Kopf: "Schuld sind nicht die Spekulanten"

27. Mai 2010, 17:49
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    foto: christian fischer

    Bekennt sich als Politiker wider den Zeitgeist: Karlheinz Kopf sieht im Kapitalismus die Quelle des Wohlstands und verteidigt die materiell Bessergestellten gegen sozialdemokratische Ideologie.

ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf verteidigt Sparen, Liberalismus und Kapitalismus als hohe Werte

Standard: Alle reden von der Krise - aber hat die Krise Sie persönlich schon erreicht, spüren Sie sie?

Kopf: Nein. Auch in dem Unternehmen, an dem ich beteiligt bin, nicht.

Standard: Als hauptberuflicher Politiker werden Sie allerdings reale Einbußen haben, wenn jetzt die Politikereinkommen nicht erhöht werden. Ist das als Signal gedacht, dass man das auch anderen Berufsgruppen zumuten wird?

Kopf: Wir haben ja immer gesagt: "Es werden alle ihren Beitrag leisten müssen." Auch wenn wir Ausgaben kürzen, werden davon letzten Endes die Menschen betroffen sein. Es wird darum gehen, ein Paket zu definieren, wo die Bevölkerung sagt: "Es tut zwar weh, aber es ist ausgewogen." Da kann es nicht schaden, wenn die Politiker mit einem symbolischen Beitrag vorangehen. Bei den Beträgen, um die es geht, kann es sich bei einem Budget, wo es eng ist, wo es verdammt eng ist, ohnehin nur um einen symbolischen Beitrag handeln.

Standard: Und wer wird einen substanziellen Beitrag leisten müssen?

Kopf: Ich habe schon gesagt: alle. Und es hat wenig Sinn, Einzelmaßnahmen in die Öffentlichkeit zu tragen oder gar zu kommentieren. Leider passiert das eh zu viel, das gefällt mir überhaupt nicht. Wir haben mit den Stimmen aller Parteien ein Haushaltsrecht beschlossen, nach dem man jeweils im Frühjahr den Ausgabenrahmen jeweils ergänzt und für vier Jahre festlegt und dass man im Herbst das Budget mit den Einzelmaßnahmen ganz konkret beschließt. Da hat es keinen Sinn, dass man jetzt versucht, mit Vorschlägen aufzuwarten, die vermeintlich die Klientel des jeweils anderen Regierungspartners treffen und man ihn damit ärgert.

Standard: Welche Vorschläge haben denn Sie geärgert?

Kopf: Na zum Beispiel die Finanztransaktionssteuer als Alleingang. Und dann das ständige Herumreiten auf den "Besserverdienern", den "Reichen", den "G'stopften", den Besitzenden an sich - die haben ihr Zeug ja nicht gestohlen. Das ist schon dazu angetan, sich darüber zu ärgern. Aber ich will jetzt niemandem zu viel Freude machen, indem ich meinen Ärger ausbreite.

Standard: Nur zu!Offenbar geht es um Werte, die Ihnen wichtig sind?

Kopf: Na sicher. Mich irritiert der offenbar erfolgreiche Versuch, wertbehaftete Begriffe wie Sparen, Liberalismus und Kapitalismus madig zu machen, indem man von Kaputtsparen, Neoliberalismus und Turbokapitalismus spricht. Der Kapitalismus ist die Grundlage unseres Wohlstands, Liberalismus bedeutet Freiheit und das Sparen ist eine Tugend - wenn wir die Ausgaben um drei Prozent einschränken, sind wir meilenweit vom Kaputtsparen entfernt.

Standard: Dieses Wertgefüge wird aber nicht von allen geteilt ...

Kopf: Natürlich nicht von allen. Es gibt halt viele Politiker, die nur mit Umfragen arbeiten, nur versuchen, dem Zeitgeist zu folgen, anstatt Erkenntnisse mehrheitsfähig zu machen.

Standard: Wobei ja die Krise jede Art von Interpretation der Ereignisse zulässt. Eine Mehrheit sagt in Umfragen, dass Banken und Spekulanten schuld wären.

Kopf: Auch die ständige Ansage, "die Menschen können ja nichts dafür", ist falsch. Schuld sind nicht die Spekulanten, sondern Ursache ist die riesige Verschuldung zunächst der privaten Haushalte in den USA. Und dann in Folge die Verschuldung der Staaten. Da soll sich Österreich gefälligst nicht ausnehmen. Natürlich sind wir nicht Griechenland, sind wir nicht Portugal. Aber auch wir nähern uns der 75-Prozent-Marke der Staatsverschuldung. In Wahrheit haben alle über ihre Verhältnisse gelebt, wir alle haben Mitschuld daran. Was haben die Politiker gemacht? Die Wähler mit ihrem eigenen Geld bestochen.

