derStandard oder Auto? Das Dilemma eines Pendlers

27. Mai 2010, 11:45
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Im letzten Monat hat sich für mich ein großes Dilemma insofern ergeben, als ich meiner morgendlichen Zugbeschäftigung - dem Lesen desStandards - nicht mehr nachgehen konnte. Beim Frühstück ist einfach zu wenig Zeit für eine Lektüre - Frau möchte sich ja schließlich auch mit der Familie unterhalten - und abends macht es auch keinen Spaß mehr.

Das Lesen des Online-Standards während der Arbeitszeit ist auch keine anstrebenswerte Lösung. Vor allem wird sich der Workload nicht in absehbarer Zeit soweit reduzieren, dass dafür soviel Zeit bleibt, wie sie manche Beamte oder Callcenter-Mitarbeiter vielleicht haben.

Während des Pendelns über den Gürtel hat der tägliche Stau noch Zeit für das Überfliegen des einen oder anderen kurzen Kommentars ergeben. Der Umzug hat mich aber auch um diese wertvollen Leseminuten gebracht und auf der Autobahn empfiehlt es sich wahrscheinlich nicht während des Fahrens Zeitung zu lesen - selbst wenn sie so leer ist wie die S5 nach Krems.

Lösungsideen? Wieder auf den Zug umsteigen? Nein, dafür sind die Verbindungen zu schlecht! denStandard kündigen? Habe ich schweren Herzens getan. Bis auf die Samstagsausgabe - mit der Fertigstellung der Baustelle und dem Ende der S-Max-Tour, bleibt ja am Wochenende wieder Zeit dafür. Aber meine Lieblingslösung wäre ja derStandard als tägliches Hörbuch während des Autofahrens. Liebe derStandard-Redakteure, was würdet ihr davon halten?

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