Heuer bisher 180 Verkehrstote

25. Mai 2010, 19:43
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Opferzahl rückläufig, aber insgesamt mehr Unfälle

Wien - Fünf Menschen sind am vergangenen langen Pfingstwochenende im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Wie schon in den Jahren 1996 und zuletzt 2008 ist das der niedrigste Blutzoll seit 1967 (siehe Grafik). Diese vorläufige Bilanz gab das Innenministerium am Dienstag bekannt.

Heuer starben ein Pkw-Lenker, zwei Motorrad- und zwei Radfahrer. Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen Vorrangverletzungen. Die beiden Radler, 59 und 83 Jahre alt, kamen jeweils auf einer Radfahrerüberfahrt bei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen ums Leben.

Die Polizei ahndete von Freitag bis Pfingstmontag 55.170 Geschwindigkeitsüberschreitungen, praktisch genauso viele wie im vergangenen Jahr. 632 Lenker wurden wegen Alkohols am Steuer angezeigt, um 1,8 Prozent mehr als 2009. In 328 Fällen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen (minus 7,9 Prozent).

Insgesamt ereigneten sich am Pfingstwochenende 440 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind um 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr (425 Unfälle). 560 Menschen erlitten Verletzungen, um 4,4 Prozent weniger als 2009.

Seit Jahresbeginn bis 24. Mai gab es heuer vorläufig 180 Verkehrstote. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten 213 Menschen tödlich. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 26. Mai 2010)

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