"Pickerl" verteuerte sich um fast fünf Prozent

31. Mai 2010, 12:30
posten

Wien - Die Autofahrer werden nicht nur an den Zapfsäulen verstärkt zur Kasse gebeten. Auch die "Pickerl"-Überprüfung hat sich seit dem vergangenen Jahr verteuert. Je nach Werkstatt und Automarke sind dafür 36 bis 80 Euro zu bezahlen. "Gegenüber dem Vorjahr sind die Pickerl-Preise im Gesamtdurchschnitt um 4,6 Prozent in die Höhe gegangen, teilte Konsumentenschützerin Delapina von der Arbeiterkammer mit.

Die AK verglich die Angebote bei 41 Kfz-Werkstätten sowie den Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC. Empfehlenswert sei eine Kombination aus Pickerl-Check und einem Service, denn dann ist die Plakette meistens gratis. Wer kein Service machen will, kommt bei den Autofahrerklubs mit rund 30 Euro für das Pickerl am billigsten davon. Generell sollten die Kfz-Benützer die Preise mehrerer Werkstätten vergleichen. Viele Vertragswerkstätten überprüfen oder reparieren auch Fremdmarken.

Der AK-Preisvergleich von rund 40 Wiener Werkstätten ergab auch bei anderen Arbeiten am Auto erhebliche Preisunterschiede: Ein Mechaniker kostet zwischen 82 und 193 Euro pro Stunde (um durchschnittlich 2,6 Prozent mehr als noch vor einem Jahr), ein Spengler zwischen 102 und 140 Euro (plus 3,1 Prozent) und ein Lackierer zwischen 110 und 144 Euro (plus 3,3 Prozent). (APA)

Share if you care.