"Suche nach Glück" soll Grundrecht werden

27. Mai 2010, 08:34

Parlament berät Vorschlag für Verfassungsänderung

Brasilia - Das brasilianische Parlament berät darüber, ob die Suche nach Glück als Grundrecht in die Verfassung aufgenommen werden soll. Die Suche nach Glück müsse "das Recht eines jeden Brasilianers" werden, sagte Senator Cristovam Buarque, der den Vorschlag eingebracht hatte, der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Die Glückssuche komplettiere die bereits in der Verfassung verankerten sozialen Rechte wie Bildung, Gesundheit oder Sicherheit und gebe ihnen einen "finalen Sinn". "Diese sozialen Rechte sind das Gelände, die Glückseligkeit ist der Weg", sagte Buarque.

Derzeit befasst sich der Menschenrechtsausschuss des brasilianischen Senats mit dem Vorschlag. Um zu einer Abstimmung im Plenum zugelassen zu werden, müssen mindestens 26 Senatoren das Gesetz unterstützen. Dass die Glückssuche bald ein verfassungsmäßiges Recht in Brasilien wird, daran zweifelt allerdings auch Buarque. "Dieser Prozess kann noch Jahre dauern", sagte er. (APA/AFP)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 53
1 2
Kunibert K
00
16.6.2010, 16:53

Die Brasilianer suchen doch jetzt schon das Glück - ohne dass es in der Verfassung steht. Und manchmal finden sie es sogar, meistens aber nicht.

Ich schlage daher vor: Die Brasilianer haben das Recht, das Glück zu finden.

her wig
00
28.5.2010, 08:26
Und bei wem kann man das einklagen?

Ernst Guevara
01
28.5.2010, 07:13
das wird dann wohl die neue landeshymne von brasilien :)

Denn Herr Rossi sucht das Glück...
sucht man es, so fehlt ein Stück,
ja es fehlt ein Stück vom Glück

Ja, Herr Rossi hat 'nen Wunsch,
Eis vom Nordpol, flambiert, mit Punsch, eine Schokoladenburg -
3 Stück Kuchen, 6 Kaffee, 20 Törtchen, dazu Tee -
Was noch, was noch, was noch?

Ja, Herr Rossi möcht noch mehr,
so ein Auto macht was her,
auch mal Sekt, statt immer Milch -
mal wie 'n Reicher sich benehmen, in der Spielbank Geld ausgeben -
Was noch, was noch, was noch?

Ja, Herr Rossi sucht das Glück,
er will nur vom Glück ein Stück

http://www.youtube.com/watch?v=XoLHurGQxCc
http://www.youtube.com/watch?v=OJqkf-WVG5s

Träume sind Schäume.
10
28.5.2010, 14:01
Na hoffentlich bekommt's der Herr Rossi

Eis vom Nordpol, pff heutzutage kauft schon der Durchschnittsbürger Kirschen aus Südafrika.
3 Stück Kuchen, 6 Kaffee, 20 Törtchen, das können sie im nächsten Cafe auch verdrücken.
Falsche Ernährung ist heute ein Massenproblem.

Und Sekt gibt's billig beim Billa und Hofer, desweiteren kommt 1 Auto auf jeden Österreicher.

Genosse, mit diesen 30'iger Jahre Reimen und Hasstiraden können's in der Konsumgesellschaft von heute WENIG ausrichten, dieser "Reichtum" klingt doch mickrig für die Massen.

Es sei denn sie kreischen über "Konsumterror" bzw. "Überflussgesellschaft" und gleichzeitig über den Lebensstill der "Reichen", amüßanter Widerspruch, wir müssen ÄRMER leben um es den Reichen zu zeigen ;)

Ernst Guevara
00
28.5.2010, 15:01
mir scheint

Sie interpretieren da ein wenig zu viel hinein in mein scherzposting.. entspannen und nicht alles so bierernst nehmen, genosse ;)

Alf von Melmak
 
00
28.5.2010, 03:44
Heißt das dann nach brasilianischer Lesart:


Verfassungmäßig garantiertes Recht auf freies Vögeln?

phischi
00
28.5.2010, 07:38
Ja,

und der Konsum halluzinogener Pilze wird dann wohl auch legal... *ggg*

Alf von Melmak
 
01
29.5.2010, 01:52

Was daran auszusetzen?

