Autofahrer können Gefahrenquellen melden

20. Mai 2010, 13:34
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Asfinag und Autofahrer-Clubs prüfen fünf Baustellen

Wien - ASFINAG, ÖAMTC und ARBÖ wollen Straßenbaustellen sicherer machen: Am Donnerstag startete das Projekt Baustellenaward, das potenzielle Gefahrenquellen aufspüren soll. Mit dem Baustellenaward sollten die Beschwerden und Anregungen all jener erhoben werden, die dort tatsächlich fahren. Am 30. Juni werden die Ergebnisse der  Prüfer und jene aus dem Internet-Voting präsentiert. Im Herbst soll der Baustellenaward in die zweite Runde gehen.

120 Unfälle pro Jahr im Baustellenbereich

"Pro Jahr haben wir etwa 120 Unfälle mit Personenschaden in Baustellenbereichen. Diese Zahl soll in den nächsten zehn Jahren um ein Drittel auf etwa 80 Unfälle reduziert werden", sagte ASFINAG-Vorstandsdirektor Alois Schedl.

Fünf Baustellen

In einem zweiteiligen Bewertungsverfahren werden bis 10. Juni fünf Baustellen auf dem Autobahn- und Schnellstraßennetz überprüft. Auch die Kunden der ASFINAG können auf der Internet-Seite baustellenaward.at ihr Urteil abgeben. Am 30. Juni werden die Ergebnisse präsentiert.

Fünf Baustellen wurden ausgewählt: Angath - Wörgl (A12 Inntalautobahn), Auhof - Wolfsgraben (A1 Westautobahn), Baden - Kottingbrunn (A2 Südautobahn, Hallein - Golling (A10 Tauernautobahn) sowie Pichl - Meggenhofen (A8 Innkreisautobahn). Hinterfragt werden Kriterien wie Verkehrssicherheit, Verkehrsfluss und Baustellenmanagement.(APA)

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