"Supergau" bei Sozialversicherungen

28. Mai 2010, 12:54

Künstlervertretungen protestieren gegen drohenden vertragslosen Zustand

Wien - Angesichts des ab 1. Juni drohenden vertragslosen Zustands zwischen Ärztekammer und Gewerbe-Sozialversicherung (SVA) schlagen nun auch Künstlervertretungen Alarm. Nun erweise sich die Versicherung von Autoren und Künstlern als "Neue Selbstständige" in der Gewerblichen Sozialversicherung "endgültig als Falle", protestierte die IG Autorinnen Autoren. Die neue Situation werde "vielen Filmschaffenden das letzte Hemd ausziehen", hieß es aus dem Regieverband ADA. Ab 1. Juni müssen die SVA-Versicherten beim niedergelassenen Arzt bar zahlen und erhalten höchstens 80 Prozent der Rechnungssumme zurück.

"Wenn der österreichischen Regierung, wie sie es in ihrem Regierungsprogramm festgelegt hat, an der Verbesserung der ohnehin katastrophalen sozialen Lage der Künstler liegt, dann ist spätestens jetzt der Zeitpunkt für energische politische Maßnahmen gekommen", forderte IG Autorinnen Autoren Geschäftsführer Gerhard Ruiss in einer Aussendung. Es komme "zu einer weiteren massiven sozialen Verschlechterung vieler Regisseure, von denen viele als Einzelunternehmer oder 'Neue Selbstständige' in die Selbstständigkeit gedrängt wurden und sich mit einer minimalen sozialen Absicherung abfinden müssen", betonte Franz Leopold Schmelzer, Obmann-Stellvertreter im Regieverband ADA. Es drohe ein "sozialer Supergau." (APA)

para-Celsus
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Stupide der Standard-Artikel, welcher vom Sonderfall der SVA

ohne Logik zu beherrschen auf alle Sozialversicherungen unzulässigerweise schließt und darob Blödsinn titelt!

para-Celsus
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400.000

sind von der SVA betroffen, werden wohl nicht alle KünstlerInnen sein?
20% Selbstbehalt zahlt jeder GKK-Patient auch, der - wenn er WahlärztInnen seines Vertrauens konsultiert und sich behandeln läßt - seine Wahlarztrechnungen, die er zuvor bezahlt hat, mit Zahlungsbelegen bei der GKK zur Teil-Rückvergütung einreicht.

das poppende lottchen
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28.5.2010, 20:53
man merkt wieder einmal, wie egal man den regierenden in österreich ist.

während es in österreich immer wieder noch mehr geld für parteifreunde gibt und sich politiker grinsend auf fotos mit oscar-gewinnern oder -nominierten drängen, müssen die künstler unter unzumutbaren bedingungen zu überleben versuchen.
kurz: ein herr pelinka wird orf-stiftungsrat, und für sva-versicherte kommt ein vertragsfreier zustand.
und natürlich muss es in österreich möglichst viele verschiedene krankenkassen geben. damit all die parteigünstlinge versorgt werden können.
diese republik ist nur noch dazu da, rot und schwarz (manchmal auch blau) auf kosten der steuerzahler üppig zu versorgen. schamlos und skrupellos. das ist ein verkommenes kleines land, dem ich den bankrott wünsche. erst dann werden auch parteigünstlinge leiden.

para-Celsus
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Letztlich sind ÖVP-Kreise für die Zustände und unverschämten Vorgangsweisen der SVA gegenüber der Ärztekammer Hauptschuldige.
Die allermeisten SteuerzahlerInnen zahlen nichts für die SVA, denn sie haben mit der nichts zu tun.

Engel Bert
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Aber dann

könnte es auch sein, dass die Künstler längst verhungert oder ausgewandert sind.

merz1
 
10

da stimme ich voll zu-blos "blau" und "manchmal"...

para-Celsus
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Das letzte Hemd der Filmschaffenden interessiert doch kaum wen!

Nur was bei vorzugsweise jüngeren und hübscheren Filmschauspielerinnen darunter zum Vorschein kommt.
Die können sich ja das letzte Hemd ruhig ausziehen lassen, um viele Bürger zu erfreuen. Gut so!

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