Cafe Corretto
01
28.5.2010, 14:02
Why not?

Karl Heiden
00
27.5.2010, 21:55

Das "Streben nach Glückseligkeit" steht bereits als "unveräußerliches Recht" in der Unabhängigkeitserklärung der USA!

Michel Berger
15
27.5.2010, 22:02
Wohl mit Fußnote - "Auch auf Kosten Anderer"

Horus3
01
27.5.2010, 21:51
Leute schaut nach Bhutan,

nicht das Element, sondern auf den kleinen Inselhaften Staat zwischen Indien und China. Dort gibt es schon seit zwei Jahren ein ganzes Glücksministerium, dass herauszufinden hat was für ihre Bürger Glück bedeutet und wie man ihnen dazu verhelfen kann. Ein echtes Vorzeigemodell!

Karl Heiden
00
27.5.2010, 22:44
Aber nur für Buddhisten!

ach na hahah
00
27.5.2010, 20:02
Die Suche nach Glück müsse "das Recht eines jeden Brasilianers" werden

und das finden?!

gladio
00
27.5.2010, 19:43
Kann man sein Glück dann einklagen?

insertnamehere
 
00
28.5.2010, 10:27

Wohl höchstens das Recht, es zu suchen.

Karl Heiden
00
27.5.2010, 23:46

Sicherlich beim Salzamt, wenns in Brasilien eins gibt!

ente,ente,ente,ente,ente,ente,ente,...
00
27.5.2010, 19:28
na endlich

wird es legalisiert!!

Timagoras
 
20
27.5.2010, 18:48
"a busca da felicidade"?


boa sorte! ;o)

Franz Kotruba
10
27.5.2010, 17:35
No, suchen kost nix,

wie wär's mit dem Grundrecht auf
"Finden des Glücks"?
Wer's nicht findet, kriegt eine Millionenentschädigung von Väterchen Staat.
Ehrlich gsagt, da kassier ich lieber die Entschädigung als dass ich das Glick find.

das bin ich
00
28.5.2010, 15:05
"da kassier ich lieber die Entschädigung als dass ich das Glick find."

was aber wenn einen die Entschädigung glücklich macht und man sie daher nicht bekommt, man dann aber auch nicht glücklich ist also die Entschädigung bekommen sollte...

komplizierte sache

Johannes Benn
00
27.5.2010, 17:18
gut so...

gewinn:
geht wahrscheinlich gegen Null
kosten:
jahrelange rechtsgutachten, dann das gesetz
und ab danach jedes jahr ein paar völlig überflüssige
prozesse vor dem verfassungsgericht
-
als was brasilien langsamer macht kann europa nur zu gute kommen

Miklaus Röchlinger
00
27.5.2010, 16:58

Ich hoffe nur, die Suche nach Glück beinhaltet nicht das Glück durch das Unglück Dritter...

Was war zuerst da - FPOewaehler oder Deixfiguren
00
27.5.2010, 14:53
-Suche nach Glueck- + -Recht auf Arbeitslosigkeit- ...

... Dann ist diese zivilisationsgestoerte westliche Gesellschaft vielleicht noch zum Retten . So wie sie sich jetzt zu einer Plastikwelt entwickelt wird das nichts (Hundegacksi + abundzu eine Messerstecherei und der Westler ist schockiert . Absurd)

santa fe
 
01
27.5.2010, 17:29

BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN

das eigenexperiment genügsamkeit ist überfällig und ein überlebens-muss des planeten.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 53
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.