Fisch im Papier mit Zucchini und Tomaten

derstandard.at/ped
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Zutaten für zwei Personen:

30 dag Fischfilet

Zitrone

1 Zucchini

etwas Basilikum, einige Zweige Thymian

1 Knoblauchzehe

einige Cocktailtomaten

Olivenöl, Salz, Pfeffer, Butter,

Butterbrotpapier oder Backpapier

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hab ich gestern ausprobiert

und zwar in der hofer-billigstorfer ausführung. seelach (tk. im beutel) aufgetaut. anstatt der frischen kräuter (hat der hofer nicht) etwas pesto genommen.

4 portionen für keine 15 euro

und wie die geschmatzt haben!!!

frischen fisch muss/soll man gar nicht vor dem garen mit zitronen(säure!) behandeln (quasi vorgaren)...

um damit den fischgestank eines nicht frischen fisches zu überdecken, kann man es tun.

@Redaktion

Ist zwar off topic, aber wie wäre es mit einer Ansichtssache zum Thema "wie schneidet man richtig/professionell" (Handhaltung, Messerführung bei unterschiedlichem Schnittgut, filetieren ...) und "Messer selbst schleifen"? Also von Profis gezeigt und kommentiert?

Denn immer wieder gibt es hier Anmerkungen, dass man das "so" nicht macht und es gibt wohl auch einige hier, die diese Dinge noch nie "richtig" gezeigt bekommen haben (auch wenn es sicher User geben wird, die "so etwas" nicht brauchen, weil sie es "schon immer" gekonnt haben) ...

Ich habe mich von diesem Rezept heute inspirieren lassen, auch wenn es dann ganz anders geworden ist. Ich mag nur rohe Tomaten und mein Freund mag keine Zucchini, also scheiterten wir schon einmal von Anfang an. Aber die Idee war da. Und wir hatten grüne junge Flachbohnen (heißen die so?), Radieschen, Baby-Kartoffeln, Thymian, Ribiseln --> alles bio und das musste gegessen werden. Also, das ist es dann geworden und es war wirklich köstlich:

http://i54.tinypic.com/vr38l3.jpg

Also, danke für die Inspiration! ;)

so ein schönes durcheinander :-)
was war alles im papier? ich nehm an fisolen und fisch nicht gleichzeitig - und welcher fisch und wie lange?

Zuerst hatte ich die Vision, wie es ausschauen soll (so ein Durcheinander, wie auf dem Foto) und dann versuchte ich es umzusetzen. :)

Also, die Bohnen habe ich ca 5 Minuten über klare Gemüsesuppe gedämpft und die Kartoffeln ein bisschen vorkegocht (ca 7-8 Minuten), beides aufs Butterbrotpapier gelegt, Salz, Pffefer und Petersilie darauf, ein bisschen Haselnussöl, ein paar Butterflocken, zusammengepackt und in den Ofen für hmmm...ca 20 Minuten. Zanderfilets, die ich vorhin mit ein wenig Olivenöl + kleine Knoblauchzehe+ ein bisschen Chilly + Salz + Pffefer + Limette "einmassiert" habe (nicht überwürzt, nur ein Hauch), mit frischem Thymian kurz auf der Hautseite ohne weiteres Fett angebraten und dann eingepackt und ca. 10-15 Min in den Ofen.

sehr kreativ - super!
das einzige dass ich eingepackt koche sind forellen und schafskäse: ein stück schafskäse mit gemüse: kleine geschnittene paradeiser, dünne zwiebelscheibe, stückerl paprika, eventuell geschnittene oliven, und... sie haben eh genug phanatasie - kräuter, bissl chilli wer mag - ich mach dicht verschlossene pakete mit alufolie und geb die ins rohr - für gäste gibts 1. den überraschungseffekt, 2. den guten kräutergeruch beim öffnen - 3. kann man das gut vorbereiten.

Hm, schaut auch interessant aus.
Die Radieschen waren aber offenbar nicht mit im Backrohr, oder?
Und wie machte sich der Geschmack der Ribiseln in dem Zusammenhang? Dass man die zu "salzigem" Essen gibt hab ich nämlich auch noch nicht gehört. Klingt aber spannend!

Die Radieschen und die Ribiseln waren nicht im Ofen, sie waren der Frischekick. :)

Wir fanden, dass sich das alles sehr gut ergänzt hat: Die nussig-milden Bohnen und Kartoffeln, die bitterscharfen Radieschen, die säuerlichen Ribiseln, die die Funktion der Zitrone übernommen haben, der saftige und nach Thymian riechende Fisch....mhhhm, das war wirklich gut. (Die Vorgehensweise schrieb ich schon an jack).

