Vier Prozent, weniger Content

25. Mai 2010, 19:03
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Bisher begrenzt die Vorlage Werbeeinnahmen des ORF im Internet bei zwei Prozent seiner Gebühreneinnahmen

Wien - Eine zentrale Hürde könnte das neue ORF-Gesetz in den nächsten Tagen nehmen: Bisher begrenzt die Vorlage Werbeeinnahmen des ORF im Internet bei zwei Prozent seiner Gebühreneinnahmen, also bei den heute zehn Millionen Euro. Nun sind nach STANDARD-Infos doch vier Prozent Thema, dafür aber merkliche Einschränkungen der Onlineinhalte (Futurezone, Spiele wie Ski Challenge, Foren).

Bisher bestand die ÖVP auf zwei Prozent, andere Fraktionen wollen mehr Spielraum. Medienpolitiker mehrerer Fraktionen wollten dazu Gespräche zwischen ORF und Zeitungsverband abwarten. Kolportierter Stand dort: Der Zeitungsverband dürfte das Modell vier Prozent, weniger Content nun unter seinen Mitgliedern abstimmen. Bei der zweiten zentralen Hürde für das Gesetz geht es laut Insidern wie berichtet um "Formulierungsfragen": Wie viel Gewicht hat die Medienbehörde bei der Bewertung von ORF-Sparplänen und damit der Ausschüttung von bis zu 50 Millionen extra an den ORF? (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 26.5.2010)

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