In sechs Monaten

Neue Hilfsflotte für Gaza geplant

2. Juni 2010, 10:00

Französische Palästina-Hilfsorganisation CBSP "bereitet schon Operation in sechs Monaten vor"

Paris - Trotz des blutigen Endes der Hilfsflotte für Gaza wollen pro-palästinensische Hilfskomitees weitere Versuche wagen, die Seeblockade des Gazastreifens zu brechen. Die französische Palästina-Hilfsorganisation CBSP "bereitet schon eine Operation in sechs Monaten vor", erklärte CBSP-Sprecher Youssef Benderbal der Zeitung "Le Parisien" (Mittwoch). Benderbal gehörte zu den acht Franzosen an Bord der Hilfsflotte. Er hatte als einziger seine sofortige Abschiebung akzeptiert und war am Dienstagabend heimgekehrt.

Auf die Frage, ob er selbst zu einer neuen Aktion bereit sei, sagte Benderbal: "Ich weiß es nicht." Benderbal war an Bord des griechischen Frachters "Spendova" gewesen, wo es keine Toten gegeben hatte. Seinen Angaben zufolge wurde das Boot gegen 04.00 Uhr morgens von etwa 20 israelischen Soldaten geentert. Er habe den Soldaten zugerufen "Wir sind Pazifisten und keine Terroristen", sagte er. "Sie haben geschrien und uns befohlen, uns vorne auf dem Schiff zu versammeln. Es gab Schüsse von Flashballs und mehrere Verletzte." Auf seinem Schiff sei niemand mit Eisenstangen oder ähnlichem bewaffnet gewesen. "Ich beharre darauf: In keinem Augenblick haben wir auf Provokation gespielt." (APA)

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Posting 1 bis 25 von 55
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Mathias
 
21
Französische Palästina-Hilfsorganisation CBSP "bereitet schon Operation in sechs Monaten vor"

Wenn es sich um eine echte Hilfsflotte handelt, dann wird wohl niemand was dagegen haben, wenn bei der Beladung der Schiffe Vertreter der Israelis, der Uno und der EU dabei sind?

Semerkant
 
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Sie müssen zuerst verstehen worum es bei dieser Sache geht.

Die israelische Regierung wusste genau, dass da keine Waffen beladen sind. Man hat sich sogar gründlich über die Aktivisten an Board informiert.

Die Mission der Hilfsflotte war nicht nur die Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Ziel dieser Flotte war auch die völkerrechtswidrige Blockade von Gaza durchzubrechen und somit auch die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit und der Medien auf die ungerechte Lage in Gaza zu lenken. Und das auch mit gutem Recht!
Dies wollte die israelische Regierung um jeden Preis verhindern, und das ist nach hinten losgegangen.
Nun versucht man unverschämt sogar die Verbrechen zu rechtfertigen, anstatt sich zu entschuldigen.

Fritz Wunderlich
00

warum soll sie völkerrechtswidrig sein, zeig mal her, du experte

Semerkant
 
00

"Nach Artikel 55 und 56 des Vierten Genfer Abkommens über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten hat Israel die Pflicht, die Versorgung der Bevölkerung in Gaza mit Nahrungs- und Arzneimitteln sowie die Aufrechterhaltung der medizinischen Infrastruktur mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln sicherzustellen. Als Kollektivstrafe gegen die Zivilbevölkerung verletzt die Blockade auch Art. 33 des Abkommens."

Fritz Wunderlich
00

israel, das steht dort nicht
das wäre der fall, wenn gaza-streifen besetzt wäre, ist er aber nicht
aber israel verließ gaza aus freien stücken, und seitdem sind tausende raketen aus dem gefängnis abgeschossen worden
ein interessantes gefängnis

gladio
01
"Wenn es sich um eine echte Hilfsflotte handelt"

Sie meinen also es hat sich diesmal nicht um "echte" Hilfsgüter gehandelt? Warum deckt Israel diesen Skandal nicht auf? Sie haben doch mit Sicherheit alles gründlich durchsucht.

oxy
00
darum geht es gar nicht..

ob jetzt auf den schiffen wirkliche hilfgüter sind oder nur potenzmittel wie böse zungen sagen oder wirklich versteckte waffen spielt alleine nicht die große rolle. denn den helfern (näheres darüber unter: The UOIF, the CBSP and the Financing of HAMAS in France...www.wiesenthal.com) geht es darum die israelische seeblockade dauerhaft (und ersatzlos) zu beenden. mit ende der seeblockade kann natürlich dann jedes schiff jede ladung (eben auch raketen, bomben und waffen aller art) nach gaza bringen. über den einfachen und bewährten weg bandar abbas -famagusta -gaza. das ist worum es wirklich geht - nicht um kindernahrung, die käme über ashdod genauso durch.

xxxxXXXX111
32

in standard-forum rotten sich palästinenser-hasser zusammen. unglaublich!

