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Bis zum Jahr 2012 will GE fünf Windräder mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt installieren.
Cleveland - Nach den Meeresküsten sollen nun auch Binnengewässer für die Windkraft genutzt werden: Im Eriesee soll der weltweit erste Süßwasser-Windpark entstehen. Wie der US-Konzern General Electric (GE) am Montag ankündigte, wird der Park zehn Kilometer vor der Küste der Stadt Cleveland im US-Staat Ohio gebaut. Bis zum Jahr 2012 will GE gemeinsam mit der gemeinnützigen Gesellschaft Lake Erie Energy Development (LEED) fünf Windräder mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt installieren. Bis 2020 soll die Leistung des Windparks auf 1.000 Megawatt ausgebaut werden.
80 bis 100 Millionen Dollar Anfangsinvestitionen
Die Anfangsinvestitionen würden sich auf 80 bis 100 Mio. Dollar (64,7 bis 80,9 Mio. Euro) belaufen, teilte ein LEED-Sprecher mit. Mindestens 60 Prozent der Kosten sollen demnach durch den Verkauf des erzeugten Stroms refinanziert werden. Der Staat Ohio unterstützt Offshore-Windkraftprojekte mit Steuererleichterungen. Der Eriesee ist der flachste der fünf großen Seen, ein Vorteil beim Aufstellen von Windrädern. Auch der US-Staat New York und Kanada sondieren mögliche Standorte für Offshore-Windparks in ihren Gewässern. (red/APA/apn)
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