Ölpreis etwas schwächer

2. Juni 2010, 14:04
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Goldpreis nur wenig verändert

Wien - Der US-Ölpreis hat sich am frühen Mittwochnachmittag mit etwas schwächeren Notierungen gegenüber dem Vortag gezeigt. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli 72,16 Dollar und damit 0,58 Prozent weniger als am Dienstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 72,48 Dollar gehandelt. Das waren 0,32 Prozent weniger als am Vortag.

Starker US-Dollar

Marktteilnehmer begründeten die Kursverluste mit dem weiterhin starken US-Dollar. Der WTI-Ölpreis war am Vortag von einer hohen Volatilität gekennzeichnet. Nach Meinung der Commerzbank-Analysten waren es erneut die Aktien- und Devisenmärkte, welche die Richtung für den Ölmarkt vorgaben. Fundamentale Nachrichten, welche die Fluktuation erklären können, gab es hingegen nicht.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.221,00 Dollar und damit gut behauptet zum Dienstag-Vormittags-Fixing von 1.219,75 Dollar. Gold wird nach Ansicht der Commerzbank weiterhin als "sicherer Hafen" nachgefragt. Die Goldbestände von SPDR Gold Trust verzeichneten am Dienstag erneut leichte Zuflüsse und erreichten einen neuen Rekordwert.

Auch die Nachfrage nach Goldmünzen zieht spürbar an, berichtet die Commerzbank in ihrer aktuellen Studie weiter. So vermeldete die amerikanische Münzanstalt US Mint im Mai den höchsten Monatsabsatz seit Jänner 1999. Die Goldverkäufe des IWF können den Markt dagegen nicht belasten, was ebenfalls als positives Zeichen zu werten ist.

Der Abwärtstrend bei den Industriemetallen hält vorerst an. So fiel der LME-Nickelpreis erstmals seit Februar unter 20.000 Dollar je Tonne. Vor allem die Sorgen um das Wachstum in China und die steigende Risikoaversion stehen im Moment im Vordergrund, hieß es dazu von der Commerzbank. (APA)

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