Antrittsbesuch bei Obama

Libanesischer Premier Hariri warnt vor Scheitern der Nahost-Gespräche

25. Mai 2010, 06:17

Obama beriet mit libanesischem Premier Hariri über Iran und Nahost - USA unterstützen Stärkung der libanesischen Armee

Washington - US-Präsident Barack Obama hat mit dem vom Westen unterstützten libanesischen Regierungschef Saad Hariri über den Atomstreit mit dem Iran und den Nahost-Friedensprozess beraten. Obama habe dem Ministerpräsidenten bei dessen Antrittsbesuch am Montag in Washington zudem zugesagt, die Stärkung unter anderem der libanesischen Streitkräfte weiter zu unterstützen, teilte das Weiße Haus mit.

Die fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats hatten sich vorige Woche auf einen Resolutionsentwurf über neue Sanktionen gegen den Iran geeinigt. Der Libanon gibt sich wie beispielsweise auch die Türkei und Griechenland zurückhaltend gegenüber neuen Strafmaßnahmen gegen Teheran. Der Iran unterstützt die Schiiten-Bewegung Hisbollah im Libanon. Der Libanon hat in diesem Monat den Vorsitz des UNO-Sicherheitsrats inne, in dem derzeit auch Österreich vertreten ist.

Hariri: "Tiefgreifender Frust" in muslimischer Welt

Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri nach dem Gespräch mit Obama vor einem Scheitern der Friedensgespräche im Nahen Osten gewarnt. "Die Uhr tickt", sagte der Regierungschef am Montag. Dennoch sei der Libanon hoffnungsvoll, dass ein dauerhafter Frieden zustande kommen könnte. Palästinenser und Israelis haben vor kurzem indirekte Gespräche aufgenommen.

Hariri sagte weiter, er habe Obama aber auch von dem "tiefgreifenden Frust und der Skepsis" in der muslimischen Welt berichtet. Die Zeit arbeite gegen all diejenigen, die an einen gerechten Frieden glaubten. "Ein Scheitern würde den Extremismus nähren und neue Formen der Gewalt hervorbringen", warnte der libanesische Regierungschef. Dies sei für jeden im Nahen Osten gefährlich, aber auch für die ganze Welt. Die mögliche Belohnung eines Erfolgs der Gespräche übertreffe aber alle Befürchtungen, sagte Hariri. (APA)

 

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10 Postings
Dani B.
82
25.5.2010, 14:47

da herrscht, gemäss herrn al-hariri, ein tiefgreifender frust bei den arabischen jugendlichen, in beirut, in kairo, weiss der geier wo noch, und der friedensprozess soll dem ein ende bereiten. wie denn? jetzt hat man diesen arabischen shabab immer gesagt, die jahud sind an allem schuld, weshalb soll denn ein arabi plötzlich was anderes denken? der ist sich ohnehin nicht gewohnt, kritisch zu reflektieren, der liebt seine sprechchöre, maut le israil, also, wie soll das gehen? antwort: es geht nicht. hariris aussage ist damit bullshit.

NONE
21
25.5.2010, 19:04

Schreibst du für dich selbst oder für andere?

Ich erkläre was er sagte - sollten die Gespräche scheitern, würde das die Frustration stärken und den Extremisten zuspielen.

Was ist so schwer daran zu verstehen?

Dani B.
11
25.5.2010, 22:49

"sollten die Gespräche scheitern, würde das die Frustration stärken und den Extremisten zuspielen."

wenn du ein klein wenig über diese aussage nachdenken würdest, kostet ned so viel zeit, dann würdest du erkennen, dass die aussage eben nicht stimmt. versuch mal meinem argument zu folgen, und versuch es zu entkräften, statt nur aussagen nachzuäffen, welche dir irgendwie plausibel erscheinen.

gjessner
22
25.5.2010, 16:56
Da reflektieren für Sie scheinbar auch etwas ungewohntes ist,

muss dann Ihr Posting wohl auch Bullshit sein!?

Dani B.
11
25.5.2010, 22:43

reflektieren hat was mit argumenten zu tun, wo sind denn deine argumente, nirgends? dann fällt deine aussage wieder auf dich zurück. versuch's ein ander mal, vielleicht mit etwas mehr pepp & spirit.

sfoglio
62
25.5.2010, 14:01
ich warne vor dem scheitern der hisb allah entwaffnung.

!!

;)

O.J. Homer
 
21
25.5.2010, 16:06
na siehst

die roten terrorfreunde (bis jetzt4) meinen es aber anders rum

Makronaut
62
25.5.2010, 13:22

...solange die hisbollah nicht wie 2006 isr angreift (das sieht sogar nasrallah so: tinyurl.com/2ub5asq), passiert dem libanon nichts.

denn rechnungen haben sie keine mehr offen.

und nein, die sheeba-farmen haben dem libanon nie gehört. das sieht sogar die nicht so rasend isr-freundliche un so.

Fritz Wunderlich
80
25.5.2010, 11:50

letztendlich lenkt er nur davon ab, dass die zutiefst antisemitische hassbollah (und sich dabei auf die koranerzählung der judenvernichtung durch mohammed stützend) das schicksal libanons bestimmt, insofern baut er schon rechtfertigungen auf, warum d er libanon seinen verpflichtungen nicht nachgekommen ist und die hasbollah-miliz entwaffent hat

Fritz Wunderlich
80
25.5.2010, 11:46

"tiefgreifender frust", reden die im wiener slang? oder ist frust jetzt auch in der islamischen welt angekommen?

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