Der Golf von Mexiko wird nicht sterben

Andreas Hirstein, 26. Mai 2010, 21:13
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    foto: standard/nzz

    Gegen den Strom des Öko-Alarmismus: Andreas Hirstein, Jg. 1968, leitet die Wissenschaftsredaktion der "NZZ am Sonntag", in der der Beitrag zuerst erschienen ist

Die ökologischen Folgen von Ölunfällen werden systematisch überschätzt - Von Andreas Hirsteinon

Von übertriebenen Ängsten und unzulässigen Vergleichen: Die Natur leidet, aber sie erholt sich meistens schneller als vermutet.

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Auch bei dieser Ölkatastrophe ist es so wie immer: Wer die Zeitungen aufschlägt, bekommt das Gefühl, die Welt geht unter. Der Ölteppich im Golf von Mexiko hatte die amerikanische Küste noch gar nicht erreicht, als schon die ersten Untergangsszenarien die Runde machten. Erst zehn Tage nach der Explosion der "Deep Horizon" konnten sich die Fotografen auf das erste Opfer stürzen: ein unglücklicher Basstölpel mit verklebtem Gefieder. Dass der Unfall auf der Bohrinsel elf Menschen den Tod brachte, interessiert niemand. Es geht um die Umwelt.

Dabei zeigt die Erfahrung, dass die ökologischen Folgen von bisher jedem Ölunfall überschätzt wurden. Als 1978 der Tanker "Amoco Cadiz" vor der britischen Küste auf Grund lief, erklärte man einen Teil des Atlantiks für tot. Schon wenige Jahre später hatten sich die Ökosysteme erholt. Die noch größere Havarie der "Exxon Valdez" 1989 im Prinz-William-Sund bei Alaska führte ebenfalls nicht zu dauerhaften Schäden. Ein amerikanischer Bundesrichter hatte die Katastrophe damals mit der Hiroshima-Bombe verglichen.

Auch kriegsbedingte Ölkatastrophen hatten bisher keine Langzeitschäden zur Folge. Das gilt für den Zweiten Weltkrieg, als deutsche U-Boote Tankschiffe vor der US-Küste versenkten. Und es gilt für den Golfkrieg 1990/1991, als der Irak kuwaitische Ölanlagen und Tanker im Persischen Golf in die Luft sprengte. Saddam Husseins damaliger Befehl hatte die größte marine Ölpest der Geschichte zur Folge. Damals flossen 11 Millionen Barrel Öl ins Meer.

Die Umweltfolgen waren in all diesen Fällen ähnlich: Die Ölpest richtet kurzfristig große und teure Schäden an. Doch die Natur erholt sich schnell. Langfristig leiden die Fisch- und Vogelpopulationen nicht.

Man muss kein Prophet sein, um auch beim derzeitigen Unfall einen glimpflichen Verlauf vorherzusagen. Das zeigt die Erfahrung mit einer früheren, noch gravierenderen Katastrophe im Golf von Mexiko. 1979 havarierte dort die Bohrinsel "Ixtoc 1". 3,3 Millionen Barrel Rohöl strömten ins Meer. Bis heute ist der Ixtoc-Unfall die zweitgrößte Ölpest der Geschichte geblieben. Zum Vergleich: Mit den derzeit vor Louisiana ausströmenden Mengen würde es zwei Jahre dauern, um auf die gleiche Gesamtmenge Öl zu kommen. Für die mexikanische Ölgesellschaft Pemex war der Unfall ein finanzielles Desaster, für die Natur war er nach einem guten Jahr fast wieder vergessen. "Die Umwelt erholt sich, auch wenn es während der Ölpest nach dem Ende der Welt aussieht", sagte damals der Chemiker Edward Overton an einer Tagung der amerikanischen Chemiker-Gesellschaft. "Manche Menschen glauben, eine Ölpest schaffe eine tote Umwelt. Doch das ist nicht der Fall."