Standard: Etliche Ökonomen argumentieren aber ganz anders. Sie sagen: Das Geld, das man dem Bürger gibt, geht in den Konsum, das stützt die Konjunktur. Klingt doch einleuchtend?

Kopf: Das wäre die Fortsetzung des Weges, über die Verhältnisse zu leben. Das heißt in Wahrheit doch nichts anderes als: "Kurbeln wir mit Schulden die Wirtschaft an, damit wir gut leben können. Und zahlen sollen es die Kinder." Das ist klassische sozialdemokratische Ideologie, damit kann ich nichts anfangen.

Standard: Beurteilen sollten das die Menschen selber. Damit sie das auch auf profunden Grundlagen können, hat das BZÖ kürzlich vorgeschlagen, Wirtschaftskunde an den Schulen ab der 5. Schulstufe zu unterrichten. Eine gute Idee?

Kopf: Eine sehr gute, nämlich meine eigene. Ich habe diese Forderung in meiner Zeit als Wirtschaftsbund-Generalsekretär immer wieder erhoben. Das BZÖhat sie gut abgekupfert.

Standard: Es käme halt darauf an, sie umzusetzen. Aber da bleibt man im Organisatorischen, bei der starren Ablehnung der Gesamtschule durch die ÖVP stecken.

Kopf: Uns wird immer vorgeworfen, dass wir mauern. Uns geht es aber um solche Inhalte: Das Wirtschaftswissen kommt zu kurz, wie manches andere auch. Wobei wir uns vor der Strukturfrage nicht herumdrücken wollen: Auch der ÖAAB hat festgestellt, dass die Bildungsentscheidung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden soll. Und wir sehen, dass wir mit einer ideologisch getriebenen Bildungsdebatte nicht weiterkommen. Das heißt nicht, dass wir alles über Bord werfen, aber wir diskutieren das jetzt sehr intensiv und präsentieren im Herbst ein neues Konzept.

Standard: Wer größere Bewegung zeigt, wird aber zurückgepfiffen - wie Ministerin Beatrix Karl von den Lehrergewerkschaftern?

Kopf: Eine Partei wie die ÖVP hat die Pflicht, das Gesamte anzuschauen und sich nicht nur um Interessen einzelner Berufsgruppen zu kümmern. Wie schaffen wir es am besten, alle Schüler zu einem Abschluss zu bringen, wie das Bildungsniveau insgesamt und die Akademikerquote zu heben?

Standard: Wohl nicht durch Studienzugangsbeschränkungen?

Kopf: In der Regel haben Länder mit Zugangsbeschränkungen höhere Absolventenzahlen - vielleicht ist die Definition der Matura als Zugangsberechtigung zu allen Studien eine irreführende. Es gibt den Zwiespalt zwischen freiem Zugang zur Bildung und der Pflicht, den Einsatz der Mittel zu optimieren. Eine hohe Eingangszahl verstopft uns die Türen und die Hörsäle - es geht ja nicht um viele Studienanfänger, sondern um viele Abschlüsse. Letztlich muss man steuern, denn es geht ja auch um die Berufsaussichten. (Conrad Seidl, DER STANDARD, Printausgabe, 28.5.2010)

Zur Person: Der Vorarlberger Karlheinz Kopf (53) ist seit 1994 im Nationalrat und seit 2008 ÖVP-Klubobmann.

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Blauer Dunst!
00
11.7.2010, 20:59
Nicht nur die Spekulanten wäre richtiger!

Natürlich ist das Klientel der ÖVP, die gestützten Banken, auch Schuld daran.
Mit den vielen Privatkrediten, die man schon als Jugendlicher aufgedrängt bekommt, ist der Österreicher extrem verschuldet.
Dass hat es in Zeiten des Arbeiters nicht gegeben.
Zahlen sie nichts zurück und gehen in den Privatkonkurs, haben die Banken in Summe gesehen noch immer verdient, nur der Kreditnehmer ist gezeichnet sein Leben lang!
Es sollte die SPÖ wieder die Absolute Mehrheit bekommen, sie waren die einzigen die regieren konnten!!!

drwestbahn
04
10.6.2010, 09:31
"Und dann das ständige Herumreiten auf den "Besserverdienern", den "Reichen", den "G'stopften", den Besitzenden an sich - die haben ihr Zeug ja nicht gestohlen."

Sind Sie sich da wirklich so sicher Herr Kopf? Wir warten noch immer auf die Aufklärung der Hypo, des Buwogverkaufs, die Hintergründe bei der Eurofighterbeschaffung, ...
An all diesen aufklärungswürdigen Deals war Ihre Partei maßgeblich beteiligt.

el ka
01
10.6.2010, 05:36

"wenn jetzt die Politikereinkommen nicht erhöht werden."

wieso nur nicht erhöht?

