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Seit knapp 100 Tagen ist der Wiener Hauptbahnhof in Teilbetrieb. Parallel dazu wird an der Großbaustelle weitergearbeitet
Östlich des neuen Helmut-Zilk-Parks entsteht bis 2016 ein Stadtteil für rund 3.500 Bewohner. Planungsstadträtin Vassilakou will hier "viele neue Ansätze verfolgen"
Für Nahverkehrszüge der Ostbahn - Eröffnung der gesamten Verkehrsstation im Dezember 2014
Was sich mit dem Stichtag 9. Dezember auf Österreichs Schienen ändert
Erste Züge blieben am neuen Zentralbahnhof stehen - Vorerst halten nur Schnellbahnen und Regionalzüge
Fahrbetrieb wurde aufgenommen, ab Dezember können die ersten Bahnsteige benutzt werden - Mit Video
Die ersten drei Gleise wurden in Betrieb genommen, Ein- und Aussteigen ist aber erst ab 9. Dezember möglich
Judith Engel leitet seit 2005 das Großprojekt Hauptbahnhof. Nicht nur die Baustelle ist gewachsen, auch ihre Überzeugung, dass der Bahnhof nicht zu klein ist und die Kosten nicht zu groß werden.
Fotovoltaik-Projekt der ÖBB - Wien Energie startet Tiefenbohrung für Geothermienutzung
Hauptbahnhof: Fließender Übergang zwischen neuem Stadtteil und der Umgebung
Laut trend.at hat die Signa Holding des Tirolers den Zuschlag für ein Grundstück erhalten, die ÖBB bestätigen das aber noch nicht
Für Reisende ist der Bahnhof ab 9. Dezember offen - Ostbahnhof wird dann abgerissen - Fertigstellung Ende 2014
2,1 Kilometer lange Neubaustrecke verknüpft Ostbahn mit S7 - Ab 2015 für Fernzüge in Betrieb - Regionale Nutzung noch offen
"Wiener Zeitung": Areal wird bis 2014 zur Baustelleneinrichtung benötigt
Zu Beginn 60.000 Fahrgäste täglich erwartet - 2014 soll der Bahnhof samt Einkaufszentrum in Vollbetrieb gehen
Karin Fischer Ausserer leitet am Gelände des neuen Wiener Hauptbahnhofs das derzeit größte archäologische Projekt im Land
Sie verbindet die U1-Station Südtiroler Platz mit den Bim-Linien O und 18, mit Bussen und S-Bahn - mit Video
Durch den neuen Hauptbahnhof fahren auch viele Güterzüge
Bis 2014 soll das 22.500 Quadratmeter große Dach komplett fertig sein
"350 Meter zur U-Bahn sind im internationalen Schnitt sehr gut", erklärt Verkehrsstadtrat Schicker zur Rechnungshof-Kritik
Man gehe nun davon aus, dass die vorhandene S-Bahn-Station ausgebaut werde
Weltkulturerbe-Titel darf nicht gefährdet werden
1.400 Wohnungen für neun Hektar großes Gelände vorgesehen - Baubeginn 2012
...da gibts doch diese neumodische Erfindung... diese Förderbänder... (wie flache Rolltreppen...) - damit könnten auch die fußschwachen und schwer gestressten Reisenden flott bis zur U-Bahn gekarrt werden - kann mir nicht vorstellen dass sowas das Budget sprengen würde...
Bin auch der Meinung dass die ÖV-Anbindung nicht so übel sein wird: U1, etliche Schnellbahnlinien, D, O, 18, einige Stadt- und Regionalbuslinien; dazu noch in Meidling - wo ja künftig auch alle Fernzüge halten werden - U6, WLB und 62. Welche Ecke der Stadt ist da schwer erreichbar?
Was aber wirklich schmerzt ist der verhunzte Umsteigeweg zur Schnellbahn. Auf Bild 17 - dort wo der Tiefgaragen-Rohbau steht - genau dort hätte stattdessen die Schnellbahnstation hingehört: Parallel unter die Fernbahn-Gleise und dann weiter auf der (ganz) alten Trasse unter der Arsenalstraße durch entlang der Ghegastraße zum Rennweg. Das hätte man nebenbei bequem neben der bestehenden Station fertig bauen können statt diese im laufenden Betrieb umzubauen.
Nach Durchsicht aller Pläne komme ich immer wieder zum selben Ergebnis, dass es höchstens 300m sind:
Länge des Bahnsteiges am Bahnhof (0-200m, je nachdem wo der Waggon steht)
+
Weg zum Gürtel (20-50m, abhängig vom Bahnsteig)
+
Querung des Gürtels 50m
+
Länge des Ubahnsteiges 0-90m
= ?
Ich komme auf 100-300m exklusive freiwillige Sonderstrecken auf dem Ubahnsteig und nicht länger als das Umsteigen U4-U2 am Karlsplatz.
Anmerkung: WC, Schließfächer, Fundbüro etc dürfen nicht bei der Wegstrecke einbezogen werden!
1. Die Länge der Bahnsteige muss über 400m betragen; die Railjet-Doppelzüge sind etwas über 400m lang. Da die allermeisten Züge jedoch viel kürzer sind, dürfte im Durchschnitt dieser Weg nur etwas über 100m betragen.
2. Es muss ja nicht nur der Gürtel sondern auch 4 Straßenbahngleise und die Gleise 1 und 2 unterquert werden; macht ca 120m.
3. Ein U-Bahn-Bahnsteig ist 110m lang.
Von Bahnsteig zu Bahnsteig ergibt das ungefähr Im Durchschnitt ca 180 m und wenn man die halben Bahnsteiglängen mitrechnet eben über 400m.
1. Haben sie beim Railjet die Taurus (der Railjet hat ja keinen eigenen Antrieb) vergessen und
2. werden auf der Strecke bis Salzburg oft Doppelzüge eingesetzt (Gesamtlänge über 400m).
Da Züge im internationalen Reiseverkehr bis 400m lang sein dürfen, benötigt der Hauptbahnhof auch solche Bahnsteige.
Von den Häusern nördlich des Gürtels bis zu den Gleisen der Südbahn sind es schon ca 100m, die Verbindungspassage wird zusätzlich etwas schräg verlaufen.
Wo wird die Kostenschätzung gerade um ein paar Milliönchen übertroffen?
Wo gibts gerade Wickel um missglückte Ausschreibungen?
Wo fährt die U-Bahn wieder mal vorbei?
Welcher Bahnhof bekommt von einer Bank den Bau eine Standseilbahn verordnet?
Schöne Fotos.
Wien wird wirklich immer schircher. Ein seelenloses Neubauprojekt nach dem anderen.
Was die einst prächtigste Barockstadt Europas in diesem Jahrhundert nicht alles an Blut lassen musste.
Anstatt den stilsicheren historischen Südbahnhof zu rekonstruieren und ihn gegebenenfalls den gestiegenen Anforderungen anzupassen, wird dieses etwas da hingespieben. Furchtbar.
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