76-jährige Wienerin in ihrem Bett erstochen

1. Juni 2010, 16:50
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Heimhilfe alarmierte die Polizei

Nicht erschlagen wie zunächst angenommen, sondern erstochen wurde jene 76-Jährige, die Dienstag früh in ihrer Wohnung in Rudolfsheim-Fünfhaus entdeckt worden war. Erst die Obduktion brachte am Nachmittag Klarheit bezüglich der Todesursache.

 

Die seit 1996 bettlägerige Pensionistin Ilse E. war noch am Vorabend zwischen 17.00 und 17.45 Uhr von ihrer Heimhilfe von der Adventmission in ihrer Wohnung in der Märzstraße 105 besucht worden, so die Polizei. Als die Betreuerin, die zweimal täglich kam, heute gegen 7.30 Uhr zu ihr wollte, war der Schlüsseltresor - ein versperrbares Behältnis neben der Wohnungstür - leer, das Schloss mit Zahlencode wies zudem Kratzspuren auf. Sie alarmierte die Exekutive, die von der Feuerwehr die Tür aufbrechen ließ. Diese war vermutlich bereits vom Eindringling demoliert worden.

Eine Nachbarin will gegen 1.00 Uhr Geräusche wahrgenommen haben, möglicherweise ein Hinweis auf die Tatzeit. Die Wohnung im zweiten Stock war durchwühlt. Ob etwas von den Habseligkeiten des Opfers fehlt, war vorerst noch unklar. (APA)

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