Weniger Budget

Hundstorfer will bei AMS-Kursen sparen

25. Mai 2010 13:17
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    Foto: apa

    Der Sozialminister denkt über Kürzungen bei Schulungen nach.

Dreimal den Kurs "Wie bewerbe ich mich richtig" zu besuchen, soll laut Sozialminister zukünftig der Vergangenheit angehören

Wien - Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) will künftig bei der AMS-Kursen sparen. Das Budget des Arbeitsmarktservice (AMS) werde um knapp 100 Mio. Euro schrumpfen. Kürzungen werde es bei den Schulungen geben, dafür werde es zu einer Verlagerung in Richtung Eingliederungsbeihilfen kommen, sagte der Minister am Dienstag vor Journalisten.

Derzeit sitzen rund 70.000 Arbeitslose in einer AMS-Schulung. Diese sollen nun evaluiert und die Kurskosten überprüft werden. Auch dass jemand dreimal den Kurs "Wie bewerbe ich mich richtig" besucht, dürfe es künftig nicht mehr geben. Dass es durch die Kürzungen bei den Schulungen zu steigenden Arbeitslosenzahlen kommen werde, glaubt Hundstorfer nicht. Denn einerseits würden Eingliederungsbeihilfen besser wirken, andererseits habe sich der Arbeitsmarkt besser entwickelt als ursprünglich angenommen.

Entspannung in Sicht

Insgesamt gebe es am Arbeitsmarkt "gewisse Entspannungssignale". So habe es Ende April bereits in drei Bundesländern rückläufige Arbeitslosenzahlen gegeben. Und das werde voraussichtlich auch im Mai so bleiben. Eine echte Entspannung sei das aber noch keine, so der Minister. Denn in der Industrie seien acht bis zehn Prozent der Arbeitsplätze verloren gegangen und "die kommen nicht mehr wieder".

Wesentlich im Kampf gegen Arbeitslosigkeit sei nach wie vor die Qualifizierung. 40 Prozent der Jobsuchenden haben lediglich einen Pflichtschulabschluss. Daher sei Nachqualifizierung notwendig. Die Eingliederungsbeihilfe für Langzeitarbeitslose soll künftig auch verstärkt für Höherqualifizierte wie HTL-, Fachhochschul- und Uni-Absolventen, die einen Job suchen, eingesetzt werden und eine Hilfe für die "Praktikanten-Generation" darstellen. (APA)

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WässrigesWienerWürstchen
29.05.2011 20:26
Info zu Jobtransfair

Einen Freund von mir hat es erwischt

Exkursion zur Hauptkläranlage Wien - 20.5.2011
Die Qualifizierten packt die kalte Wut.

da genug Qualifizierte durch "Maßnahmen" gegangen sind eine Vorhersage: Demnächst gibt es Tote - irgendwer wird auszucken und auf die nichtsnutzige Brut anlegen.

Ein einziger riesiger korrupter Scheißhaufen über den Parteienfinanzierung läuft.

Nele_1
31.05.2010 13:53
Streichung des AMS Geldes 6 Wochen Achtung Beamte informieren FALSCH!!!!!

nun da ich einen Bewerbungskurs wegen einer Panikattacke nicht weiter besuchen konnte, (wurde belästigt und beschimpft im selben Kurs) wurde mir vor 6 Wochen das Geld gestrichen.
Ich ging davon aus, dass Sozialleistungen wie Krankenversicherung auch gestrichen wären und fragte nach, bei der WKK, sowie beim AMS. Wollte mein Kind, wie auch mich selbstständig versichern lassen, da ich eine geringfügige Beschäftigung in dieser Zeit finden konnte, wobei beide Stellen beruhigend abwinkten, weil ich ohnehin versichert wäre.
Es wurde diese Information an sämtliche Mitarbeiter von WGKK und AMS weitergegeben, die jetzt sagen,
dass ich den Krankenhausaufenthalt selbst zu bezahlen habe.
Dass ist die NEUE METHODE ZU SPAREN: DANKE SCHÖN.

Fritz Wunderlich
29.05.2010 08:09

tatsächlich ist genau das gegenteil bis jetzt eingetreten, wie ich von betroffenen höre, wirklich weiterbildende maßnahmen werden gestrichen, dafür aktivierungs- und bewerbungs"maßnahmen" weiter gefördert

na dann....
28.05.2010 08:13
BITTE LESEN

vor einigen wochen mußte ich einen lagerlogistikkurs besuchen - von 12 teilnehmern konnten zwei ÜBERHAUPT kein deutsch , zwei konnten ein paar sätze sprechen (guten morgen, wie geht es und dgl..). auf mein ansuchen einen andern kurs zu bekommen - der mir wirklich was gebracht hätte, sagte man mir das sei zu teuer. (unterschied ca 1300 euro). leider beziehe ich weiterhin ams geld , denn mit diesem kurs kann ich rein gar nichts anfangen. ich war 15 jahre berufstätig dann sperrte die firma zu - und nach diesen jahren an beitragszahlungen war ich den kurs, der mir aber einen job in aussicht gestellt hat, nicht wert. ich finde euch traurig ihr ams heinis und "sinnloskursvermittler"

die ratte
29.05.2010 08:28
Welchen Kurs hätten Sie gerne besucht?

