Treffen mit Obama

Netanyahu setzt Nordamerika-Reise fort

31. Mai 2010, 15:14

Nach Aufenthalten in Toronto und Ottawa sollte Israels Regierungschef in Washington Obama treffen

Ottawa - Ungeachtet der harschen Kritik am Angriff der israelischen Armee auf eine internationale Hilfslieferung für die Palästinenser will Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu seine Nordamerika-Reise offenbar fortsetzen. Wie aus Netanyahus Umfeld am Montag verlautete, entschied der Regierungschef, den Besuch in Kanada und in den USA nicht abzubrechen. Nach seinem Aufenthalten in Toronto und Ottawa sollte Netanyahu am Dienstag nach Washington weiterfahren. Dort sind erneut Gespräche mit US-Präsident Barack Obama über den stockenden Friedensprozess im Nahen Osten geplant.

Bei dem gewaltsamen Stopp der aus sechs Schiffen bestehenden internationalen Hilfsflotte mit Hilfsgütern für den Gazastreifen am frühen Montagmorgen wurden nach Informationen des israelischen Fernsehens 19 Menschen getötet und 26 weitere verletzt. An Bord der Schiffe befanden sich mehr als 700 pro-palästinensische Aktivisten und etwa 10.000 Tonnen Hilfsgüter.

Seit der Machtübernahme der radikalislamischen Hamas im Sommer 2007 im Gazastreifen hält Israel eine weitgehende Blockade des kleinen Gebietes aufrecht, das mit rund 1,5 Millionen Bewohnern als das dichtest besiedelte der Welt gilt. (APA)

Ino's Dolphin
00

Stephen Harper's government praised Isreal as Canada's greatest ally, while at the very same time Isreali troops once again killed more than a dozen of human beings. This government of Canada does not stand for the Canada I love.

sym89
03
31.5.2010, 15:57
stimmt nicht

Stimmt nicht mehr.. er hat sie abgebrochen...

Bernhard.K
02
31.5.2010, 15:41
Ich hoffe

Obama lässt ihn einmal 2 Stunden warten und versohlt ihm dann einmal (verbal) ordentlich den Hintern.

franz s.
319
31.5.2010, 15:21
...will Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu seine Nordamerika-Reise offenbar fortsetzen....

wie bitte?

Einsperren und an Den Haag ausliefern!!!!!!!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.