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Wien - "Je höher der Bauchumfang, desto früher stirbt man." So simpel lautet die Botschaft des Endokrinologen Hermann Toplak. Das immer weiter steigende Körpergewicht der Österreicher war am Freitag Thema eines runden Tisches der Wiener Apothekerkammer, an dem Experten auf die Gefahr von Übergewicht und Adipositas aufmerksam machten. Morgen, Samstag, findet erstmals der "Europäische Tag zur Bekämpfung der Adipositas" mit zahlreichen Aktionen statt.
Botschaften wie "Du darfst das nicht essen" seien der falsche Weg, um das Bewusstsein von gesunder Ernährung in der Bevölkerung zu schärfen, erklärte der Vizepräsident der Apothekerkammer, Max Wellan. Das erfolgreiche Abnehmen scheitere oft an schlichter Ignoranz und zu wenig Strukturen, "denn der typische Wiener interessiert sich gar nicht erst für Gesundheitstipps", so Wellan. In Österreich sind 42 Prozent der 18- bis 65-Jährigen übergewichtig und elf Prozent davon adipös. Auch die Zahl der übergewichtigen Kinder ist in den vergangenen Jahren um sieben Prozent gestiegen.
In jungen Jahren einbremsen
Wichtig sei deshalb besonders, die Gewichtszunahme in jungen Jahren einzubremsen, sagte die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach. Sie fordert Aufklärungskampagnen bereits im Kindergarten sowie die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die besonders viel versteckte Fette, Salz oder Zucker enthalten. Die Politik müsse sich endlich der Aufgabe annehmen und die Bevölkerung verstärkt informieren. Die Europäische Kommission rechne bereits damit, dass durch Übergewicht verursachte Leiden wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen und Bluthochdruck bis zu sieben Prozent der Gesundheitskosten in der EU ausmachen, sagte Kadenbach.
Gemeinsames Kochen und Turnstunden
Der Kraft des Aufklärungsgedanken widersprach Lothar Kolmer, Professor für Geschichte und Leiter des interdisziplinären Zentrums für Gastrosophie in Salzburg. "25 Prozent der Bevölkerung ist mit reiner Information niemals erreichbar", erklärte Kolmer. Strikte Programme bereits für Kinder mit Einbeziehung der Eltern, wie zum Beispiel gemeinsames Kochen und mehr Turnstunden in der Schule, seien die einzige Lösung. "Wir therapieren noch immer nur Einzelkörper, weil wir es nicht schaffen, die Gesellschaft zu kurieren", philosophierte Kolmer.
Bernhard Ludvik, Endokrinologe am AKH Wien, betonte, dass es "um kein rein kosmetisches Problem geht". Im Nahen Osten sei bereits ein Viertel der Bevölkerung ab 20 Jahren an Typ-2-Diabetes erkrankt, und zwar aufgrund des vorherrschenden starken Übergewichts. "Wir müssen diese Entwicklung auch in Österreich einbremsen, da wir sonst die Diabetes-Behandlungen künftig nicht mehr finanzieren können", erklärte Ludvik. (APA)
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Also ich hab bei Weitem kein Übergewicht und ernähre mich auch gesund und versuche, wenn es die Zeit zulässt, auch mal Sport zu betreiben. Jetzt rechtzeitig zur Bikinifigur hab ich vor einem Monat angefangen Liposinol zu nehmen, um ein paar wenige Kilos zu verlieren. Die haben nur natürliche Wirkstoffe, sind ind der Apotheke zu haben und helfen unterstützend. Das der Staat ernsthaft glaubt sie müssten jetzt anfangen, im Kindergarten Aufklärungsunterricht für Ernährung zu starten? Ich mein, wo sind da die Eltern? Gibts denn null Selbstverantwortung mehr? Muss ich halt mal aufhören meine Kinder immer nur mit McDonalds Essen zu belohnen, oder was weiß ich. Und so weit ich weiß gibts in vielen Kindergärten soundso Gesunde Jausen, etc.
