Virtualbox 3.2 virtualisiert nun auch Mac OS X

19. Mai 2010, 14:52
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Software funktioniert ausschließlich auf Apple-Hardware - Intels Mehrkern-Prozessoren sollen Leistungszuwachs bringen

Version 3.2 von Virtualbox bringt durch die Virtualisierungs-Möglichkeit von Mac OS X eine wichtige Neuerung mit sich. Einen Haken hat die Sache aber: Mac OS X lässt sich hardwareseitig ausschließlich auf Apple-Systemen betreiben. Als Betriebssystem können allerdings auch Windows oder Linux vorinstalliert sein. Ersteres dank Bootcamp.

Die unter der GPL angebotene Virtualisierungssoftware unterstützt Intels Core i5 und i7, sowie Xeon 5600 Prozessoren. Dadurch erhöhe sich die Geschwindigkeit deutlich. Außerdem wurde das asynchrone I/O durch ein neues Subsystem verbessert, auch hier versprechen sich die Entwickler einen signifikanten Performance-Zuwachs.

Verbesserungen

Dank "Page Fusion" lassen sich unter Windows XP Systemen bis zu 30 Prozent Speicher beim Betrieb einer virtuellen Maschine einsparen. Eine Ausweitung dieser Technologie auf Linux sowie Java-Anwendungen sei möglich, wurde allerdings nicht bestätigt.

Virtuelle CPUs

Unter aktuellen Linux- und Windows-Distributionen (als Beispiel wird Windows Server 2008 x64 Data Center Edition genannt) kann die "Hot-Plug"-Funktion getestet werden. Diese ermöglicht die Zuschaltung weiterer Prozessorkerne im laufenden Betrieb, die anschließende Entfernung bleibt Linux-Nutzern vorbehalten. (red)

  • Mac OS X lässt sich auch unter Windows XP virtualisieren.
    foto: oracle

    Mac OS X lässt sich auch unter Windows XP virtualisieren.

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