Der Porsche, den die Langsamkeit ausmacht

30. Mai 2010, 16:22
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Hannes Langeder ist Künstler, der in der Vergangenheit verschiedene Radprojekte umsetzte. Jetzt baute er einen Porsche zum Selbertreten - mit Video

Hannes Langeder ist Künstler, der in der Vergangenheit verschiedene Radprojekte umsetzte. Jetzt baute er einen Porsche zum Selbertreten - mit Video

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foto: hannes langeder

Er ist der langsamste, aber auch leichteste Porsche und sorgt für mehr Aufsehen als jeder andere Porsche – vielleicht weil er gar kein Porsche ist, der "Ferdinand GT3 RS". "Das RS steht für Radsport", erklärt Hannes Langeder, der Erbauer des Fahrrad-Porsches. Den Unterbau hat er von einem Spezialisten für Liegeräder zugekauft: "Vorne ist das Rad gefedert, damit nicht ein Rad in der Luft hängt, wenn man auf einer unebenen Straße fährt. Der Ferdinand hat 30 Gänge – also mehr als jeder herkömmliche Porsche – und Hinterradantrieb." Weil der Fahrer auf der rechten Seite das rechte Hinterrad antreibt und jener, der links sitzt, das linke, konnte auf eine komplizierte Hinterachse mit Differentialgetriebe verzichtet werden. "Bergauf wird die Übersetzung irgendwann zum Problem, weil es keine Zahnkranzl mehr gibt, mit denen wir den Ferdinand hätten kürzer übersetzen können."

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