Das sind Tabletten mit nur natürlichen Inhaltsstoffen und ich habe nicht vor die ewig zu nehmen. Sondern nur im Moment gerade zusätzlich und die sind keineswegs schädlich. Außerdem bin ich alt genug um für mich selber verantwortlich zu sein.
Ich für meinen Teil finde, dass hier ein großer Unterschied besteht, zur Ernährung von macnehn Kindern, deren Eltern offenbar nicht mehr darauf schauen können, was sie essen.
Auf der einen Seite wollen Sie die Eltern in die Veranwortung nehmen, was die Ernährungsgewohnheiten der Kinder betrifft (nona, mach ich auch), auf der anderen Seite müssten Sie sich selbst aber an der Nase nehmen, weils jedoch leichter ist, etwas weniger zu essen oder mehr Sport zu machen, nehmen Sie Tabletten ein (die ich im übrigen für ziemliche Abzocke halte, aber bitte). Ist nicht besonders glaubwürdig, und hört sich auch an wie ein Werbeposting für den Blödsinn. Und übrigens: nur weil "natürliche Wirkstoffe" draufsteht, könnte genausogut irgendwas giftiges aus zB Pflanzen drin sein, ist ja auch natürlich, also was soll dieser Hinweis? Das Zeug könnte dann ja auch noch Bio sein...
" ...Auf dem Weg zur Volksgesundheit müssen alle Opfer bringen.
Manche muss man eben zum gesunden Leben zwingen.
So lange das so ist, werden wir nicht ruhen:
Wer nicht gesund sein will, der kriegt’s mit uns zu tun!
....
Jetzt beginnen neue Zeiten, wir erzwingen Disziplin.
Wir verbieten Süßigkeiten, wir verbieten Koffein.
Wir verbieten Zigaretten, wir verbieten Alkohol.
Wir verbieten weiche Betten, wir verbieten auch Menthol.
Wir verbieten Schokolade, wir verbieten Wurst und Steaks.
Wir verbieten Marinade, wir verbieten Butterkeks.
Wir verbieten alle Fette, wir verbieten Tee mit Rum.
Wir verbieten Yoghurette und die selbst gedrehte Drum.
Wir verbieten Mehl und Eiweiß, jede leckre Kleinigkeit.
Wir verbieten auch die Wise Guys ...
braver aufsatz ..
erklärte der Vizepräsident der Apothekerkammer, Max Wellan
sagte die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach
widersprach Lothar Kolmer, Professor
betonte Bernhard Ludvik, Endokrinologe
so Wellan.
sagte Kadenbach.
philosophierte Kolmer.
erklärte Ludvik.
keine/r hat gebrüllt, genuschelt, gestottert, verraten, offenbart, gekeucht.
Fische mit Quecksilber kontaminiert !!
http://franchiseeverybody.blogspot.com/2010/05/d... fluss.html
MfG
es ist fast unmöglich zu wenig eiweiss zu essen.
dank walleczek glaubt halb österreich nun das gegenteil.
man soll 12% der tagesenergie in EW zu sich nehmen, max 30% als fett, und 58% KH.
Alleine wenn man vollkornprodukte isst, erreicht man den EW Wert schon. Also bitte eine Ende der Walleczek Panik Mache. DE FACTO essen die Österreich zu viel EW.
Worauf gründen Sie diese Behauptung? Daran dass es noch Leute gibt die rauchen?
Das kann nicht der Maßstab für Effektivität sein.
Vielmehr muss man sich fragen: Rauchen mit Kampagne weniger Leute als sonst geraucht hätten?
Die ersten paar Studien die google dazu findet bejahen das:
http://www.google.at/search?q=... =firefox-a
Allerdings sind sie wohl mit Vorsicht zu genießen, schleißlich kann es viele Gründe dafür geben, dass die Realität von den Vorhersagen abweicht.
"Kampagnen bringen eh nix" ist aber auf jeden Fall alles andere als eine gesicherte Tatsache
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