Die große Wassertiefe des derzeit undichten Bohrlochs könnte sich als Vorteil erweisen, vermutet Øistein Johansen. Der norwegische Wissenschafter hat vor zehn Jahren einen Bohrloch-Ausbruch in der Nordsee experimentell untersucht. Generell sei bei Unfällen in der Tiefsee mit einem dünneren Ölteppich zu rechnen als bei Unglücken an der Erdoberfläche wie zum Beispiel der Havarie eines Tankers. Das liegt daran, dass das aufsteigende Gas und Öl eine vertikale Wasserströmung nach oben in Gang setzt, die an der Oberfläche wie ein Schirm radial nach außen auffächert und den Ölteppich auseinanderzieht. Dünnere Filme werden von den Wellen schneller zerstört. Es bilden sich daher weniger zähe Emulsionen aus Wasser und Öl. Stattdessen dispergiert das Öl in kleine Tröpfchen, die von Bakterien abgebaut werden. Johansen vermutet, dass möglicherweise nur ein kleiner Teil des ausströmenden Öls eine Küste erreicht - eine Ansicht, die sich immerhin in den ersten Tagen nach dem Unfall bestätigt hat.

Unbestritten ist allerdings auch, dass das Bohren nach Öl in großer Wassertiefe eigene Risiken birgt - auch im Golf von Mexiko. An der Küste von Louisiana wurde 1947 die erste Offshore-Plattform errichtet, und noch immer ist das Randmeer des Atlantiks eine der ölreichsten Gegenden der Erde. Dass hier unter dem Meer Öl lagert, konnten schon die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert feststellen. Auf ihren Schiffsreisen entdeckten sie immer wieder Ölteppiche auf der Wasseroberfläche. Öl gelangt also auch durch natürliche Prozesse in den Golf, und dies seit Millionen von Jahren. Eine 2003 publizierte Studie schätzte die jährliche Menge auf 1 Million Barrel. Das wären mehr als 400.000 Liter pro Tag, und somit etwa die Hälfte des derzeit am beschädigten Bohrloch austretenden Öls. Die gleiche Studie - sie wurde von der amerikanischen Geologiebehörde und dem Mineralölkonzern Chevron finanziert - kommt zu dem Schluss, dass weltweit etwa die Hälfte des ins Meer gelangenden Öls natürlichen Ursprungs ist. Die andere Hälfte geht auf das Konto von Tankerunfällen, Schäden an Pipelines und Bohrinseln sowie anderen menschlichen Aktivitäten.

Die natürlichen Öllecks im Golf von Mexiko hängen mit der besonderen Geologie und Entstehungsgeschichte der Bucht zusammen. In der Jurazeit, vor 170 Millionen Jahren, war die Gegend eine flache See, die durch tektonische Bewegungen vom Ozean abgeschnitten wurde. Das warme Klima führte zum Verdunsten des Wassers. Zurück blieb eine bis zu acht Kilometer dicke Salzschicht. Als die Kontinentaldrift erneut einen Zugang zum Meer öffnete, versank die Salzschicht wieder im Wasser. Neue Sedimente verhinderten jedoch, dass sich das Salz auflöste.

Die Schicht sank unter der Last der Ablagerungen immer tiefer, sie verformte sich und stieg wegen ihrer geringeren Dichte an einigen Stellen nach oben - wie die Tropfen in einer Lavalampe. So bildeten sich Salzstöcke - oft mehrere hundert Meter hoch, an deren Rändern sich dann im Verlauf der Erdgeschichte das fossile Öl und Gas sammelte. Auch heute bewegt sich das fließfähige Salz unter dem Meeresboden und öffnet dabei immer wieder Spalten in der Sedimentschicht, durch die Öl und Gas nach oben strömen.

Für die Natur ist diese natürliche "Ölpest" jedoch kein Problem, denn sie verteilt sich über fast die gesamte Fläche des Golfs und über große Zeiträume. Sie sind daher nicht mit den ökologischen Folgen eines Unfalls vergleichbar. Im Gegenteil: Forscher haben in den letzten Jahren besondere Muscheln und Würmer auf dem Meeresboden entdeckt, die sich das in der Tiefe sprudelnde Erdöl zunutze machen. Sie beziehen daraus Energie und Nährstoffe. Die Natur überrascht eben immer wieder - in der Tiefe und an den Küsten, wo sie sich hoffentlich bald wieder erholt. (Andreas Hirstein, DER STANDARD Printausgabe 27.5.2010)

 

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    Posting 1 bis 25 von 234
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    Mundle
    00
    29.3.2011, 22:10

    Ich finde Hyterie ist eher angebracht als kleinreden.