"wenn wir die Ausgaben um drei Prozent einschränken, sind wir meilenweit vom Kaputtsparen entfernt."

eben: 3 % kürzung, das wär schon effizienter und der wille mitzutragen glaubhafter!

AgentProv
00
10.6.2010, 08:38
eben: 3 % kürzung...

Ja eh!
Sie würden die Gehälter ja um 6% erhöhen, dann verzichten sie auf 3% ...

Es soll sogar welche geben, die ihre Gehälter um 10% kürzen, nachdem sie sie um 20% erhöht haben!

Also selbstloser gehts doch wirklich ncht mehr!

helrad
03
KOPF

ein typischer ÖVPler!
Präpotent, verlogen und nur auf sich und seine schwarzen Haberer fixiert. Wer wählt solche Ar+++++++

Childerich von Bartenbruch
02
also, jeder, der andere "werte" vertritt, ...

... orientiert sich nur nach umfragewerten.

schluss 1: wahre werte sind nur diejenigen, die die övp vertritt.
schluss 2: die övp schielt nicht nach umfragwerten.

der mensch disqualifiziert sich von selbst.

Alen Bride
01
Was muss alles schieflaufen

damit solche Menschen Politiker werden können?
Unverfroren bis zum letzten. Die haben Ihr Geld schliesslich nicht gestohlen? Ne nur andere ausgebeutet, und das nach Strich und Faden. Wiso müssen Ausbeuter in Österreich kaum Steuern zahlen? Klar, weil solche Politiker sich im eigens dafür gemachten gesetzlichen Rahmen bewegen. Ich wette der würde seinem Nachbarn nichts zu Essen geben, ausser es ist vergifftet...

Franz Huber102
02
Kopfweh

Wenn ich mir diesen Hrn. Kopf so anhöre, frage ich mich wirklich, wo den die ÖVP ausgegraben hat. Er würde eigentlich gut in das ehemalige Schüssel-Team passen. Wenn ich solche Politiker höre, könnt ich kotzen. Hr. Kopf, sie wissen, wirklich nicht was ein normalerverdienender Mensch sich so denkt. Sie haben nur ein offenes Uhr für ihre Clientel (Zocker, Bankmanager, Ausbeuter, Sklaventreiber). Hr. Kopf, es geht nicht ewig so weiter. Wir lassen uns nicht mehr alles gefallen!!!

Lupo71
01

Na ja, konservativer geht es eh nimmer. Der Herr Kopf macht auf mich einen ziemlich verbohrten Eindruck. Und, wie mir scheint, ist er 100%-prozentig davon überzeugt, dass er das Ganze vollkommen richtig sieht. Ich stelle Ihn mir als überaus schwierigen Verhandlungspartner vor. Weil bei dem gibt es nichts zu verhandeln wenn es nicht in sein Weltbild passt.
Übrigens, seinen symbolischen Beitrag kann er sich sonstwohin stecken wenn er gleichzeitig für seine Nicht-Klientel substantielle Beiträge zur Krisenbewältigung verlangt. Das ist Hohn. Ich erwarte mir von den Politikern selbst substantielle Beiträge ohne wenn und aber. Speziell wenn er deren und seine Fehlleistungen auch noch zugibt.
Und über meine Verhältnisse habe ich auch nicht gelebt!

per verser
02

nein, der ist nicht überzeugt von dem, was er sagt. der weiß genau, daß seine linie verbrecherisch ist, aber wen die justiz nicht belangt, der tut auch nichts verbotenes. dem gehts nur darum, daß das geld dorthin fließt, wo er es sehen will: bei der rechtskonservativen neoliberalen marktfaschistInnen-elite. das ist ein antisozialer menschenverächter, voll verantwortlich für seine untaten.

Rudl Kudlmudl
01
10.6.2010, 00:52

Und sie sind warscheinlich 16 und haben ein Poster vom Che überm Bett hängen.
Wachens auf! Sie werden früher oder später akzeptieren müssen, dass die fetten Jahre vorbei sind, dass die Welt nicht so funktionieren wird wie Sie sich das in Ihrer Gutmenschenart austräumen und dass es umgekehrt kommen wird: Sie werden sich den wirtschaftlichen Gegebenheiten in dem Land unterwerfen müssen. Genauso wie sich Österreich und Europa den globalen Verhältnissen anpassen wird müssen, und nicht umgekehrt!
Der Kopf sagt das wenigstens klar und deutlich. Unverständlich wie wehement die Leute weghorchen wenn sie jemand mit der Realität konfrontiert.

