Britin gestand Ermordung ihrer Kinder in Urlaubsort

21. Mai 2010, 23:06
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Hatte Mädchen und Bub mit Plastiksackerl erstickt - Angst um Sorgerecht

Madrid - Im Fall des rätselhaften Todes von zwei britischen Kindern im spanischen Urlaubsort Lloret del Mar hat sich der Verdacht auf ein Familiendrama bestätigt. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus Justizkreisen erfuhr, gab die Mutter bei einer Anhörung zu, ihre fünf Jahre alte Tochter und ihren elf Monate alten Sohn mit einem Plastiksackerl erstickt zu haben. Sie wollte sich demnach nach der Tat auch selbst umbringen. Die 43-jährige Britin wurde in Untersuchungshaft genommen. Ihr drohen nun bis zu 20 Jahren Haft.

Hintergrund der Tat war nach Medienberichten offenbar Angst um das Sorgerecht für die Kinder. Am Tag der Ermordung der beiden Kinder war ihr Ehemann von Spanien an Großbritannien ausgeliefert worden, weil er Minderjährige sexuell missbraucht haben soll. Ihm werden nach britischen Angaben 13 Sexualdelikte zur Last gelegt, darunter die Vergewaltigung eines Mädchens. Die getöteten Kinder wurden Berichten zufolge nicht sexuell missbraucht. (APA/AFP)

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