CDS-Kosten fallen nach Ankündigung

19. Mai 2010, 08:19
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Deutsche Bundesanleihen legten zu

Berlin - Die Ankündigung eines Verbots von bestimmten hochspekulativen Finanzgeschäften hat am Dienstagabend für Entspannung bei den Versicherungen gegen Zahlungsausfälle von EU-Staaten gesorgt. Die Kosten für griechische, britische, italienische, irische, portugiesische und deutsche Kreditausfallversicherungen (CDS) sanken. Die griechischen Credit Default Swaps verbilligten sich nach Angaben des Datenanbieters Markit Intraday um 58 Basispunkte auf 607 Basispunkte. Die portugiesischen CDS gingen um neun Basispunkte auf 271 Basispunkte zurück, die für irische um zehn Stellen auf 199 Basispunkte. Deutsche CDS gaben um fünf Basispunkte auf 44 Basispunkte nach.

Im späten europäischen Handel legten in Reaktion auf die Untersagung von ungedeckten Leerverkäufen von Staatsanleihen aus Euro-Ländern die Bundesanleihen um 0,6 Prozent auf 127,34 Punkte zu.

Ab Mitternacht werden in Deutschland Geschäfte ohne Besitz der Basis-Wertpapiere in Aktien der zehn bedeutendsten deutschen Finanzinstitute untersagt. Zudem werden ungedeckte Leerverkäufe von Staatsanleihen von Ländern der Euro-Zone verboten. Auch ungedeckte Kreditausfallversicherungen (CDS) auf Ausfallrisiken auf Staaten der Euro-Zone fallen unter die neue Vorschrift.  (APA/Reuters)

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