Toy Story 3: Von der Idee zum fertigen Film

25. Mai 2010, 11:14
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In über 1.000 Arbeitstagen hat Pixar Woody und Co für den dritten Teil der Spielzeugsage erneut zum Leben erweckt

Mit Toy Story begann 1995 die Erfolgsgeschichte von Pixars und Disneys Animationsfilmen. Seiter folgten neun weitere Filme, darunter Toy Story 2, The Incredibles und WALL-E. 24 Oscars konnte das Animationsstudio bereits einheimsen. Mit Toy Story 3 kommt nun das nächste computergenerierte Abenteuer - diesmal in 3D - auf die Leinwand. Wired hat sich von Regisseur Lee Unkrich, Produzentin Darla Anderson, Supervising Animator Bobby Podesta und Supervising Technical Director Guido Quaroni erklären lassen, wie im nächsten Toy Story-Teil Cowboy Woody, Astronaut Buzz Lightyear und Co wieder zum virtuellen Leben erweckt wurden.

Vom College zum Kindergarten

Im dritten Teil ist Spielzeugbesitzer Andy zum jungen Mann herangewachsen, der sein Kinderzimmer in Richtung College verlässt. Für Woody und Co bedeutet das eine ungewisse Zukunft. Die Spielzeugbande verschlägt es in einen Kindergarten, wo die bereits ansässigen Spielzeuge wie etwa den zuckerlrosa Plüschbären Lotso und Barbies Puppenmann Ken ihr Revier behaupten.

Über 1.000 Arbeitstage

Vom ersten Meeting, in der die Geschichte grob zusammengesponnen wurde, bis zum fertigen Film vergingen über 1.000 Tage. Mit dem Design der Charaktere wurde beispielsweise etwas mehr als einen Monat nach dem ersten Meeting begonnen. Erst nach über einem Jahr wurden die Stimmen der Schauspieler (Woody wird wieder von Tom Hanks gesprochen) aufgezeichnet. Für die Animation der Charaktere benötigte man etwas mehr als ein Jahr. In fünf Schritten zeigt Wired wie aus einer Skizze ein fertig gerendertes Frame wird.

Das Ergebnis wird man in den heimischen Kinos ab 29. Juli bestaunen können. (red)

 

  • Toy Story 3 kommt am 29. Juni nach Österreich
    screenshot: youtube

    Toy Story 3 kommt am 29. Juni nach Österreich

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