Ein Germanist bei Google Austria

29. Mai 2010, 18:20

Johannes Oppermann studierte Indogermanistik und Deutsche Philologie - Seit 2007 ist er bei Google Austria

STANDARD: Als studierter Indogermanist und Germanist arbeiten Sie heute als Kundenberater im AdWords-Team von Google Austria. Wie kam das zustande?

Oppermann: Da gab es ein paar Umwege. Es war mir wichtig, etwas zu studieren, das mich wirklich interessiert. Ich habe aber während des Studiums auch immer gearbeitet - zuletzt etwa bei einer Online-Agentur. Darüber führte auch mein Weg zu Google, das war im Jahr 2006.

STANDARD: Sind Ihre Kollegen im Team auch so eklektisch angelegt?

Oppermann: Im Wiener Team arbeiten u. a. Soziologen, Anglistinnen, aber auch Betriebswirte. Bei Google ist es eher von Vorteil, ein bunter Hund zu sein. Wichtig sind Motivation, akademische Erfolge und gute Referenzen.

STANDARD: Ein Studium ist für einen Job bei Google Voraussetzung?

Oppermann: Ja. Das Akademische wird bei uns sehr geschätzt. Das Unternehmen ist mit seinem hohen "hiring level" bisher ziemlich gut gefahren.

STANDARD: Gehen einem durch diese Entscheidung nicht auch Talente verloren?

Oppermann: Das kann man durchaus kontrovers diskutieren. Es gibt z. B. im Bereich Programmierung eben auch gute Autodidakten, die nicht studiert haben.

STANDARD: Google präsentiert sich gerne kreativ und jung. Es gibt Räume mit Basketball-Körben etc. - Wie sieht das Wiener Büro aus?

Oppermann: Von der Ausstattung sind die Google-Standorte je nach Größe verschieden - einen Pool gibt es im Wiener Office nicht. Wir haben dafür ein nettes kleines Büro mit einer super Aussicht und einem Tischfußballtisch. (Heidi Aichinger, DER STANDARD, Printausgabe, 29./30.5.2010)

Kommentar posten
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Hacklergschichten und Arbeitssachen
 
00
Ein Geograph als Reiseleiter...

...und andere Menschen hinter diversen Berufsbezeichnungen auf OKTO:

http://okto.tv/hacklergschichten/

Ausstrahlung der nächsten Folge am 08.06.2010 um 20.30 Uhr auf OKTO

der feuerrote frederik
12
31.5.2010, 17:44
seichter geht´s ja wohl nicht

wie kann man ein interview mit google führen ohne die die umstrittenen punkte der firmenpolitik anzusprechen?

und sogar wann - wie kann man auf so oberflächlichem level bleiben? ist ja wie in einer ubahn-zeitung...

yourworstnightmare
00
31.5.2010, 18:52
...das kann man wohl sagen.

das akademische wird aber immerhin sehr geschätzt - pruuuuuust! :-DDDDD

KomaPoster
00
31.5.2010, 13:39
Ich versteh die Kritik an diesem Bericht nicht,

es handelt sich doch um eine nette kleine Alltagsgeschichte um einen Büromitarbeiter bei google Austria. Ein Hr. Oppermann beschrteibt seine Sicht der Dinge.
Leute, was habt ihr euch erwartet? Wenn sich Fr. Aichinger einen 08/15 Mitarbeiter rauspickt, dann kommt auch nur eine 08/15 Geschichte raus. 96% der google adwords Klienten, verwenden das Tool ohne jemals einen google adwords Berater angesichtig geworden zu sein. Hr. Oppermann hat vergleichsweise etwa die Funktion eines Lagerleiters in der Billa Zentrale. Ist irgendwie wichtig für die Administration, aber das Geschäft läuft ohne ihn eh auch.