Und heute muss ich zwei Torten für morgen backen. Eine "Nuss-Schokoladen-Vision" habe ich schon, die andere fällt mir hoffentlich gleich beim Einkaufen ein. Mal schauen, welches Obst mich anlächelt. ;)

die säuerlichen Ribiseln, die die Funktion der Zitrone übernommen haben,

Ah ja. Im Geiste kann ich mir das gut vorstellen!
Danke für die Anregung, werd' ich bei Gelegenheit mal nachmachen ;-)

"Fisch"

Ist das dem Autor/dem Standard wirklich so egal welchen Fisch man nimmt?
Außer bei vielleicht "Reisfleisch" ist man sonst doch etwas genauer – und das nicht ohne Grund …

also bitte.
ausgerechnet bei reisfleisch sollte man besonders auf die fleischqualität achten.

nix geht über ein super reisfleisch.
und wenn ma es richtig macht, hebt es sich diameteral von der kantinen-pampe ala mensa ab!
dafür würd ich sogar manch edles risotto stehen lassen!

@standard: bitte mal "ein g'scheites reisfleisch kochen" zeigen!

jeder fisch ist gut wenn frisch - hab ich von griechen die lange jahre fischer waren - und hat bisher immer gestimmt

schälen

frage ans forum - wann und was schälen?
hier etwa die zuccini - ich rubble immer mit dem messerrücken die dunkelgrüne schicht ab sodass im idealfall eine dünne hellgrüne schicht überbleibt. steht in meinem griechischkochbuch so, sag mal keine ahnung warum, und ich machs unreflektiert.
die frage stellt sich auch bei gurken usw.
ist schälen unnötiger verlust von ballaststoffen, wann gehts um geschmack oder nur um leichteres "fressen" - etwa bei geschälten und entkernten weintrauberln?

Die Salatgurken sollte man schälen - vorausgesetzt man hat sie selbst im Garten. Die Schale ist viel zu sehr schadstoffbelastet (war einmal eine Empfehlung von "Konsument").

Die Salatgurke schäle ich, aber ansonsten schäle ich nichts, was nicht geschält werden muss und was eine essbare Schale hat.

Auch bei biogurken ?

aha, schale belastet - hab ich nicht gewusst - danke. interessant dass niemand die angeblich schwere verdaubarkeit von gurken und paprikaschalen erwähnt hat. ist vielleicht nur ein gerücht.

vorausgesetzt=es sei denn.

Sorry. :)

Zucchini

schäl ich nur, wenn es diese Meter-Monster (OK, auch schon die halbmetermonster) aus irgendjemandes Garten sind. Bei den jungen ist die Haut zart genug. Das abrubbeln muß ich mir merken, sicher gut.

Sonst schäl ich gar nix, was sich putzen läßt - nicht mal Karotten. Doch: Erdäpfel (gekocht), Eier (auch gekocht), Bananen, Feldgurken

wenn im idelfall eine dünne hellgrüne schicht auf den zuccinis bleibt schaut es auch gut aus. in der suppe gibt die schale mehr farbe.

ich ess gekochte kartoffeln hin und wieder auch mit schale - wobei ich einer der wenigen bin der das tut. empfohlen hats immer wieder der willi dungl - ebenso wie die bratkartoffel a la maronibrater - ungeschält in scheiben schneiden und ins rohr: schmeckt gut, ballaststoffe, keine schälarbeit, kein fett. eigentlich verwunderlich dass die gastronomie das so selten aufgreift.

Auch hier

soll man angeblich aufpassen wegen Pestizidbelastung. Andererseits heisst es auch hier, die meisten Vitamine sässen unter der Schale- Da es sich aber um eine Wurzelknolle handelt bin ich da ein bisserl skeptisch, aber einen Grund gibt's wohl immer für die eigene Vorliebe ;-)))

etwa bei geschälten und entkernten weintrauberln?

Geschälte und entkernte Weintrauben?
Wer macht denn sowas?

hab ich von einem rezept aus dem alten steirereck restaurant. die kerne bekommt man übrigens mit dem öhr einer dicken nadel ganz gut heraus.

Ich schäle gar nichts. Weder Tomaten, noch Zucchini, Gurken, Melanzani etc - auch nicht wenn roh gegessen. Von Mama so gelernt und ebenfalls unreflektiert übernommen.

melanzani hab ich auch noch nie geschält - wobei kürzlich war im kurier ein rezept bei dem melanzani geschält wurden - keine ahnung warum, koch war glaub ich herr reitbauer.
der titel dieser kochecke ist übrigens grenzdebil - alles aus nur 3 zutaten - im rezept kommen dann aber immer noch viele ander zutaten dazu.

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