englische Beschilderungen anzubringen.

Wudri Hudri
11
26.8.2010, 12:03

Ich wäre für "Rudi-Schicker-Gedächtnisweg" für diesen Schwachsinn.
Passt auch gut zum "Grete-Laska-Gedächtnisplatz"

immer schön freundlich
03
28.6.2010, 10:56

furchtbare aussichten sind das.

und: irgendwelche bahnhöfe, wo die wege noch länger sind findet man immer.
das ist keine leistung, mit der stadträte sich rühmen sollten.

schicker wird nach der wahl weg sein. die miese lösung leider nicht.

affdsewrq
01
20.6.2010, 22:23
Hauptsache SPÖ hat ihren PKW-Parkplatz vorm Rathaus

und somit nur 2 Fußschritte zu gehn, um im Rathaus zu sein.

die SPÖ fährt Auto, aus Bequemlichkeit.


dabei wärs ein leichtes den Haupt bahnhof mit der U1 und U2 zu koppeln ohne Wandertage.

Gerade für Gehbehinderte stellt so eine lange Unterführung eine Qual dar!!!
aber die SPÖ legt ja keinen Wert auf sozial Schwache Menschen.

black jack
03
17.6.2010, 12:29

Oida - Rollwege gibt's fast auf jedem Flughafen und in größeren Städten wie Paris um solche kurzen Entfernungen zu "überbrücken".

Da sollte man weniger parteipolitsch denken (was man generell sollte), sondern praktisch.

Botendienst? Will der Stadtrat jetzt die "Dienstmänner" wieder einführen? Die U-Bahn Aufsicht hat wohl zu wenig Jobs gebracht ...

ama2deus
01
18.6.2010, 16:24
rollwege...

...bringen nix in einer passage, in der alle paar beidseitig stiegenaufgänge vorhanden sind!

Stefan Plha
05
10.6.2010, 16:00

Die Weglänge ist falsch: Sie entspricht nicht der Entfernung vom Stock-im-Eisen-Platz zum Stephansdom, denn diese beträgt laut Stadtplan 105 m!!!
Und die Entfernung von der U3 zum wstbahnhof beträgt höchstens 150 m.
Wie kommt die Stadt Wien auf diese falschen Vergleichszahlen??????

immer schön freundlich
02
28.6.2010, 10:54

was ich noch schlimmer finde als die aussage vom schicker, ist die tatsache, dass derstandard das unüberprüft veröffentlicht. schändlich!

OttotheBusdriver
01
14.6.2010, 15:28
Weil sie uns alle für Deppen halten

und nicht glauben, das einer das nachmisst.
Weil sie vor sozialistischer Arroganz meinen, die Wahrheit verbiegen zu können.

ama2deus
00
15.6.2010, 10:51

so recht sie mit "arroganz" auch haben; was hat das mit sozialistisch zu tun?
das ist die arroganz der herrschenden.

affdsewrq
00
20.6.2010, 22:17

weil die herrschenden derzeit nunmal die sozis sind!

Ab Null Euro
14
Wir werden die Roten einfach abwählen

Das ist auch internationaler Standard.

ad vocem
02
Erlaube mir nochmal drauf hinzuweisen:


... die Infrastrukturminister der Jahre 2000-2007:

Michael Schmid - FPÖ
Monika Forstinger - FPÖ
Mathias Reichhold - FPÖ
Hubert Gorbach - FPÖ

Der Baubeschluss zwischen ÖBB und Infrastrukturministerium für den Hauptbahnhof erfolgte im April 2006, als ein gewisser Herr Martin Huber ÖBB-Chef war - oder war der bloß ein gekaufter "agent provocateur" der Roten ... ?!?

Pappi Rossi
00
10.6.2010, 07:28
Schau ma mal, wieviel Schmiergeld da rüberwächst.....

Alle vorherigen blauen waren ja ein gutes Beispiel.

OttotheBusdriver
11

Sind ihnen die Unterschiede und Zusammenhänge zwischen ÖBB, Wr. Linien und dem wr. Planungsstadtrat bekannt?

