Aschekonzentration geringer als vermutet

20. Mai 2010, 12:21
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Österreichisches Unternehmen durchflog Wolken für Messflug

Wiener Neustadt - Der Flugzeughersteller Diamond Aircraft aus Wiener Neustadt/NÖ entwickelte ein Messflugzeug und hat eine mit zwei Turbodiesel-Motoren ausgerüstete DA42 MPP Guardian am Donnerstag nach Island entsandt, um Messwerte der Vulkanaschewolke zu ermitteln.

Ausdehnung der Wolken bestätigt

Beim Durchfliegen eines Großteils des Ausbreitungsgebietes in Deutschland, England, Schottland, den skandinavischen Ländern sowie der Insel im Nordatlantik selbst sei "die theoretische Simulation, die zur Schließung vieler europäischer Flughäfen führte, bestätigt" worden.

Aschekonzentration geringer als vermutet

Die ermittelte Aschekonzentration sei jedoch "nur ein Bruchteil dessen, was man vermutet hat", berichtete Diamond Aircraft von 90 bis 150 Mikrogramm pro Kubikmeter. Allerdings seien höchste Schadstoffkonzentrationen im Bereich von 20 Kilometer um den Vulkan Eyjafjallajökull gemessen worden.  (APA)

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