Michael Kolhaas
 
02
13.6.2010, 06:54
Nicht für alle sind die fetten Jahre vorbei

Denken Sie nur an den jährlichen Auftrieb der Sozialschmarotzer - den Opernball. Alle Logen sind voll...

per verser
02
10.6.2010, 10:18

sagt der övp-bonze, bevor er sich zum fressen mit seinesgleichen zurückzieht und die übermüdete kellnerin, werktätige studentin, anschnauzt, falls er sich überhaupt in solche lokalmäßigen tiefen herabläßt.

die fetten jahre werden bald vorbei sein - aber für jene, die auf kosten der arbeitenden bevölkerung fett geworden sind. ihr hab soviel schaden angerichtet, damit kommt ihr nicht mehr durch.

Rudl Kudlmudl
20
10.6.2010, 21:40
Ihre Hasstirade auf mich und damit

auf "Neoliberale Marktfaschisten ohne Anstand und Sitte - kurz schlechte Menschen" war dann offensichtlich auch den Zensoren vom Standard zu abgehoben.
Sie sollten sich in Behandlung begeben, danach nach draußen gehen und sich aufmerksam umsehen. Vielleicht hilft das ihr Bild von der Welt und den Menschen ein wenig zu relativieren und sich selbst als das Maul aufreißenden Nixgneißer zu erkennen.

Vielleicht reichts aber auch schon ihr aussichtsloses Hobbystudium, die angestrebte Karriere als Künstler oder das Lesen von Verschwörungstheorien aufzugeben um etwas in Angriff zu nehmen, dass sie nicht so sehr frustriert wie in der Gastronomie zu arbeiten.

per verser
01
11.6.2010, 09:56

du machst dich lächerlich. erstens sind deine untergriffe wirklich schlecht, das hat ja überhaupt keine wirkung, außer das es belustigend ist. du projizierst ja nur deine gesammelten feindbilder auf mich und gibst damit zu erkennen, wie ein schwarzer oder blauer die welt und die menschen sieht.

und zweitens hast du nie mitgelesen sondern nur gebellt, vermutlich gegen schwarzgeld vom seppn, denn inhaltlich ist von dir nichts gekommen. es gibt aber genug postings von mir, die anlaß böten.

ich bin mir ja auch nicht zu schade, auf etliche eurer sinnfreien schmierereien einzugehen, also?

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
01
Mit solchen Politikern

muss ja alles den bach runtergehen. Null schuldeinsicht, keine (eigen-)verantwortung, billiges relativieren.
Das üble spekulanten trotz aller warnungen, weltweit, jahrelang mit tödlichen krediten bzw. "wertpapieren" geschäfte machten bis das kartenhaus zusammenbrach u. die realwirtschaft schädigte, davon kann dieser kopf auf keinen fall nix wissen - er ist ja schliesslich von der "mit-von-der-partie-partei".

philippe glatz1
01
Es reicht

nicht aus Kopf zu heissen, man sollte drin auch ein bisschen Hirn haben.

tigerkater
00
Stolz können die Vorarlberger

auf vieles sein, nur auf Karlheinz Kopf und Ewald Stadler könnten sie glaube ich verzichten. Obwohl sie eigentlich schon in das Ländle passen würden, denn sie geben sich ja so, so, so christlich!!!!!!!!!!!

Karl Heinz dein Geld ist meins........
 
02
Wenn man da so liest

was der Kopf so spricht könnte man meinen er ist Sprecher bei Scientology!

Der Konterspieler
 
02
richtig

Schuld sind nicht die Spekulanten sondern die Politiker und ihre Wähler

egon edi ohne strachwitz
02
die spekulanten sind nie schuld

sondern alle depperte,die den spekulanten das spekulieren einräumen.

Fraho
20
und wer spekuliert?

Spekulieren kann man nur, wenn man überflüssiges Geld hat. Wir Steuerzahler bezahlen den Politikern so viel Geld, das sie zum Leben nicht brauchen - also spekulieren sie damit. Damit sie aber nichts verlieren stützen sie dann auch die Banken mit unserem Steuergeld - und es läuft weiter wie bisher.

Petra Ohr1
14

Die Övp als Schutzpatron der Spekulanten und der Zocker. Im Hintergrund vergisst die övp das das Finanzministeriun schon 10 Jahre in schwarzer Hand ist.

Fraho
010
"die haben ihr Zeug ja nicht gestohlen. "

Dann ja lieber VP-Geschäftsführer, dann lies doch mal den Bericht über die Praktiken in Tirol -
http://www.profil.at/articles/... rund-boden

Da sieht man wies läuft wenn die Schwarzen zu lange regieren!

Michael Kolhaas
 
00
13.6.2010, 07:05
Ein hochinteressanter Link - danke!

Zumindest die Tiroler ÖVP zeigt sich damit als Teil des organisierten Verbrechens.

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