Martinz: "Rebellen können sich wählen lassen"

25. Mai 2010, 16:38
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Amtierender Parteichef tritt bei ÖVP-Landesparteitag "selbstverständlich" an

Klagenfurt - Der Landesparteitag der Kärntner ÖVP wird am 26. Juni 2010 über die Bühne gehen. Turnusmäßig hätte der Parteitag erst im Herbst stattfinden müssen. Am 21. Juni soll der Landesparteivorstand über die Wahlvorschläge und Anträge entscheiden. "Selbstverständlich werde ich antreten", erklärte der amtierende ÖVP-Chef Josef Martinz am Dienstag vor Journalisten in Klagenfurt.

Kritik an Koalition mit FPK

Parteiinterne Kritiker rund um den Ex-Nationalratsabgeordneten Klaus Auer hatten zuletzt die Koalition mit der FPK und das Führungsteam der ÖVP kritisiert. Der vorverlegte Termin solle aber keinesfalls diese Diskussionen rascher beenden, die die Plattform "Schwarz bewegt" rund um Auer in Gang gesetzt hatte, sagte Martinz. Immerhin sei er auch im Juni 2004 erstmals zum Parteiobmann gewählt worden, begründete er die Vorverlegung.

Martinz: Interne Kritiker können ja antreten

Am 26. Juni werden rund 600 Delegierte aus den Bezirken, den Gemeinden und den ÖVP-Bünden über die Zukunft der Partei abstimmen. "Unser Ziel ist es, die Parteiangelegenheiten rasch zu klären und zu lösen, um uns dann mit aller Kraft den riesigen Herausforderungen und Aufgaben widmen zu können. Alle Kritiker und Rebellen haben dann die Möglichkeit, sich aufstellen und wählen zu lassen", sagte Martinz. (APA)

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