    Niemand weiss genau wie sich die EInflüsse des Menschen auswirken, aber es gibt Grund zur Annahme, dass wir Dauerhaft unsere Lebensgrundlage zerstören.

    Das muss doch wachrütteln! Genauso klein wie die Chance einer Öloapokalypse ist, genauso lächerlich sind die Vorwände wie wir mit unserer Umwelt umgehen.

    Wir bauen Kernkraftwerke, nur damit niemand Strom sparen muss und wir verhindern dass zB der Strompreis statt 5ct 7 ct kostet. Und was bezahlen wir dafür?
    Absolut irrational!

    Es ist einfach die Art wie der allgemeine Mensch mit seiner Umwelt umgeht. Da muss man doch hysterisch werden, wenn man solche Kreaturen um sich hat.

    Josef Obermaier
    10
    27.3.2011, 15:10
    Anschauliches Beispiel

    Die Masse der Postings hier beweist, wie dumm eine aufgescheuchte Masse reagiert.

    Heute ist diese "Größte Katastrophe der Menschheit" eine Fußnote der Geschichte - und wir können die nächste "allergrößte Katastrophe" zelebrieren....

    brainz mitdenker
    00
    25.8.2010, 22:32
    Dalien
     
    10
    25.8.2010, 11:30
    und schwupps

    steht ein neuer Porsche vor der Tür Herr Hirstein, gelle?

    Was für ein armseliger Wicht!

    joow
    02
    22.6.2010, 14:02
    Irgendwie eigenartig....

    Liest man eine große Anzahl der hier veröffentlichten Kommentare, dann bekommt man den Eindruck, manchen liegt daran, dass es eine unfassbar große Katastrophe sein soll; nein - sein muss!
    Was Hirstein hier sagt, ist nichts aussergewöhnliches - für die Natur, den biologischen Ablauf in unserer Umwelt ist die ganze Angelegenheit bewältigbar. Über die Zeiträume könnte man diskutieren, aber grundsätzlich wird und ist es kein Weltuntergang.

    Worüber Hirstein nicht spricht ist die Dimension der Katastrophe für die dort lebenden Menschen. Vernichtete Erwebsgrundlagen (Fischerei, Muschelzucht, Tourismus) und Langzeitfolgen für die Küstenbewohner. Und die sind gewaltig dank Korruption und Gier...

    aaronthebaron
    00
    18.6.2010, 19:22
    Day 49

    http://www.opednews.com/articles/... 7-695.html

    "BP has admitted in at least 3 interviews that the well casing is compromised (broken). [...]
    The casing was undoubtedly broken apart by the natural gas 'explosion' at the bottom of the well, which was the result of methane coming out of solution (ie. the methane hydrates melting and expanding dramatically).[...]

    The Question of the Day is: Did the explosion rupture the casing for its entire length?
    If that is so, then a relief well will be unable to plug the hole. TEN relief wells would be unable to plug the hole.
    [...]If that's so, then the well will run until Obma nukes it. [...] (it can't be conventional explosives, for a few reasons) ...

    LadyDoolittle
    01
    18.6.2010, 19:08
    Dieser Artikel ist zynisch wie sein Lächeln!

    Andreas Hirstein - dieser Name findet nunmehr Beachtung.

    Wer hätte seinen Namen gelesen und seinen Bericht sonst bemerkt?

    Die Ölmultis werden sich freuen!

    Und jetzt noch einen Report über den Unsinn wie Klimaerwärmung, Umweltschutz etc., und Herr Andreas Hirstein wird eine Fan-Gemeinde besitzen.

    "Das Universum und die Dummheit der Menschen ist grenzenlos - beim Universum bin ich mir noch nicht sicher" --- Einstein

    phaidros
    01
    17.6.2010, 09:53

    dass jemand, der so unbedarft und des recherchierens offensichtlich nicht maechtig ist, in der NZZ nicht nur schreiben darf, sondern auch noch ressortleiter ist, ist ein skandal.

    herr hirstein, wie waere es, wenn sie sich jetzt im golf von mexiko ansiedeln? ist doch nett dort. die grundstueckpreise duerften kurzfristig fallen, aber in ein zwei jahre koennen sie dann vom fischfang der (bis dorthin) wohl wieder wunderbar erholten fischbestaende ihr einkommen bestreiten. tolle natur, tolle lebensqualitaet

    und wenn jemand das bemuehen von umweltschuetzern, tiere zu retten, mit dem verweis, menschen seien wichtiger, diskreditiert, dann hat er so offensichtlich keine ahnung davon, was "umwelt" oder "natur" heisst, dass es schon nur mehr wehtut.

