Filmische Weiblichkeitsentwürfe aus dem Osten

26. Mai 2010, 14:33
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Hinter "Frauen östlich der Mitte" steckt ein dezidiert europäisches Festival-Programm und der Fokus auf Frauen und Zivilgesellschaft

Wien - Den Film als "Seismographen des Gesellschaftlichen" und das "Grenzüberschreitende im Kino" betont das Inter:Cult-Festival, das von 3. bis 9. Juni im Wiener Metro Kino stattfindet. Als Untertitel für die diesjährige Veranstaltung wurde "Frauen östlich der Mitte" gewählt, filmische Weiblichkeitsentwürfe von Polen über Rumänien, Tschechien, Bulgarien oder Kroatien stehen am Programm. Eröffnet wird das Festival mit dem polnischen Drama "Der Weg ins Paradies" in Anwesenheit des Regisseurs Gerwazy Regula.

Elf Österreich-Premieren

Wie die Veranstalter, das Filmarchiv Austria gemeinsam mit fran:cultures, der Plattform frankophoner Kulturen, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien erklärten, soll mit dem dezidiert europäischen Festival "die interkulturelle Kommunikation" gefördert werden, für die Filme - als allgemeinverständliche "lingua franca" - quasi als Impuls dienen können. Mit Ausnahme eines Films handelt es sich bei allen elf gezeigten Beiträgen um Österreich-Premieren. Erstmals soll heuer auch ein Publikumspreis vergeben werden. (APA)

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