"Bahnorama": Wiens größte Baustelle von oben

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foto: derstandard.at/gedlicka

Eine erste Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofs selbst soll Ende 2012 erfolgen, die Fertigstellung des gesamten Gleisprojekts wird für 2015 angepeilt. (glicka, derStandard.at)

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zum bild 9 ...

... sind die "überreste des alten bahnhofs" ja wohl nicht "gefunden" worden - sondern waren von der südtirolerplatzseite immer sichtbar ...

wie machen das die anderen...

...da gibts doch diese neumodische Erfindung... diese Förderbänder... (wie flache Rolltreppen...) - damit könnten auch die fußschwachen und schwer gestressten Reisenden flott bis zur U-Bahn gekarrt werden - kann mir nicht vorstellen dass sowas das Budget sprengen würde...

Bin auch der Meinung dass die ÖV-Anbindung nicht so übel sein wird: U1, etliche Schnellbahnlinien, D, O, 18, einige Stadt- und Regionalbuslinien; dazu noch in Meidling - wo ja künftig auch alle Fernzüge halten werden - U6, WLB und 62. Welche Ecke der Stadt ist da schwer erreichbar?

Was aber wirklich schmerzt ist der verhunzte Umsteigeweg zur Schnellbahn. Auf Bild 17 - dort wo der Tiefgaragen-Rohbau steht - genau dort hätte stattdessen die Schnellbahnstation hingehört: Parallel unter die Fernbahn-Gleise und dann weiter auf der (ganz) alten Trasse unter der Arsenalstraße durch entlang der Ghegastraße zum Rennweg. Das hätte man nebenbei bequem neben der bestehenden Station fertig bauen können statt diese im laufenden Betrieb umzubauen.

die wamperten die sich über die 300m zur U aufregen, sollen sich halt die marie für 5 whopper sparen u. mit dem taxi fahren.

So sehen also Sonderschüler die Welt.

auf Bild 7

erkennt man gut das neue 100 Meter hohe Karussell im Prater - irre hoch!

Sind sie schon damit gefahren?

Ist dies das berühmte Korruptionsloch ?

Noch nicht aber das kommt noch

Schon die erste Information ...

"Wien leistet sich im Jahre 2010 einen neuen Hauptbahnhof OHNE direkten U-Bahn Anschluss"

... ist grundlegend falsch! Somit erübrigt sich alles weitere in dieser Fakebook-Gruppe!

Da werden viele MAgistratler reich, wetten?

Kann mir jemand erklären, wie da die immer wieder behaupteten 400m (450m)Abstand zur Ubahn zustandekommen?

Nach Durchsicht aller Pläne komme ich immer wieder zum selben Ergebnis, dass es höchstens 300m sind:

Länge des Bahnsteiges am Bahnhof (0-200m, je nachdem wo der Waggon steht)
+
Weg zum Gürtel (20-50m, abhängig vom Bahnsteig)
+
Querung des Gürtels 50m
+
Länge des Ubahnsteiges 0-90m
= ?
Ich komme auf 100-300m exklusive freiwillige Sonderstrecken auf dem Ubahnsteig und nicht länger als das Umsteigen U4-U2 am Karlsplatz.

Anmerkung: WC, Schließfächer, Fundbüro etc dürfen nicht bei der Wegstrecke einbezogen werden!

Sie sehen an der Grube, es sind Höhenmeter;-)

sind's schon einmal durch die u-bahn station südtirolerplatz gegangen?
das allein ist schon ein kleiner spaziergang von einigen minuten, und wenn sie sich verlaufen, eine viertelstunde....

Den Gang zwischen der U1 und der Schnellbahn wird es aber nicht mehr lange geben. In den letzten Jahren wurde weiter östlich ein größerer, direkter Gang errichtet, der weiter zum Hauptbahnhof führen wird.

Das stimmt so nicht ganz:

1. Die Länge der Bahnsteige muss über 400m betragen; die Railjet-Doppelzüge sind etwas über 400m lang. Da die allermeisten Züge jedoch viel kürzer sind, dürfte im Durchschnitt dieser Weg nur etwas über 100m betragen.

2. Es muss ja nicht nur der Gürtel sondern auch 4 Straßenbahngleise und die Gleise 1 und 2 unterquert werden; macht ca 120m.

3. Ein U-Bahn-Bahnsteig ist 110m lang.

Von Bahnsteig zu Bahnsteig ergibt das ungefähr Im Durchschnitt ca 180 m und wenn man die halben Bahnsteiglängen mitrechnet eben über 400m.

Der Railjet ist 185,5 m lang,

die Gürtelquerung nie und nimmer 120m.

Auf 400m kommt man nur im extremsten Extremfall.

Im Durchschnitt sind es sicher unter 300m Gesamtwegstrecke!

1. Haben sie beim Railjet die Taurus (der Railjet hat ja keinen eigenen Antrieb) vergessen und
2. werden auf der Strecke bis Salzburg oft Doppelzüge eingesetzt (Gesamtlänge über 400m).

Da Züge im internationalen Reiseverkehr bis 400m lang sein dürfen, benötigt der Hauptbahnhof auch solche Bahnsteige.

Von den Häusern nördlich des Gürtels bis zu den Gleisen der Südbahn sind es schon ca 100m, die Verbindungspassage wird zusätzlich etwas schräg verlaufen.

Schicker fährt Bahn

und wer glaubt, dass er auch noch mit der U-Bahn fährt wird seelig.
Wer einen Fahrer hat, braucht keine Bahn mit oder ohne U

deshalb behauptet der Schicker auch, daßß 450 Meter Umsteigeweg doch sehr kurz seien.
er lässt sich anscheinend sogar 450 Meter vom Dienstwagen/Chauffeur fahren

Danke für den PR-Bericht.

Wo wird die Kostenschätzung gerade um ein paar Milliönchen übertroffen?
Wo gibts gerade Wickel um missglückte Ausschreibungen?
Wo fährt die U-Bahn wieder mal vorbei?
Welcher Bahnhof bekommt von einer Bank den Bau eine Standseilbahn verordnet?

Schöne Fotos.


In diesem Beitrag geht es nicht um die Kritik über den Hauptbahnhof sondern primär um Fotos vom Baufortschritt.
Andere Berichte und Kritik gibt es genügend hier auf derstandard.at ...

Wien wird wirklich immer schircher. Ein seelenloses Neubauprojekt nach dem anderen.

Was die einst prächtigste Barockstadt Europas in diesem Jahrhundert nicht alles an Blut lassen musste.

Anstatt den stilsicheren historischen Südbahnhof zu rekonstruieren und ihn gegebenenfalls den gestiegenen Anforderungen anzupassen, wird dieses etwas da hingespieben. Furchtbar.

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