Bei welchem Institut haben Sie diesen Kurs besucht? Gab es keine Vorauswahl?

AbdA
27.05.2010 19:41
Umsonst gehofft...

Ich habe heute eine "Einladung" zu so einem Kurs bekommen.
Das Besondere: Ich habe lange Zeit genau diese Kurse als Trainer abgehalten!

Semmel Krenn
29.05.2010 11:18
Lies mal das:

http://abd.as/1p

robistico 08 - das Original
29.05.2010 11:14
Sieht so aus,

als ob Dein Betreuer einen Kurs nötig hätte :-)

Arm erika
29.05.2010 11:12
Illegal

Dann kann Ihnen auch kein Defizit nachgewiesen werden, welches man durch diesen Kurs beheben könnte.
Damit ist die Einladung rechtswidrig.
Verlangen Sie einen Bescheid. Diesen können Sie beeinspruchen.
Die AMS-Mitarbeiter haben oft selbst von der Rechtslage keine Ahnung und stehen manchmal selbst unter Druck.

ÖVP su:cks
27.05.2010 11:21
müssen dann ams-vertragsbedienstete arbeiten ???

Hintergrundler
27.05.2010 08:45
An alle Getreuen (Flop Sekret)

Schade, die Disziplinierung’s Kurse laufen aus, die böse EU hat kein Geld mehr. Jetzt können wir nur mehr als Gesetzt beschließen dass das arbeitsscheue Gesindel den Wienerwald kehrt oder die Donauinsel von Montag – Freitag mit einer kleinen Bürste reinigt. Eines müssen wir verhindern, das der Mob bis 4 h früh vor der Glotze sitzt und erst Mittag erwacht.
An alle Trainer, machen Sie sich keine Sorgen, wir brauchen viele Aufpasser in denn diversen Arbeitslagern.

Dagmar Rehak
 
27.05.2010 11:43

Warum nur Montag - Freitag?

StVO2
26.05.2010 18:29
Hoffnung

Bisher ist es so, dass die AMSBediensteten einen SChlechtpunkt bekommen, wenn sie Arbeitslose nicht innerhalb einer bestimmte nZeit vermittelt haben, was ohnehin nur bei Hilfskräften gelingt, oder in einen Kurs gesteckt haben. Letzteres führt dann zu Dr. phil in einen Baggerkurs od. dgl. Es besteht somit Hoffnung, aber die stirbt bekanntlich zuletzt, dass solcche Blödheiten in Zukunft unterbleiben.

Dagmar Rehak
 
26.05.2010 22:38

Warum soll denn ein Dr. phil. nicht einen Baggerkurs machen? Hätte er was Gscheites gelernt. Wenn es im Philosophiegewerbe halt grad keine freien Stellen gibt, muss er was machen, wo seine Arbeitskraft gebraucht wird.
Neulich ist in irgendeiner Zeitung gestanden, dass eine Frau Doktor der Journalistik ganz empört war, dass die den Gabelstaplerführerschein machen sollte. Na, und? Wer nicht das richtige gelernt hat, muss halt umlernen.
Blöd sind Wochen lange Berufsorientierungskurse, aber sicher keine fundierten Ausbildungen.

StVO2
27.05.2010 22:12
Bitte weiter denken

Sicher schadet es eine Dr. phil nicht eine Stapler- oder Baggerkurs zu absolvieren. Es fragt sich nur welche Fa, die einen Stapler- oder Baggerfahrer sucht, eine Dr. phil. für eine solche Arbeit aufnehmen wird. Zweckmäßig und zielführend ist die Vorgangsweise des AMS mit silchen Kurszuweisungen jedenfalls nicht, oder würden Sie als Firmeninhaber eine Dr. phil. als Baggerfahrerin einstellen? Bedenken Sie, dass es für viele Führungskräfte ein großes Problem darstellt, einen besser Ausgebildeten als Untergebenen zu haben.

die ratte
29.05.2010 08:38

Ich kenne genügend Flüchtlinge die ein Studium haben und sich in solchen Jobs ihr Geld verdienen. Arbeit ist grundsätzlich ehrbar. Ein Dr. phil. ist nicht per se mehr "wert" als ein(e) Baggerfahrer(in). Oft verdienen die sogar mehr. Ich denke es schadet niemandem sich auch mal in die "Niederungen" der Arbeit "herunter" zu lassen. Und so ein(e) Bagger- oder Staplerfahrer(in) hat mehr Verantwortung als man hinlänglich glaubt. Das Logistikgewerbe wird immer wichtiger und somit stehen zukünftig in diesem Bereich durchaus bessere Jobs offen. Dann ist es auch recht hilfreich zu wissen, wie Handgriffe ablaufen.
Aber es steht dem Philosophen selbstverständlich zu sich ein Fass zu kaufen, sich hinein zu legen und nachzudenken.

