Aws unterstützt KMU in Sachen Produktpiraterie

27. Mai 2010, 16:56
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Innovationsschutzprogramm zur Stärkung der Eigentumsrechte

Wien - Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) unterstützt österreichische Klein- und Mittelunternehmen dabei, ihre geistigen Eigentumsrechte im Ausland durchzusetzen. Schon lange seien nicht mehr nur Luxusgüter, sondern immer mehr Massenkonsumgüter von Fälschungen betroffen, so aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister am Donnerstag in einer Aussendung.

Im Rahmen des Innovationsschutz-Programms (ipp) bieten aws-Experten den KMUs geeignete Schutzmechanismen vor Eigentumsverletzungen an. Zum Beispiel soll ein finanzieller Zuschuss zur Patentanmeldung im Ausland die Rechtssituation im Ausland stärken, oder ein Monitoring-Service vor Ort hilft Eigentumsverletzungen rasch zu entdecken. Oder bei einem etwaigen Gerichtsverfahren ist eine geförderte Rechtsrisikoanalyse mit lokalen Prozessexperten möglich.

Die aws hat bisher im Rahmen des ipp-Programmes 200 Fälle unterstützt, wo es um die Sicherung und Verteidigung von geistigem Eigentum ging.

Produktfälschungen gehören zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweigen. Laut Schätzungen liege der Originalwert der gefälschten Waren pro Jahr bei zwei Mrd. Euro, so aws-Geschäftsführer Johann Moser. Das sei aber nur die Spitze des Eisberges. 2009 fing alleine der österreichische Zoll 416.263 gefälschte Artikel ab.(APA)

 

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