Wrabetz will ORF-Antreten "sicher überdenken"

Achtung Gewinner: Finale kostet jedenfalls 25 Millionen Euro

Der ORF könnte vielleicht nach drei Jahren Song Contest-Pause 2011 wieder antreten. Generaldirektor Alexander Wrabetz erklärte dazu am Montag vor dem Publikumsrat, dass man die Ausstrahlung im kommenden Jahr, wo der Song Contest in Deutschland stattfindet, "sicher überdenken" werde.

Im Publikumsrat gab Wrabetz eher scherzhaft zu bedenken, dass, wer gewinnt, auch das nächste Finale ausrichten muss - "aber in der Gefahr waren wir in den letzten Jahren eh nicht". Die "Süddeutsche" setzt die Kosten für die Veranstaltung des Song Contest mit mindestens 25 Millionen Euro an.

Die diesjährige Gewinnerin Lena Meyer-Landrut soll ihren Eurovisions-Titel nächstes Jahr zu Hause verteidigen. Die deutschen Zuschauer sollen nur noch entscheiden, welchen Titel sie singt. Mit dieser Entscheidung berauben sich der NDR und ProSieben allerdings selbst einer Castingshow-Reihe nach dem Vorbild von "Unser Star für Oslo". (fid, APA)

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