Nein?
Dann: WIEN baut den lokalen öffentlichen Verkehr, hätte das also so eng an den Hauptbahnhof wie nur irgendwie möglich gestalten sollen.
Haben sie nicht, da diese Leute ignorant sind. Deshalb hier die Aufregung.

der_kleine_pariser
 
01
11.6.2010, 07:58

nun, die U-Bahnstation Südtiroler platz war schon da. soll man die jetzt um millionen ein paar meter verlegen? dafür ein paar häuser umlegen?

ama2deus
02
11.6.2010, 10:39
war schon da...

und deshalb soll sie nicht verlegt werden können, gerade wenn es um einen für die stadt derart wichtigen bahnhof geht?

die öbb könnten gar nicht weiter an die ubahn heran, ohne dass gebäude abgerissen werden müssten, weil die ubahnstation nämlich nördlich des gürtels, direkt am südtiroler platz im 4. bezirk liegt - dort befindet sich das südliche ende des bahnsteiges, das nördliche liegt noch weiter im dicht verbauten gebiet auf höhe weyringergasse!

die distanz könnte nur noch durch eine bahnsteigverlegung der U1-station verringert werden.
dazu müssten keine gebäude abgerissen werden, da die station ja nur auf der bestehenden trasse nach süden verlegt werden müsste. außerdem ist dort, wo die station hingehört ohnehin hbf-baustelle!

Stephan W.
00
19.12.2010, 14:51

Man hätte den Bahnhof allerdings schon auch direkt am Südtirolerplatz bauen können, direkt auf der Brücke über die Laxenburger Straße - dann wären die Bahnsteige sogar gerade gewesen. Beidseitig der Straßenunterführung wäre viel Platz für Bahnhofshallen gewesen. Auch die S-Bahn-Station hätte man weiter nach Südwesten verschieben und sie auf diese weise beidseitig mit dem Bahnhof verbinden können.

der_kleine_pariser
 
01
11.6.2010, 21:33

tschuldigung, nur damit ma 100m weniger gehen, ein paar millionen??

da stehen aufwand und erfolg in keiner relation!

Stephan W.
00
19.12.2010, 14:53

Die "paar Millionen" wäre eher ein zweistelliger Millionenbetrag (und zwar am oberen Ende der Skala).

ama2deus
14
11.6.2010, 23:17
gegenfrage

nur damit ma weniger stufen steigen muss eine neue passage errichten, statt an die alte dran zu stückeln?

die U1 muss sowieso saniert werden. so viel mehraufwand wäre die verlegung der station nach süden nicht.
im übrigen wäre sie weitaus sinnvoller als so manche ubahnverlängerung auf einen der stadtäcker!

haymat
05
"Wien Hauptbahnhof" vs "Hauptbahnhof Wien"

Herr Schicker: wieviele Leute haben für diese geniale Benennungslösung wie lange nachgedacht?

ama2deus
02
das hat er sich ganz allein ausgedacht!

sein sie nicht gemein! so lang hat der rudi überlegen müssen bis ihm was eingefallen is was derart intelligent, voller esprit, wohlklingend und einprägsam ist wie "wien hauptbahnhof".

noch dazu wo diese pseudoroten in der ÖBB-chefetage schon seinem absolut genialen bahnhofsnamen "bahnhof wien - europa mitte" eine abfuhr erteilt haben, und das sollen genossen sein!

wochenlang, ach, was sage ich, monatelang musste der arme rudi, der von allen missverstanden wird, obwohl er doch so sehr bemüht ist möglichst viele "landmarks" zu errichten, die wien noch wiedererkennbarer machen in der welt, bis ihm der geniale einfall gekommen ist die station beim hbf. "hauptbahnhof wien" zu nennen, und dann kommen sie und verderben ihm die ganze freude!!!

haymat
02

halt: "Hauptbahnhof" find ich schon gut (irgendwie so retro ...) machte mich eher lsutig darüber, dass die Bimstation "Hbf Wien" und die Ubahnstation "Wien Hbf" (oder wars umgekehrt?) heißen wird.

ama2deus
02
wir sprechen vom selben.

prinzipiell gut dass das "südtiroler platz" wegfällt - vor einigen wochen meinte schicker ja noch die verkehrsstation der WL würde "südtiroler platz - hauptbahnhof" heißen.
das unnötige ist meiner ansicht nach der zusatz "wien". die öbb nennen den bahnhof ja logisch "wien hauptbahnhof" (gott sei dank nicht zentralbahnhof oder gar wien - europa mitte!), aber warum muss die verkehrsstation der WL "hauptbahnhof wien" heißen? es reicht doch "hauptbahnhof"

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