1.6.2010

Vertrag mit Stadt Wien unterzeichnet

1. Juni 2010, 12:56
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    foto: wagenplatz

    Jetzt auch vertraglich gesichert: Der Wagenplatz Hafenstraße. Der andere Wagenplatz im Prater zittert weiterhin

Ein Wagenplatz hat nun Grundstück in Miete bekommen - Zweite Gruppe weiter ohne fixe Bleibe

Nach monatelangen Verhandlungen hat die Stadt Wien einer der beiden Wiener Wagenplatztruppen ein mehr als 1.000 Quadratmeter großes Grundstück in der Donaustadt vermietet. Der Vertrag sei bereits unterzeichnet, sagte ein Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig am Dienstag. Es handle sich preislich wie rechtlich um die üblichen Konditionen, wurde betont. Die andere Wagenplatzclique ist weiter ohne fixe Bleibe.

Bei den Neomietern handelt es sich um jene Clique, die bis vor kurzem ein anderes Grundstück der Stadt in der Leopoldstädter Hafenzufahrtsstraße besetzt hatte. Eigentümer der Liegenschaft im 22. Bezirk ist die Magistratsabteilung 69, wobei es sich um ein derzeit ungenutztes Areal handle, so der Sprecher. Allerdings sei dort mittelfristig sehr wohl eine Realisierung von Projekten geplant, "aber nicht in den nächsten zwei Jahren". Deshalb sei der Vertrag "vorerst unbefristet".

Infrastruktur

Ein Bestandteil der Einigung betrifft auch den Aufbau der Infrastruktur. So müssten etwa Strom- und Wasserversorgung oder ein Anschluss an das Kanalnetz errichtet werden, wobei die Kosten von den Wagenplätzlern übernommen würden. Zudem gebe es weitere Auflagen, was etwa landschaftsschutzrechtliche Bestimmungen angehe, hieß es aus dem Ludwig-Büro.

Die vermietete Fläche ist ein Teil jenes Grundstücks, das die Stadt bereits im Vorjahr dem damals noch vereinten Langzeitcampertross für jährlich knapp 22.000 Euro angeboten hatte. Dies wurde von den Freiluftbewohnern jedoch abgelehnt. Danach brach der Verband auseinander, wobei sich ein Teil in der Hafenzufahrtsstraße niederließ. Die andere Gruppe fand nach längerer Suche schließlich auf einem Grundstück der Wien-Holding an der Ausstellungsstraße Höhe Prater ein Winterquartier - das sie Ende März jedoch verlassen musste.

Nach einem Intermezzo nahe der Trabrennbahn hatte die Gruppe ihre bewohnbaren Lkw zuletzt auf dem Nordbahnhofgelände abgestellt. Eine fixe Bleibe beziehungsweise eine für beide Seiten denkbare Lösung mit der Stadt ist für sie in naher Zukunft nicht in Sicht. (APA) 

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m+m
00
28.10.2010, 22:19

also die sind mir um hausecken lieber las die "kleingärtner" und einfamielienhausfetischisten, die die gegend mit unökologischen pseudoschlössern verschandeln und jede menge pendlerpauschale kassieren.

Wunderbare Welt
 
00
28.10.2010, 00:36
warum werden diese menschen

vom standard als "clique" bezeichnet?

LapuLapu
155
Danke Herr Häupl. Danke SPÖ

ich wohne im 22.ten und die SPÖ hat sich für mich damit endgültig erledigt.
Es ist traurig wie einäugig, ja teilweise blind die Rathaus verwaltung agiert.

Wunderbare Welt
 
01
28.10.2010, 00:34
wieder ein enttäuschter

ex-roter.......ich mach mir in die hose........wählen sie gleich nationalsozialistisch oder ein umweg über die gottesanbeter.........?

Redwraithvienna
16
Der 22. Bezirk hat insgesamt

102.340.000 qm.. Davon werden jetzt 1000 an die Wagenplatzleute vermietet. reichen ihnen die restlichen 102 Quadratkilometer nicht ? oder wo ist ihr problem ?

Sikey
02

warum einäugig und blind? von der großfeldsiedlung oder dem rbw ist der standort ja eh weit weg.

Kara Mustafa Pascha
16

was genau stört sie an fiedlichen campern, die auch noch ihre miete bezahlen, für ein sonst brachliegendes grundstück?

sylvia29
00

weshalb genau?

