Edelmetall aus dem Automaten

Bettina Pfluger, 19. Mai 2010, 17:22
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    foto: gold-to-go

"Gold to go" setzt auf Souvenirs mit Wertanlage, der erste Automat steht in Abu Dhabi, ein Standort in Österreich wird noch gesucht

Künftig könnten sich Anleger, die Gold kaufen wollen, den Weg zur Bank oder zu anderen Ausgabestellen sparen. Denn die "Gold to go"-Automaten bieten Goldbarren von einem bis zehn Gramm und verschiedene Münzen - quasi per Knopfdruck. Aus in Summe zehn verschiedenen Goldvariationen kann gewählt werden.

Der erste Gold-Automat wurde vergangene Woche in einem passenden Ambiente aufgestellt - im Emirates Palace Hotel in Abu Dhabi. Das Fünf-Sterne-Hotel in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist der weltweit erste Standort, an dem der Gold-to-go-Automat permanent aufgestellt wird.

In naher Zukunft könnten die Automaten, die das Edelmetall ausspucken, auch an europäischen Flughäfen stehen - an einigen Airports waren sie bereits für Testzwecke im Einsatz. Flughäfen gehören für das Automatengeschäft zu den bevorzugten Standorten, weil Münzen oder Barren quasi auch als "Souvenir mit Wertanlage" spontan gekauft werden können. Ein Speziallack aus Blattgold sorgt dafür, dass die Automaten nicht übersehen werden.

In Österreich gibt es derzeit noch keinen Gold-Automaten. Einige Standorte kämen dafür aber in Frage, heißt es aus dem Unternehmen Gold to go.

Bezahlt werden können die Goldstücke in bar oder mittels Kreditkarte. Der Preis richtet sich nach dem aktuellen Gold-Fixing, das auf www.goldsupermarkt.de veröffentlicht wird. Mit dieser Plattform sind die Automaten verbunden, die Preise werden alle zehn Minuten aktualisiert.

Verpackt sind die Gold-Stücke in einer Geschenkschachtel, für die allerdings ein Aufschlag verrechnet wird. Die Bedienung erfolgt via Touchscreen-Monitor - ein Menü in mehreren Sprachen ist verfügbar.

Die Münze Österreich setzt nicht auf den Automatenvertrieb. Die Instandhaltung und permanente Kontrolle der Automaten wäre zu teuer und müsste auf den Preis aufgeschlagen werden, heißt es aus dem Unternehmen. (DER STANDARD, Printausgabe, 20.5.2010)

wero2
00
18.6.2010, 13:16

mach gern bei mir zu hause platz...

Hotzenplotz 4 President
00
20.5.2010, 14:56
als sicheren und lukrativen standort empfehle ich..

den karlsplatz. gleich vorm heusl beim mäci.

system1
00
20.5.2010, 13:00
prima, da kann ich

meinen tagesbedarf an gold bequem im vorbeigehen decken.... was soll der ulk? "ach schatz, ich geh mal schnell gold holen!" "gut, bring mir auch eins mit bitte!" oder wie?

Wappen hea
00
20.5.2010, 00:08
Fesch

Dann bleiben wenigstens die Bankomaten in den Banken und unbeschädigt. Gold ist für Banden sicher attraktiver, weil leichter zu transportieren.

ravenna
01
20.5.2010, 10:12
Genau

Ein "Ausrauben" eines Automaten in einem Flughafen oder der Lobby eines großen Luxushotels ist ja nicht schwer und auch sehr diskret machbar.

Martin Rosenkranz
00
20.5.2010, 10:44
Am Westbahnhof

haben sie am hellichten Tag in aller Ruhe die Telefonautomaten abmontiert. Die sind vor Jahren im Blaumann gekommen und haben sie samt Kassa davongetragen. Weder Passanten noch ÖBB Mitarbeiter haben sich dabei was gedacht....

Also unterschätzen sie nie kriminelle Energie und Ideenreichtum.
Hab letztens ein Überwachungsvideo gesehen wo ein geparktes Motorrad binnen 30sek. in einem Van verschwunden ist - der hat nur kurz angehalten und schwuppdiwupp weg war die Maschin...

ravenna
00
20.5.2010, 12:52

Der Vergleich des Westbahnhofs mit einem Flughafen bzw. einer Lobby eines Luxushotels erübrigt jeden weiteren Kommentar.

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