ÖVP fällt hinter SPÖ zurück

20. Mai 2010, 10:31
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52 Prozent sagte, die Regierung soll sich vor allem Wirtschaftsthemen widmen

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die SPÖ derzeit die Nase vorn: Würden am Sonntag Nationalratswahlen stattfinden, kämen die Sozialdemokraten laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage abermals auf 33 Prozent der Stimmen. Die ÖVP verliert im Vergleich zur April-Erhebung einen Prozentpunkt und fällt mit nunmehr 32 Prozent hinter die SPÖ zurück. Das Bündnis aus FPÖ und FPK verliert abermals einen Prozentpunkt: Derzeit würden 18 Prozent der Österreicher für die Freiheitlichen votieren. Die Grünen kämen nun auf 13 Prozent (zuletzt 12 Prozent). Das Rest-BZÖ hält unverändert bei 2 Prozent. 

Krisenbewältigung und mehr Bildung

52 Prozent der Österreicher wünschen sich, dass sich die Regierung vor allem der Wirtschaftslage widmet. 17 Regierung der Befragten geben laut der im Auftrag  Umfrage an, ihnen sei die Bildungspolitik am wichtigsten. 15 Prozent nennen Kriminalitätsbekämpfung, 9 Prozent die Ausländerpolitik. 4 Prozent wollen andere Themen wie Umwelt oder Familie ganz oben auf der Agenda der Regierung sehen. (red, derStandard.at, 20.5.2010)

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