LSDBlue
00

Das frag ich mich jez auch gerade

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02

Schön, dass nun endlich eine Lösung gefunden wurde.
Ein paar Fragen bleiben noch:
1. Warum zieht die zweite Gruppe nun nicht wieder zur ersten?
2. Wieso wird die Miethöhe nun nicht mehr publik gemacht, nachdem die WP-Bewohner früher die ihnen zu hohen geforderten Summen medial anprangerten?
3. Wie darf man sich einen vorübergehend unbefristeten Vertrag vorstellen. Unbefristet bis 2012, und dann auf 3 Jahre? Ist das nicht das gleiche wie sofort 5 Jahre befristet? Oder hat das was mit Ablösezahlungen zu tun?

sylvia29
00
vorerst unbefristet

heisst nix anderes als unbefristet ("unbefristet bis 2012" gibts ned, so was heisst eben "befristet"). und wenn man ihn zu befristen beabsichtigt, kündigt man den unbefristeten und schließt den befristeten ab (änderungskündigung). was aber überflüssig ist, weil man ja den unbefristeten auch zu dem zeitpunkt kündigen kann, wo allenfalls ein zweiter befristeter ablaufen würde.

einloggen
00

Kann man denn einen unbefristeten Mietvertrag denn so einfach als Vermieter kündigen, dass es nun egal wäre ob er befristet sein würde oder es eben nicht ist?

fabrikant
145

Wenn jemand wie ein Schweindl ohne Dusche und Kanalisation leben will, sollte man ihn lassen. Zumal sie ja nun angeblich eine "übliche Miete" zahlen.

Einzig den Verwahrlosungsgrad der Kinder sollte sich das Jugendamt in regelmäßigen Abständen ansehen.

m+m
00
28.10.2010, 22:21

wenn alle für ihren kanalanschluss zahlen müssten (wirklich zahlen und nicht die lächerlichen vom bund gestützten anschlussgebühren) würde ich ihre aufregung verstehen

Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze
25

wie kommen sie auf die Idee, die hätten keine Dusche?

fabrikant
74

Brachliegende Grundstücke haben in der Regel keinen Wasseranschluss und selbst eine Camping-/Solardusche ist ja eher was für kurze Zeiträume.

Zudem wirkten die Leute in der ORF-Doku recht ungepflegt.

m+m
00
28.10.2010, 22:13

nicht ungepflegter als andere bewohner

Nachtsonne
01

"So müssten etwa Strom- und Wasserversorgung oder ein Anschluss an das Kanalnetz errichtet werden, wobei die Kosten von den Wagenplätzlern übernommen würden. Zudem gebe es weitere Auflagen, was etwa landschaftsschutzrechtliche Bestimmungen angehe,..."

Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze
18

Man kann jahrelang mit Campingduschen duschen, und trotzdem immer sauber sein.. da spielen Ihnen Ihre Vorurteile wohl nen Streich.
Es gibt ganze Staaten, in denen sich die Bevölkerung ausschließlich mit Duschen begnügen, die Sie wohl irgendwie abwertend als Campingduschen bezeichnen würden.

Gilgamesh
108

Wie viel müssen sie für den Platz zahlen?

Was passiert bis die Abwasserversorgung installiert ist, pisst und kackt man solange in die Büsche?

Schaut dort endlich die Fürsorge vorbei, oder leben die Kinder weiter im Matsch?

Gibt die Stadt Wien eh keine Zuschüsse für die Installationskosten?

Es wird zwar groß angekündigt, dass man für diese Freaks ein Platzerl gefunden hat (welches sie schon voriges Jahr hätten haben können), jedoch wird verschwiegen welche Miete man verlangt und ob auf die Allgemeinheit weitere Kosten wegen dieser Vagabunden zu kommen...

Und nein das ist kein Neid, nur Ärger über Asoziale die eine Extrawurst bekommen, während man wirkliche Obdach-/Mittellose verjagt...

m+m
10
28.10.2010, 22:16

haben sie wirklich einen so kleinen tellerrand?
geht sich auf dem teller überhaupt ein bild vom hc aus oder gibts nur einen kleinen schnautzer?

Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze
1212

Sicher ist das Neid.

All die Punkte, die Sie aufzählen, gehen nämlich Sie persönlich gar nichts an.
Dafür gibts Behörden, Vermieter, sonstige Verantwortliche. Aber wenn Sies so brennend interessiert, gehen sie die Leute doch besuchen.

Abgesehen davon ist Ihre Wortwahl ziemlich herablassend.

zupay
00
28.10.2010, 10:04
genau!!! das ist kein neid, sie, sie, sie geiferer ...

ihre laienhaften "analysen" können sie sich wirklich behalten. das ist kein neid, da ist die kampfposter gruppe der FP unterwegs ... da kommen sie mit rationalität nicht sehr weit ...

Gilgamesh
21

Als Steuerzahler geht mich Verschwendung von Stergeldern für Freaks sehr wohl etwas an.

Ach ja, sie sollten ihre laienhaften Psychoanalysen besser lassen, sie liegen Lichtjahre daneben.. ;)

Aber bitte, geifern wir für Ökofreaks, während wirklich arme Menschen in Wien auf der Straße wohnen müssen....

Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze
00

welches Steuergeld?
Und in Wien muss kein Mensch auf der Straße wohnen.

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