StVO2
29.05.2010 23:31
Kleines Mißverständnis

Ich habe nie argumentiert, dass es für eine Dr. phil unter der Würde wäre Bagger oder Stapler zu fahren, noch habe ich irgend eine WErtung vorgenommen. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Chance, dass eine Fa. eine Dr. phil als Staplerfahrerin aufnimmt sehr gering bis Null ist und daher ein deratriger AMS Kurs nicht sehr sinnvoll ist.

Dagmar Rehak
 
27.05.2010 22:28

Ich hätte eher Bedenken, dass sich die Dr. phil. schwer in die Gemeinschaft einfügen kann.

Fritz Wunderlich
29.05.2010 08:11

faschistisches gedankengut?

StVO2
27.05.2010 22:35
Bundesheer

Ihre Bedenken kann ich beim besten Willen nicht teilen. Vielleich fragen Sie einmal einen Ihrer Bekannten, die beim Bundesheer waren, wie sich denn die Ausbildner mit Akademikern, insbesondere Juristen, unter den Auszubildenden getan haben und welche Eiertänze denn so mancher Ausbildner, die oft nur knapp einen Hauptschulabschluss hatten, aufgeführt haben, wenn ihnen ein Akademiker Fragen gestellt hat.

Dr.in Luitpold Bäringer
28.05.2010 03:10
Ich verstehe ja Ihre Engelsgeduld nicht..

.... mit jemandem, der so wenig Ahnung vom Leben wie die Frau Rehak hat, so lange herum zu diskutieren.

Solange es Hunderttausende Nichtdoktoren gibt, die verzweifelt eine Arbeit suchen, wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein Arbeitgeber einen baggerfahrenden Dr. phil. einstellt, gegen Null streben. So einfach ist das.

Frau Rehak kompensiert hier offensichtlich ihr eigenes akademisches Versagen mit blindwütigem Formulieren von Lächerlichkeiten.

die ratte
29.05.2010 08:46
Da liegen sie falsch ...

... das Hauptkriterium ist, ob jemand wirklich arbeiten will ... Solche Jobs sind meist sowieso nur Überbrückungsjobs vor allem wenn sie über Personalbereitsteller laufen. Man kann das auch ein bisschen lockerer sehen ...

In folgendem gebe ich allen recht:
1. Es ist nicht ok und unsinnig lernen als Zwangsmassnahme zu betreiben.
2. Ist es unsinnig Arbeitssuchende in "Arbeitslosenghettos zu stecken. So verlieren sie den Kontakt zur Arbeitswelt. Man weiss, dass über 50 % der Jobs, bei den wenig qualifizierten noch mehr, über den verdeckten Arbeitsmarkt laufen. Sprich, die stehen in keiner Stellenausschreibung sondern werden über Empfehlungen besetzt. Ist einfacher, schneller und billiger als 1000 Bewerbungen zu evaluieren.

Dagmar Rehak
 
28.05.2010 02:19

Ich kann da jetzt keinen Zusammenhang erkennen, hätte mir eher vorgestellt, dass die allgemeine Kommunikation leidet, wenn die alteingesessenen Gabelstaplerfahrer versuchen, Hochdeutsch zu sprechen und Zigaretten anbieten, während die Frau Dr. phil über gesunde Ernährung spricht, wenn die Gabelstaplerkollegenschaft einmal in der Pause zusammen sitzt.

StVO2
28.05.2010 20:31
Es geht dabei nicht nur um Kommunikation

Es geht auch darum, dass die unmittelbaren Vorgesetzten der Baggerfahrer oder Staplerfahrer kaum gern jemanden Anweisungen geben, die eine weit höhere Ausbildung haben, und um beim Beispiel zu bleiben, bessere Physik- und Mathekenntnisse haben. Dies gilt besonders dann wenn andere als 08/15 Probleme anstehen.

Dagmar Rehak
 
28.05.2010 21:05
Glaub ich nicht.

Da zählt nur die zum Beruf gehörende Ausbildung. Alles andere ist egal. Ich glaube nicht, dass irgendein Vorgesetzter auf der Welt Probleme hat, seinen Mitarbeitern Anweisungen zu geben.

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