Verkauf von Eigenheimen steigt auf Zwei-Jahres-Hoch

26. Mai 2010, 17:09
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Bürger sicherten sich im April noch Steuererleichterungen - Trend dürfte aber anhalten

Washington - Häuserkäufer in den USA haben im April der Immobilienkrise getrotzt und zugleich von staatlicher Förderung profitiert. Die Zahl der verkauften Eigenheime stieg auf das Jahr hochgerechnet um fast 15 Prozent auf 504.000 und kletterte damit auf den höchsten Stand seit Mai 2008, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte.

Viele Bürger dürften sich noch eine Steuererleichterung gesichert haben, die Ende April auslief. Die staatliche Förderung habe den Verkauf angekurbelt, sagte Analyst Peter Newland von Barclays Capital. Dies könnte sich demnächst ändern, der grundsätzlich positive Trend werde sich aber nicht umkehren.

Volkswirte hatten mit 430.000 Häusern gerechnet. Das Ministerium revidierte zugleich seine Schätzung für März auf 439.000 von 411.000.

Die Preise purzelten von März auf April im Mittel um 9,7 Prozent auf knapp 200.000 Dollar (162.483 Euro). Zugleich standen nur 211.000 neue Häuser zum Verkauf und damit so wenig wie zuletzt im Oktober 1968. (APA/Reuters)

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