Oschus Edi
01

ja, fängt mit *w an und hört mit *lich auf, >widerlich!

diamant
51
Helfen soll man den Palestinensern!

Aber mit Blockadebrechern ist dies ein gefaehrlicher Irrweg!

Oschus Edi
11
idodo idodo
135
diese aktion ist eine weitere islamistische provokation...

4green2
00

selbst wenn, was an der aktion war verwerflich?

das man menschen helfen wollte? der welt gezeigt hat wie brutal das israelische regime ist?

selbst wenn es eine provokation gewesen währe, was haben bei einer islamistischen provokation, christen, juden, atheisten, grichen, schweden, türken, und viele andere auf den schiff zu suchen? sind die alle verwirrt und wissen nicht was sie tun?

selbst wenn es eine provokation ist, rechtfertig es einen toten...
... juden?
... Moslem?
... Christen?
... türken?
... griechen?
... auch nur einen menschen?

Nein! nicht mal einen!

Sie sind verwirrt! suchen sie sich halt in der menschlichkeit und nicht im geld oder nationalismus! die welt gehört allen menschen, und keiner ist weniger wert als der andere!

Fritz Wunderlich
137

nun, helfen wollen sie nicht, frieden wollten sie auch nicht
professionelle ngos haben mit ganz anderen umständen zu kämpfen, in somalia, in ceylon, im sudan, im tschad, ...

antisemitische heuchler

4green2
01

ups, versehentlich grün gegeben, ich wollte eigentlich tief rot.

antisemiten sind wiederlich, genau so wie die menschen die opfer spielen und andere angreifen!

the barbapapa
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was hat das mit antisemitismus zu tun??? oder hat da wieder mal wer den alten reflex nicht unterdrücken können?

Oschus Edi
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obsessiver heuchler!

notinmyGame
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Gibt es dann auc so eine friedliche Abschiedsfeier?


"Intifada! Intifada!"

http://www.youtube.com/watch?v=qJ6giFryCY0

romanistaviennese
147

das sind keine friedensaktivisten.
man schafft keinen frieden eine militärblockade zu durchbrechen. es ist kein zeichen von friedfertigkeit mit zivilisten eine militärblockade durchbrechen zu wollen.
es hilft den menschen in gaza nicht hätten diese schiffe sich gegen das militär durchgesetzt.
diese sogenannten friedensaktivisten haben es abgelehnt ihre hilfslieferungen auf friedlichem weg von der uno nach gaza liefern zu lassen.
stattdessen haben sie die militärblockade versucht zu durchbrechen und sind gewaltsam auf die soldaten losgegangen. mit gewalt wohlgemerkt. die videos sprechen diesbezüglich eine klare sprache.
und nach diesem fiasko wollen diese friedensaktivisten das gleiche wiederholen? ist das frieden? rationales denken?

Fritz Wunderlich
1511

der versuch, die blockade zu durchbrechen, war eine provokation von selbsternannten friedenaktivisten, die tödlich endete
jetzt kann er sich nicht herausreden
ob die regierung in ankara dabei eine wichtige rolle gespielt hat, bleibt zu untersuchen

Oschus Edi
15

die Türkei sitzt sowieso auf der Wasser- und Energiezufuhr für Israel. Untersuchen sie einmal das.

bagdadbatterie
91
da hat scheinbar wer was nicht verstanden...

hat sich israel noch nicht klar genug ausgedrückt?
die botschaft wurde offensichtlich nicht verstanden, obwohl sie der eigentliche grund für die aktion war: israel hält gaza blockiert, egal ob das rechtens ist oder nicht. wer versucht die blockade zu durchbrechen, muss mit allem rechnen. und damit unmißverständlich klar ist, dass israel niemandem rechenschaft schuldig ist, findet der angriff in internationalen gewässern statt. so schlimm die toten dieser aktion auch sind, sie war nur eine warnung und eine kleinigkeit im vergleich zu dem blutbad, das stattfinden wird, sollte noch einmal jemand auf die idee kommen die blockade zu durchbrechen. wer da mitfährt, dem sollte sein leben nicht sehr viel wert sein...

rank7
01
glaub ich nicht

Israel hat bei dieser Aktion etwas falsch gemacht, das ist wohl auch den Verantwortlichen klar, diese Geschichte hat Israels Position geschwächt.
So es überhaupt eine derartige zweite "Flotte" geben sollte, wird das Krisenmanagement ein weit besseres sein, insofern sollten sich Israel-Gegner vielleicht keine allzu großen Hoffnungen machen, die Aktion könnte ganz im Gegenteil letztlich eine Image-Korrektur Israels ermöglichen.

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