Eco Business-Ergebnis dreht ins Plus

21. Mai 2010, 08:59
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Wien - Die börsenotierte Eco Business Immobilien AG hat im ersten Quartal 2010 wieder schwarzen Zahlen geschrieben. Dank des im Vorjahr umgesetzten Redimensionierungsprogramms und eines verbesserten Marktumfelds in Österreich und Deutschland drehte das operative Ergebnis (EBIT) ins Plus und belief sich auf 9,2 Mio. Euro - nach einem Verlust von 6,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich von -12,7 auf 4,5 Mio. Euro, das Konzernergebnis nach Minderheiten von -9,8 auf 3,4 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Freitag ad hoc mit.

Die Vermietungserlöse lagen im ersten Quartal 2010 mit 14,3 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau (16,5 Mio. Euro), als allerdings das Immobilienvermögen noch größer war. Der Nettoerfolg aus der Anpassung der Zeitwerte kam bei 1,2 Mio. Euro zu liegen, im ersten Quartal des Vorjahres war noch ein Bewertungsverlust von 14,9 Mio. Euro ausgewiesen worden. Das Finanzergebnis ist immer noch rot, verbesserte sich aber aufgrund des reduzierten Schuldenstands und des niedrigen Zinsniveaus von -6,5 auf -4,8 Mio. Euro.

Das verbleibende Refinanzierungsvolumen für das Jahr 2010 wurde bereits auf 3,5 Mio. Euro reduziert, da im Auftaktquartal 11,4 Mio. Euro an zur Refinanzierung anstehenden Schulden in langfristige Verbindlichkeiten umgewandelt wurden. Die liquiden Mittel verringerten sich seit Ende Dezember 2009 von 16,0 auf 10,4 Mio. Ende März 2010. Der Net Asset Value (NAV) je Aktie sank auf 10,39 Euro nach 10,45 Euro Ende 2009, der adaptierte NAV lag bei 10,21 (Ende 2009: 10,30) Euro je Aktie.

Das Immobilienportfolio von Eco umfasste zum Quartalsende 61 Objekte mit einer Nutzfläche von 541.500 Quadratmetern. Für die nächsten Quartale plant Eco Business mehrere Verkäufe, die in den ersten drei Monaten vorbereitet worden seien. "Durch die kontinuierliche Portfolio-Optimierung sollten Auslastung und Mieterträge heuer stabil bleiben", so der Vorstand, der für 2010 von positiven Cash-Erträgen aus dem operativen Betrieb und einem verbesserten Konzernergebnis ausgeht. (APA)

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