    Entenbemaler
    00
    17.6.2010, 08:35
    HINTERHÄLTIG!!

    Herr Hirnstein nimmt für seine "2-Jahres-Rechnung" und dem Vergleich mit der Katastrophe aus den 1970ern die anfänglich, aus Satellitenbildern geschätzen 800.000 Liter/Tag ausströmenden Erdöls.
    Sehr seriös, wenn mittlerweile ein vielfaches befürchtet wird. (zB 15 Mio)
    Sie sind perfid, wenn Sie mit falschen Zahlen und demnach unzulässigem Vergleich die Folgen VERHARMLOSEN. Schrieben Sie für mich könnten Sie heute noch Ihren Schreibtisch räumen!!

    silverbridge
    02
    14.6.2010, 16:58
    Bla Bla Bla

    Es ist ein ökologischer Supergau ohne Wenn und Aber. Unentdeckte Arten (Meeresbewohner) sind für immer ausgerottet und bestehende Populationen werden derart reduziert das ein Überleben längst nicht sicher ist. Ölverschmierte Vögel zu reinigen heilt gar nichts. Bei ähnlichen Fällen hat kein einziger Vogel länger als ein Jahr überlebt. Das aufgenommene Gift hat langsam aber sicher die inneren Organe angegriffen und sie sind doch ALLE verendet.
    Es wäre humaner sofort alle Tiere zu erlösen als sie über Monate sterben zu lassen.
    Die Lücke wird durch Arten aufgefüllt die dort meist nicht hingehören und für ein Gleichgewicht werden weitere Arten sterben und so die Artenvielfalt nachhaltig dezimiert.
    Also tun Sie nicht so als wäre alles OK.

    Vesthofen
    01

    Da zeigt sich wieder, das Sittenbild unserer Kultur. Anstatt den Artikel mit Gegenargumenten und seriösen Querverweisen zu torpedieren, wird der Autor beschimpft. Tolle Diskussionskultur!

    roland rathwallner
     
    00
    Sittenbild

    sehr geehrte/r Frau/Herr Vesthofen!

    ein kleiner Hinweis:
    Gegenargumente und seriöse Querverweisen finden Sie mit http:// beginnend in manchen userkommentare!

    wie schon gesagt, es wäre schön wenn sich die (meiner Meinung etwas blauäugige) Ansicht des Herrn Hirstein bewahrheiten wird

    ich hoffe ich hab jetzt nicht zuviel geschimpft ;-)

    Vesthofen
    00
    "ich hoffe ich hab jetzt nicht zuviel geschimpft ;-)"

    Nana, des passt scho! :)

    Es kann halt einfach nicht sein, dass jemand, deshalb persönlich aufs übelste beleidigt wird, weil er eine andere Meinung vertritt( siehe Posts von manchen hier).

    Ich hab mir die vielen Verweise auch angesehen, wobei man auch sagen muss, dass es schwierig ist herauszufiltern, was ist Meinung, was ist seriöse Aufarbeitung des Themas.

    Fakt ist, es ist eine Naturkatastrophe, Hirstein bestreitet das auch nicht, soweit ich das richtig gelesen habe. Die Frage ist, wie lange es dauern wird, bis sich die Natur davon wieder erfangen hat, 1, 10 100 oder mehr Jahre. Wird der alte Zustand wieder erreicht oder entsteht was neues. Ich hoffe auch, dass Hirstein recht hat. In ein paar Jahren wissen wir mehr.

    silverbridge
    00
    14.6.2010, 17:11
    FALSCH

    Ausgerottete Arten sind weg, für immer. Diese Arten sind für ein Gleichgewicht in der Natur unbedingt nötig. Fehlen sie wird die Nische neu besetzt - durch existente Arten. Diese Verschiebung bedeutet aber auch weiteres Massensterben von Arten so lange bis wieder ein natürliches Gleichgewicht herrscht.
    Jene Arten die nicht passen sterben weil sie keine Nahrung mehr finden und sie sind für immer verloren.
    Da es in so großer Zahl passiert ist es ein Desaster auch für jetzt noch überlebende Arten.
    Im Jahr der Artenvielfalt ein Paradebeispiel wie man Arten im ganz großen Stil den Gar ausmacht.

