Fergie verkaufte Kontakt zu Prinz Andrew

24. Mai 2010, 12:36
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Hat 500.000 Pfund für Treffen mit dem Prinzen verlangt - Wurde dabei mit versteckter Kamera gefilmt - Journalist hat sich als Geschäftsmann ausgegeben

London - Für eine halbe Million Pfund (575.000 Euro) wollte Sarah Ferguson, Exschwiegertochter der Queen, ein Treffen zwischen einem vermeintlichen Geschäftsmann mit ihrem Exmann Prinz Andrew vermitteln. Ferguson gestand das Vorhaben in "News of the World" und  entschuldigte sich am Sonntag zerknirscht für ihr Verhalten. "Ich bedaure die Situation und die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten zutiefst". Die Zeitung hat zuvor ein Video des Deals auf ihrer Webseite veröffentlicht.

40.000 Pfund Vorschuss gleich kassiert

Die 50-jährige Herzogin von York sei mit versteckter Kamera dabei gefilmt worden, wie sie Mazher Mahmood, einem dem als Geschäftsmann getarnten Journalisten von "News of the World" zusagte, für 500.000 Pfund (575.000 Euro) könnte sie ihm "alle Türen öffnen". Dabei soll sie in einer Computertasche einen Barvorschuss in Höhe von 40.000 Pfund kassiert haben. "Fergie" soll dem getarnten Reporter erläutert haben, dass sie in finanziellen Schwierigkeiten sei und Andrew ihr oft wegen Geldsorgen aushelfen müsse. "Wenn Sie für mich sorgen, wird er für Sie sorgen", soll sie dem Reporter gesagt haben.

Prinz ist Sonderbotschafter für Internationalen Handel und Investitionen

Prinz Andrew, der seit 2001 britischer Sonderbotschafter für Internationalen Handel und Investitionen ist, habe nichts von dem Abkommen gewusst. Das stellt sowohl "News of the World" klar als auch der Buckingham-Palast.

Scheidungsabfindung deckt Kosten nicht ab

Ferguson hat sich in der Vergangenheit wiederholt über die von ihr als zu gering empfundene Scheidungsvereinbarung beklagt. Seit der Trennung von Andrew schrieb die Herzogin unter anderem Kinderbücher und agierte als Sprecherin für Weight Watchers. Dann sollte ihr die Firma Hartmoor beim Einstieg in den US-Medienmarkt behilflich sein, doch das Unternehmen ging mit einer Million Dollar (800.190 Euro) Schulden bankrott.

Paar ist noch immer befreundet

Das Paar ist seit 1996 geschieden, ist sich aber freundschaftlich verbunden. Sie haben zwei Kinder, die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie. Ferguson bezeichnete sich und ihren Ex-Mann dem Bericht zufolge als das "glücklichste geschiedene Paar der Welt".

Auch Ehefrau von Prinz Edward fiel auf Journalisten herein

Die Herzogin ist nicht die einzige, die dem Journalisten Mahmood auf den Leim ging. Der als "falscher Scheich" bekannt gewordene "News of the World"-Reporter hatte vor neun Jahren bereits die Ehefrau von Prinz Edward, Sophie, hereingelegt. Die Gräfin von Wessex erhoffte sich Aufträge für ihr PR-Unternehmen von dem vermeintlich saudiarabischen Prinzen und ließ sich zu allerlei Indiskretionen über die britische Regierung hinreißen. Auf einer Tonbandaufnahme hört man Sophie über die Frau des damaligen Premierministers Tony Blair sagen: "Fürchterlich, einfach grauenvoll". (APA,red)

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    Sarah Ferguson hat sich als Lobbyistin versucht und verärgert die Briten mit dem Verkauf eines Kontaktes zu ihrem Ex-Ehemann

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    Prinz Andrew neben seiner Tochter Eugenie wusste von den Abmachungen seiner Ex-Frau nichts, schreibt die Zeitung "News of the World". Das gab auch der Hof bekannt.

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