J KX
00
31.5.2010, 14:10
falsch

"Hr. Oppermann hat vergleichsweise etwa die Funktion eines Lagerleiters"
Hr. Oppermann ist direkter Ansprechpartner für ausgewählte Kunden, das ist schon etwas anderes als nur eine administrative Tätigkeit.



valcoholic
12
31.5.2010, 13:23
Liebe Frau Aichinger

Offensichtlich schätzen es Ihre Leser nicht, wenn man sie für für Kleinkinder hält, denn genau für solche ist dieses Interview geschrieben. Wenn es Ihnen aufgrund magelnden Hintergrundwissens oder Erfahrung nicht möglich ist, auf die tatsächliche Tätikeit eines Adwords Kundenberaters einzugehen, dann sollten sie sich vielleicht in einem anderen Berufszweig einen Gesprächspartner suchen, in dem Sie sich selbst wohler fühlen. Lesen Sie sich in Google-Marketing ein, lesen Sie Interviews in Branchenmagazinen und dann lesen Sie sich Ihr Interview noch einmal durch und suchen den Fehler.

Wieviel Demokratie ist es bitte?
02
31.5.2010, 12:25
Der Interviewerin kann man nur raten:

Lassen Sie das! Konzentrieren Sie sich auf die einfachen Aufgaben!

Nit Picker
 
00
31.5.2010, 12:18
Heidi, Heiiiidiiiii

... deine Welt sind die Berge.

super web checker
03
31.5.2010, 11:27

Heidi Aichinger hat hier wieder einmal mit scheinbarer Leichtigkeit wirklich Wertloses an die Oberfläche gezaubert. Ihr Talent wäre bei der Murauer Furche besser aufgehoben.

meisterroda
01
31.5.2010, 09:57
ist das...

interview aus einer schülerzeitung?

Kapitalismus Luege
00
30.5.2010, 23:19
wahrscheinlich muss er die Anfragen zur Theatergeschichte und so beantworten


als ich jedoch nach der unterschiedlichen Auffassung von Monarchie in "Koenig Ottokars Glueck und Ende" und "Bruderzwist im Hause Habsburg" googelte, hat er wahrscheinlich gerade Tischfussball gespielt ;-(

veni vidi posti mülli
07
30.5.2010, 22:18
SORRY, aber...

das Interview ist eine Frechheit und das hier als Interview zu verkaufen, noch eine größere

bad user
01
31.5.2010, 14:26
Wieviel hamma den bezahlt?

mindovermoney
06
30.5.2010, 15:35

Wurde das Interview während der Aufzugsfahrt vom 7. in den 1. Stock geführt oder warum sind sich nur fünf Fragen ausgegangen? Hätt's interessant gefunden mehr über die Google-Niederlassung in Wien zu lesen...

Franz Bim
 
00
30.5.2010, 17:57

dafür mit Halt in jedem Stockwerk

will-alles.at
00
30.5.2010, 15:19
"Ein Germanist bei Google Austria"


Ein Datenschützer (zu Besuch) dort wäre mir wichitger gewesen...

Sibylle Rosenstrauch
00
30.5.2010, 13:35

Und wie sieht dort die Frauenquote asu?

(°)(°)
13
30.5.2010, 12:24
"Das Akademische wird bei uns sehr geschätzt."

Darf ich ein Eis?

sumsi-post(ing)
016
30.5.2010, 05:30
wahrscheinlich fehlt mir das abgeschlossene studium

aber ich versteh es nicht, was bitte will uns lesern dieser artikel vermitteln? oder war das doch nur bezahlte/freundliche werbung für google????

Ein Moralist, dem eh alles wurscht ist.
08
30.5.2010, 14:41

Ich denke mal, dass zwischendurch immer wieder Suchanfragen reinkamen und das Interview deswegen so kurz verlaufen ist.

Roky Erickson
00
30.5.2010, 13:51

Ein paar Informationen stecken schon drin. Sie scheinen aber nicht Ihren Erwartungen zu entsprechen.

derStandardmeint
11
30.5.2010, 02:34
Naja, so schwer ist das ja nicht:

Adwords erklären/beraten/verkaufen schafft auch ein Handelsschüler, warum also nicht auch jeder Akademiker?

U-Bahn Steuer
00
30.5.2010, 11:32

frag mich wer, ausser extrem geisteskranken, diesen dreck überhaupt verwendet!

Noxventa
00
31.5.2010, 06:48

Wer, außer extrem Geisteskranke, googelt heute noch? Oder besucht größere, bekanntere Websites...

ulli52
 
00
29.5.2010, 23:03
es gibt ganz seltsame germanisten...

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