Wiener Verhütungs­museum mit euro­päischem Preis geehrt

27. Mai 2010, 13:44
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Wien - Das Wiener "Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch" ist mit dem neu geschaffenen "Kenneth Hudson Preis" des Europäischen Museumsforums ausgezeichnet worden. "Das ist eine große Anerkennung für die Prävention ungewollter Schwangerschaften, die in Österreich skandalös vernachlässigt wird ", freute sich Museumsgründer und Gynäkologe Christian Fiala am Donnerstag im Rahmen.

Das 2007 eröffnete Museum widmet sich der Geschichte und Zukunft von Verhütung, Schwangerschaftstest und Schwangerschaftsabbruch. Finanziert wird die Einrichtung durch einen gemeinnützigen Verein und Spenden. Das Museum erhält jedoch keine Subventionen. Monatlich besuchen rund 30 Schulklassen das Museum.

Der heuer erstmals verliehene "Kenneth Hudson Award" ist eine von mehreren Teilauszeichnungen des European Museum of the Year Awards (EMYA) und erinnert an dessen Begründer.
(APA)

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    Das 2007 eröffnete Museum widmet sich der Geschichte und Zukunft von Verhütung, Schwangerschaftstest und Schwangerschaftsabbruch

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