    Harald A. Friedl1
     
    00
    13.7.2010, 15:20
    Krankheit Mensch

    Trifft der Mars die Erde und meint: "Uih, schaust Du schlecht aus!"
    Erde: "Ja, ich weiß, ich bin krank. Ich hab Mensch!"
    Darauf Mars: "Ahso, na dann keine Sorge, das vergeht bald wieder..."

    68_lebt
    03
    Vorschlag für einen ANDEREN

    Kommentar der anderen:

    Siehe:
    http://zmag.de/artikel/o... -dazu-sagt

    Das von Amy Goodman für Democracy now! geführte Interview mit dem Meeresbiologen Carl Safina ist ein gutes Gegengewicht zu dem Gerede von Hirstein.

    Ich habe an anderer Stelle schon einmal auf den Artikel hingewiesen, aber hier passt der Hinweis doch erheblich besser.

    deelight
    02
    31.5.2010, 15:03
    Eine Katastrophe, die...

    ... unanfechtbar der Umwelt enormen Schaden hinzufügt dermaßen herunterzuspielen ist schockierend und aufs schärfste zu verurteilen!

    Werden seit neuestem keine der Standard-Artikel mehr abgesegnet, oder was soll das bitte??

    Harald A. Friedl1
     
    00
    13.7.2010, 15:22
    Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire

    Wer war das noch in der frz. Revolution, der sinngemäß meinte:
    "Ich werde Ihre Meinung bis aufs Blut bekämpfen,
    aber ich werde mit meinem Blut dafür kämpfen,
    dass Sie Ihre Meinung äußern dürfen!"
    Das gefällt mir am Standard.

    x x3
    05
    31.5.2010, 07:55
    Trolle gibt's anscheinend auch unter den Journalisten.

    Die Frage ist nur, warum sie der Standard zu Wort kommen läßt.

    Girgl Galgenstein
    00
    16.6.2010, 10:24
    Das hat vielleicht etwas mit Meinungsfreiheit zu tun.

    suboptimal
     
    04
    30.5.2010, 10:37
    haha

    Studie - vom Mineralölkonzern Chevron finanziert ....

    gehts noch?

    roland rathwallner
     
    00
    29.5.2010, 18:23
    glimpflicher verlauf

    im folgenden bericht aus DIE ZEIT, 20.05.2010 Nr. 21
    sieht die zukunft doch nicht ganz so rosig, wie sie der herr hirstein zu beschreiben versucht, aus:

    http://www.zeit.de/2010/21/O... ika?page=2

    es wäre natürlich sehr schön, wenn der herr wissenschaftsredakteur recht behalten wird.



    Rudi Lölein
    00
    29.5.2010, 11:50

    typisch nzz. alles was der wirtschaft schaden könnte wird kleingeredet.
    brauchbare informationen findet man in diesem artikel jedenfalls kaum.

    das ist alles sehr kompliziert!
     
    12
    28.5.2010, 22:40

    Könnte man bitte diesen objektiven und unaufgeregt sachlichen Artikel dem Umwelthysteriker, Alarmisten und BP-Vorstandsvorsitzenden Tony Hayward zeigen?

    Dieser arme Tropf hat sich doch nicht entblödet, vor der Weltöffentlichkeit das kleine Missgeschick seines Konzerns als "Umweltkatastrophe" zu bezeichnen.

    Schlimm, dass diese halbgebildeten und uninformierten Laien glauben, immer ihren Senf dazugeben zu müssen...

    europa fassen
    01
    28.5.2010, 14:11
    Ist ja alles nicht so schlimm ....

    ... weil ja auch schon die spanischen Eroberer im 16.Jh. Ölteppiche auf der Wasseroberfläche gesehen haben.

    Kann so eine Argumentation eigentlich ernst gemeint sein?

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