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Die genetische Veranlagung bestimmt mit, wenn es um die Entstehung von Dehnungsstreifen geht.
Spätestens während der Schwangerschaft werden die so genannten Schwangerschaftsstreifen zum Thema. Das Bindegewebe in der Haut wird während dieser Zeit auf eine harte Probe gestellt - ob und wie gut die Haut dieser Belastung standhält, hängt aber nicht nur von einem Faktor ab.
Rund die Hälfte aller schwangeren Frauen sind, meist gegen Ende der Schwangerschaft, davon betroffen. Die Dehnungsstreifen sind zunächst rosa bis rötlich und verblassen einige Zeit nach der Geburt wieder; als helle Hautpartien, ähnlich Narben, bleiben sie dennoch sichtbar. Meist sind sie parallel angeordnet, unterschiedlich breit und durch längliche Streifen gesunder Haut von einander getrennt. Von den Streifen betroffen ist überwiegend der Bauch, da sich dieser während der Schwangerschaft am meisten ausdehnt. Aber auch auf Brust, Po und Oberschenkeln können sie entstehen, da sich diese Hautregionen ebenfalls dehnen. Ein gesundheitliches Problem stellen die unliebsamen Streifen jedenfalls nicht dar, lediglich ein kosmetisches.
Gewichtskontrolle
Umstritten ist nach wie vor, ob Präventivmaßnahmen wie tägliches Cremen und Massieren der Streifenbildung entgegenwirken können. Eines steht jedenfalls fest: Auch wer fleißig cremt, massiert, sich gesund ernährt und Sport betreibt, bleibt nicht automatisch verschont. So geben einige Experten hauptsächlich den Genen die Schuld, die das Bindegewebe mancher Frauen straffer, anderer Frauen schwächer und damit anfälliger für Dehnungsstreifen machen. Die genetische Veranlagung trägt daher einen Gutteil dazu bei - genauso wie eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft. Die durchschnittliche Zunahme beträgt zehn bis 15 Kilogramm, übergewichtige Frauen sollten weniger zunehmen, untergewichtige mehr. Auch Mehrlingsschwangerschaften oder ein besonders großes Baby steigern den Bauchumfang der Mutter noch stärker und somit auch das Risiko für Schwangerschaftsstreifen.
Entstehung von Dehnungsstreifen
Bei einer Gewichtszunahme kann sich das Bindegewebe der Haut, das großteils aus kollagenen Fasern besteht, bis zu einem gewissen Maß dem wachsenden Volumen anpassen. Doch ist die Ausdehnung zu stark - wie häufig im Falle einer Schwangerschaft - kann es zu Rissen im Unterhautfettgewebe kommen, die sich als Dehnungsstreifen an der Hautoberfläche zeigen. Hinzu kommt, dass es während der Schwangerschaft zu einem Anstieg des Kortisolspiegels im Körper kommt, der sich auf die Elastizität der Haut negativ auswirkt.
Die Entstehung von Dehnungsstreifen bleibt aber nicht nur Schwangeren vorbehalten, Ursachen wie starkes Übergewicht, übermäßiger Muskelaufbau, rasches Wachstum in der Pubertät oder eine Kortisontherapie können ebenfalls zur Bildung führen.
Behandlungen, die die Narbenbildung positiv beeinflussen, können Dehnungsstreifen zwar mildern und das Hautbild verfeinern, ganz verschwinden werden sie aber nicht. Weder im kosmetischen noch im medizinischen Bereich gibt es derzeit Methoden, die Dehnungsstreifen gänzlich rückgängig machen. Präventionsmaßnahmen sind deshalb, auch wenn sie die Streifen nicht gänzlich verhindern können, immer noch am effektivsten.
Durchblutungsförderung
Jene Fraktion, die den Präventionsmaßnahmen zumindest teilweise Erfolg einräumt, empfiehlt neben einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr, durchblutungsfördernde Maßnahmen, die die Dehnungsfähigkeit der Haut unterstützen. Dazu zählen Gymnastik, Massagen oder Wechselduschen. Zusätzlich wird die regelmäßige Hautpflege mit Cremen, Lotionen oder Ölen empfohlen. Spezielle Pflegeprodukte können zwar nicht die Stärke des Bindegewebes beeinflussen, positive Effekte sollen aber vor allem durch das Einmassieren auftreten. (derStandard.at, 02.06.2010)
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die diskussion, ob sie für ihr aussehen selbst verantworltich ist.
es gibt frauen, die haben schon mit anfang 20 deutliche celulite, andere mit 60 noch nicht. einfach so.
es gibt männer, die haben schon früh eine glatze, manche nie. sollte man jetzt den glatzenmänner vorwerfen, dass sie aufgrund schlechter ernährung oder mangelnden sportes ihr haupthaar verloren haben?
so eine dumpe gesellschaft...
Schwangerschaft und ist noch dazu Herz-Kreislauf stimulierend. nachzulesen auf: http://www.gesund.co.at/gesund/Me... saeure.htm
habe in der pubertät durch einsetzendes wachstum richtige furchen an popsch und busen bekommen, bin aber keine üppige frau (größe 36).
außerdem hatte meine mutter extrem viele streifen von ihren schwangerschaften.
ich habe dann bei beiden schwangerschaften wirklich jeden tag geschmiert und gezupft und trotz wirklich kräftiger gewichtszunahme (über 20 kg) keine streifen abbekommen.
also ich denke, schmieren hilft:-)
"Die Entstehung von Dehnungsstreifen bleibt aber nicht nur Schwangeren vorbehalten, Ursachen wie starkes Übergewicht, übermäßiger Muskelaufbau, rasches Wachstum in der Pubertät oder eine Kortisontherapie können ebenfalls zur Bildung führen."
Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass der Hauptfaktor die Veranlagung, d.h. die Beschaffenheit des Bindegewebes ist. Ich habe als kleine schlanke Frau drei Kinder davon 2 mit je 4 kg geboren und kein einziges Mal geschmiert. Obwohl der Babybauch enorm war habe ich nie Schwangerschaftsstreifen bekommen. Ich habe Freundinnen, die haben alles getan um die Streifen zu vermeiden, ohne Erfolg.
Cortisol ist auch ein Stresshormon...hat es nicht einmal in früherer Zeit geheißen, daß Schwangere Stress vermeiden sollen? Könnte zumindest einen Teil des Multifaktoriellen geschehens beeinflussen und Stressfreiheit in der Schwangerschaft meiner Meinung auch ein fundamentales Frauenrecht. Leider nicht immer möglich, aber wünschenswert.
aber es muß sicher richtig gemacht werden - es hat oberflächlich keinen Sinn... die Schichten die reißen befinden sich unterhalb...
genug Kinder bekommen bei schnellem Wachstum während der Pubertät auch solche Streifen - ist bei mir jedenfalls so passiert - beim Sport war die Restelastizität der Haut nicht mehr ausreichend und es kam zu solchen Streifen am Rücken...
genau so trifft es sehr Dicke...
man fragt sich, ob eine operative Korrektur möglich wäre...
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