CSR-Bericht zur Glaubwürdigkeit

27. Mai 2010, 16:35
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PRVA widmete sich Corporate Social Responsibility

Der Public Relations Verband Austria (PRVA) hat nach eigenen Angaben als erster Berufsverband der Kommunikationsfachleute im deutschsprachigen Raum einen Corporate Social Responsibility-Bericht veröffentlicht. "Corporate Social Responsibility betrifft alle, die im Bereich Public Relations tätig sind. Der Verband engagiert sich für den Dialog zwischen den verschiedensten CSR-Akteuren - denn letztlich geht es bei Corporate Social Responsibility immer um eine gemeinsame Verantwortung", so PRVA-Präsident Martin Bredl.

"Glaubwürdigkeit" wurde als jenes Thema identifiziert, zu dem das CSRLab, die Lehrwerkstatt des PRVA erarbeitete den Bericht, Maßnahmen entwickeln sollte. Zentrales Anliegen war hier die Einbeziehung der wichtigsten Stakeholder durch eine Reihe von Interviews, eine Online-Befragung der PRVA-Mitglieder, eine Medienresonanzanalyse PR-relevanter Begriffe sowie ein "World Café" unter dem provokanten Motto "Kann jemand mit Glaubwürdigkeitsproblem das Glaubwürdigkeitsproblem anderer lösen?"

Das Thema "Glaubwürdigkeit" wird von allen Befragten für sehr wichtig befunden, im Gegensatz zur Glaubwürdigkeit der PR-Branche, die weniger hoch eingeschätzt wurde. In der medialen Berichterstattung sind Inhalte der PR unterrepräsentiert, heißt es im 40 Seiten starken Bericht. Berichtet werde vorwiegend über PR-Etats oder Personalia. Der CSR-Report soll künftig in einem zweijährigen Rhythmus erstellt werden.  (red)

Link: Der CSR-Report ist auf der PRVA-Homepage abrufbar.

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