Das feuchte Ende der Scooter Challenge

1. April 2011, 13:29
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Nur das Spritspar-Rennen, nicht die Gewinner sind ins Wasser gefallen. Wegen des schlechten Wetters musste das Rennen einer Ziehung weichen

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foto: guido gluschitsch

Draußen fällt der Regen. Er trommelt aufs Dach der Standard.at-Redaktion und hämmert direkt auf die schon offenen Nervenenden der Yamaha- und Standard.at-Crew. Als dann der glu, der hausinterne Motorrad-Redakteur, patschnass in der Redaktion einreitet und von seinem Rutscher in der Parlamentskurve erzählt, der ihn fast zu Boden gestreckt hat, ist klar: Das Rennen muss abgesagt werden: Die Straßen sind zu rutschig – vor allem die Sonderprüfung, das Kopfsteinpflaster aufs Cobenzl hinauf, ist ein Sturzgarant. Zudem sind auf der Rennmaschine, der Yamaha Neo's 4-Takt, nagelneue Reifen drauf. Neureifen sind, damit sie nicht altern, mit einer unsichtbaren Schicht konserviert, die den Pneu irrsinnig rutschig macht. Erst beim Fahren, wenn der Reifen auf Temperatur kommt, löst sich die Konservierung und der Patschen fängt zu grippen an. Bei dem Wetter kommt der Reifen aber den ganzen Tag nicht auf Temperatur, und die drei Vorrunden-Gewinner, die um den Yamaha Neo's ein Spritspar-Rennen hätten fahren sollen, würden sich vermutlich darin matchen, wer den Roller am öftesten aufheben kann. Mit der Folge, dass den am Abend komplett abgeschundenen Roller eh niemand mehr gewinnen will.

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