Lori Berenson darf Land nicht verlassen - Verurteilung wegen Unterstützung linker Rebellen
Lima - Ein peruanisches Gericht hat eine US-Bürgerin nach 15 Jahren
Haft begnadigt, die wegen Unterstützung linksgerichteter Guerilleros zu 20
Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Richterin Jessica Leon entschied am
Dienstag in Lima, dass die 40-jährige Lori Berenson auf Bewährung freigelassen
wird und Peru nicht verlassen darf. Berenson, die im vergangenen Jahr ein Kind
auf die Welt brachte, stimmte den Auflagen zu. Ihr Anwalt Anibal Apari, der auch
Vater ihres Sohnes ist, sagte, Berenson werde bis Donnerstag aus dem Gefängnis
freigelassen.
Terrorismus
Berenson wurde 1995 verhaftet und beschuldigt, Rebellen der Revolutionären
Bewegung Tupac Amaru unterstützt zu haben. Sie wurde von einem Militärgericht
wegen Terrorismus zu lebenslanger Haft verurteilt.
Bei der Neuauflage ihres
Prozesses vor einem Zivilgericht im Jahr 2000 wurde sie des geringeren
Straftatbestandes der Unterstützung von Terrorismus schuldig befunden und die
Haft auf 20 Jahre festgesetzt. Berenson hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und
erklärt, sie sei eine politische Gefangene. (APA/apn)
Der siegreiche Kandidat der Linksnationalisten übernimmt ein tief gespaltenes Land, in dem Korruption an der Tagesordnung ist: Zu seinen Prioritäten gehört nun die Versöhnung zwischen den Lagern
der damalige präsident ist ja ein verurteilter mörder der jetzt selber sitzt.
(aber den uribe in col. wird es auch noch erwischen :-)
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